Der Schneidemaschinenhersteller Aristo bezieht Leitungen und Ketten nicht mehr getrennt, sondern setzt auf ein vorkonfektioniertes Energiekettensystem. Vorteil: die Leitungsverarbeitung mit Crimpen und Belegung der Stecker sowie die Befüllung der Energiekettensysteme vor Ort entfällt. Das spart Zeit und reduziert Fehlerquellen.
Energieketten von Igus sitzen auf der x- und y-Achse der Schneidemaschinen.
(Bild: Igus)
Aristo wurde 1862 als Fabrik für mathematische und vermessungstechnische Geräte gegründet und gilt mittlerweile als weltweit führender deutscher Hersteller großformatiger computergesteuerter Flachbettmaschinen für Schneideaufgaben. Mit 50 Mitarbeitern beliefert das Hamburger Unternehmen internationale Kunden aus unterschiedlichen Industriebereichen, angefangen bei der Dichtungsindustrie über die Werbe- bis hin zur Ausweistechnik. Damals wie heute spielen Qualität, Präzision und Verlässlichkeit die Hauptrolle.
Partnerschaftlich erfolgreich
In den Maschinen arbeiten mehrere multifunktionale Werkzeugköpfe parallel. Ergänzt wird die Baugruppe durch ein intelligentes Kamerasystem und verschiedene Automatisierungsgrade für angepasste Prozessoptionen. Die Maschinen lassen sich fernsteuern, liefern sämtliche benötigten Signale für die Prozesssteuerung und können nahtlos in automatisierte und getaktete Fertigungsprozesse integriert werden. So erhält jeder Anwender das optimale Produkt. Die enge Zusammenarbeit mit den Auftraggebern liegt auch Jörg Schlüter, Senior President Technology and Production bei der Aristo Cutting Solutions GmbH, sehr am Herzen: „Je enger wir mit unseren Kunden zusammenarbeiten, desto präziser lösen wir die Herausforderungen unserer Auftraggeber. Gemeinsam prüfen wir unsere neuesten Entwicklungen im Prozesscenter und ergänzen projektspezifische Details. Dadurch können wir unsere Maschinen unmittelbar auf die Fertigungssysteme der Anwender auslegen.“ So ist Aristo nun auch in der Lage, „Large Format Printer“ mit der „LFC“-Serie zu unterstützen. Die neuen Schneidetische ermöglichen das Bearbeiten von Formaten über fünf Meter Breite und sieben Meter Länge.
Zukaufteile in gleicher Qualität
Um solch ausgeklügelte Lösungen anbieten zu können, bedarf es auch entsprechender Zukaufteile, die die gleiche Qualität bieten und unkompliziert in der Handhabung sind. Eine schnelle Verfügbarkeit der Teile ab Lager, kurze Reaktionszeiten sowie der Preis spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Bereich der Energieketten, die sowohl auf der x- als auch auf der y-Achse des Schneidetisches sitzen, fiel die Wahl auf Igus. Das Kölner Unternehmen liefert bereits seit rund 25 Jahren Leitungen an Aristo. Um die Montage noch effektiver zu gestalten und Fehlerquellen in der Konfektionierung auszuschließen, haben sich die Schneideexperten nun entschlossen, komplette Energieführungssysteme zu beziehen.
Energiekettensystem: Effektive Logistik als Produktivitätsgarant
Jörg Schlüter betont vor allem die gestiegene Effektivität: „In der Vergangenheit haben wir beides – Leitungen und Kette – jeweils getrennt von Igus bezogen und anschließend selbst im Hause gefertigt. Das war zwar funktional, jedoch logistisch und zeitlich sehr aufwendig. Dies gilt nicht nur für das Handling, sondern auch für die Lagerhaltung.“ Mit Igus entfallen all diese Herausforderungen.
Vorkonfektionierte e-Ketten machen aufwendige Lagerhaltung überflüssig und gewährleisten eine effiziente Montage.
(Bild: Igus)
In einem eigenen Areal bei Igus lagern mehr als 90.000 Einzelkomponenten, über 1.300 kettentaugliche Leitungen und geschätzte 6.000 Elektrobauteile. Der große Benefit ab Stückzahl 1 ist die kurze Durchlaufzeit und der damit verbundene Liefertermin für den Einbau der maßgefertigten Kette, der zeitnah an der Anlage beim Kunden erfolgen kann. Doch nicht nur ein zügiger Einbau der anschlussfertigen Energiekette bedeutet für Maschinenbauer ein erkennbares Plus: Schlanke Lagerhaltung im eigenen Unternehmen erlaubt auch mehr räumliche Kapazitäten. Und damit auch automatisch mehr Platz, beispielsweise für die Vormontage neuer Maschinen oder für die Endkontrolle vor der Auslieferung. Spürbar wird die Ersparnis vorkonfektionierter Readychains auch für den Einkauf: eine Baugruppe, ein Vorgang, eine Bestellnummer, ein Wareneingang, ein Geschäftspartner – die Produktivität steigt.
Prozesssicherheit entscheidet
Gerade die großen Unternehmen unter den Aristo-Kunden legen laut Technikchef Schlüter großen Wert auf Prozesssicherheit: „Wir vertreiben unsere Schneidemaschinen weltweit, sowohl an Kleinunternehmen als auch an Konzerne. Zuverlässigkeit ist hier das A und O – bei der Lieferung und im Instandhaltungsfall. Auch Wartungsarbeiten führen wir durch. Was für die im eigenen Haus produzierte Hard- und Software gilt, erwarten wir auch von allen zugekauften Teilen.“ Nur so ist der entsprechende Umsatz möglich. Im vergangenen Jahr verließen 100 Maschinen das Hamburger Unternehmen. Carsten Jeschke, technischer Verkaufsberater für die e-Kettensysteme bei Igus, erläutert die Vorteile weiter: „Ein Produkt wie Readychain funktioniert auch deshalb so gut, weil wir über die Jahre einen breiten Erfahrungsschatz industrieller Prozesse aufgebaut haben. Basierend darauf entstehen immer neue Konzepte für Energieführungen, die sich passgenau in eine Fertigungs- oder Produktionsstrecke integrieren lassen.“
Bewährte Technik für Energiekettensystem aus einer Hand
Die Energieketten in den Schneidemaschinen enthalten in der Regel eine Standardbefüllung. Igus steuert jeweils eine e-Kette der Serie 2400 für die x-Achse bei sowie eine e-Kette der Serie B15i für die y-Achse zu. Beide sind im Innenradius zu öffnen und enthalten die bewährten Chainflex Leitungen. Diese wurden speziell für die e-Kette entwickelt und gewährleisten eine bis zu 36-monatige Garantie. Dafür werden sie im hauseigenen 3.800 Quadratmeter großen Labor getestet und müssen hohen Geschwindigkeiten und Beschleunigungen standhalten sowie langen Verfahrwegen und extremen Umgebungsbedingungen. „Seit vielen Jahren fertigen wir Leitungen, die speziell für den dauerbewegten Einsatz in Energieketten geeignet sind“, ergänzt Technikexperte Jeschke. „Die Aristo-Kunden können sich darauf verlassen, dass die Leitungen halten, auch bei hohen Belastungen, kleinen Biegeradien oder vielen Zyklen. Sie sind äußerst abriebarm und für maximale Flexibilität bereits ab einem Meter bestellbar.“ Die langjährige Partnerschaft von Aristo und Igus soll auch künftig intensiv fortgeführt werden. Ein regelmäßiger Austausch, beispielsweise wenn eine e-Kette an neue Optionen angepasst werden muss, garantiert stets zuverlässig arbeitende Schneidemaschinen.
Stand: 16.12.2025
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Der Autor Christian Stremlau ist Geschäftsbereichsleiter readychain & readycable bei Igus.