06.12.2009 – Kategorie: Hardware & IT, Management, Marketing, Technik, eCommerce

Vorstand der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) neu gewählt

Dr.-Ing. Michael Paul, Mitglied des Vorstandes der ZF Friedrichshafen AG, wurde zum neuen Vorsitzenden und Dr.-Ing. Edwin Kiel, Leiter Innovation der Lenze SE, zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des zwölfköpfigen Vorstands der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. (FVA) gewählt. Die Wahlen fanden auf der Mitgliederversammlung der FVA anlässlich der jährlichen Informationstagung in Würzburg statt.

Die FVA-Informationstagung stellt das Netzwerktreffen der Branche dar. Mit annähernd 540 Teilnehmern aus über 140 Firmen und der wissenschaftlichen Elite der Antriebstechnik wurde, trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, eine Spitzenbeteiligung erreicht. Neben den klassischen Schwerpunkthemen Lebensdauererhöhung, Leistungssteigerung und Wirkungsgradverbesserung der Tagung wurde u.a. auch den wichtigen Zukunftsbereichen Energieeffizienz in Prozessen und Elektromobilität die nötige Aufmerksamkeit geben und somit ein hoch interessantes Programmpaket geboten. Mit der E-MOTIVE Initiative der FVA zur Elektromobilität wird die Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft zur Entwicklung hybrider und elektrischer Antriebe in Fahrzeugen und mobilen Maschinen gefördert und dieser Weg nachhaltig weitergegangen.

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Bild:Dr.-Ing. Michael Paul (links), Dr.-Ing. Edwin Kiel (rechts), (Bildquelle: WZL)  

Die FVA ist das führende Innovationsnetzwerk der Antriebstechnik und befasst sich im Hohen Maße mit Projekten der Gemeinschaftsforschung und Ausbildung von Jungingenieuren in und für die Branche. Die über 200 Mitgliedsfirmen sind produzierende Unternehmen aus der Antriebstechnikbranche. Zusammen mit den über 40 führenden Forschungsinstituten bildet die FVA die Basis für das weltweit führende Netzwerk der Antriebstechnik.

Derzeit führt die FVA etwa 100 Forschungsprojekte durch. Viele der Projekte in der industriellen Gemeinschaftsforschung werden öffentlich gefördert vor allem über die AiF als Projektträger des BMWi. Die FVA zeichnet sich durch ein hohes Industrieengagement aus. Circa jedes dritte Projekt wird aus 100 Prozent Industriemitteln finanziert. Sämtliche Projekte werden durch 23 aktive Arbeitskreise koordiniert und durchgeführt.

Die FVA versteht sich als eine wichtige Plattform der Kommunikation und des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Industrie. Themenfelder sind die mechanische und die elektrische bzw. mechatronische Antriebstechnik, sowohl von stationären industriellen Anlagen als auch von Fahrzeugen, mobilen Maschinen und Luftfahrzeugen.

Die Gemeinschaftsforschung hat zum Ziel, das technisches Know-how der Unternehmen und die Qualität ihrer Produkte zu verbessern und die Produktionskosten zu senken. Informationsveranstaltungen, Seminare und Tagungen der Forschungsvereinigung bieten den Unternehmen die Möglichkeit, neueste Forschungsergebnisse anzuwenden und Mitarbeiter entsprechend aus- und weiterzubilden.

Weitere Informationen unter: www.fva-net.de

 


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