Virtualisierungssoftware macht Server zu Workstations

Nvidia hat eine Virtualisierungssoftware vorgestellt. Mit Tesla-GPUs ausgestattete Server lassen sich damit in leistungsstarke Workstations umwandeln. IT-Abteilungen könnten so die benötigten Ressourcen für einen unternehmensweiten virtuellen Workspace erhalten.

Mit der Nvidia Quadro Virtual Data Center Workstation Software (Quadro vDWS) können Nutzer auf jedem virtuellen Arbeitsplatz oder Laptop von Nvidia-Tesla-beschleunigten Rechenzentren sowohl virtualisierte Grafik-Anwendungen ausführen als auch Workloads berechnen. Die Software ist für mehr als 120 Systeme von 33 Systemanbietern erhältlich und soll auf nur einer GPU für mehrere Anwender im Unternehmen High-End-Performance bei niedrigen Betriebskosten ermöglichen.

Quadro vDWS ermöglicht eine größere Mobilität und einfachere Zusammenarbeit für weltweit arbeitende Unternehmen. Zudem unterstützt die Software sie bei der Bewältigung zunehmend rechenintensiver Workflows – insbesondere auch bei Workflows neuer Technologien für 3D-Anwendungen, fotorealistisches Rendering, Virtual Reality und Deep Learning.

Um der wachsenden Nachfrage nach grafikbeschleunigten virtuellen Desktop-Infrastrukturen gerecht zu werden, hat Nvidia darüber hinaus Verbesserungen für Nvidia Grid vPC angekündigt. Mit dem Release vom August 2017 und Pascal-basierten Tesla GPU-Beschleunigern verspricht Grid vPC Anwendern eine optimierte Nutzerdichte und Skalierbarkeit, mehr vGPU-Insights und verbesserten Service.

Quadro vDWS und die Grid vPC-Lösungen sind für optimale Leistung mit Pascal-basierten Tesla-GPU-Beschleunigern ausgelegt. Der neue Tesla P6 wurde für Blade-Server entwickelt, bietet 16 GByte Speicher und unterstützt bis zu 16 Instanzen virtueller Desktop-Profile von 1 GByte.

Quadro vDWS bietet mit Nvidia-Pascal-basierten Tesla-GPUs:

  • Erstellung komplexer 3D- und fotorealistischer Designs – bis zu 24 GByte Videospeicher für die Arbeit mit großen, immersiven Modellen;
  • verbesserte Produktivität: bis zur doppelten Grafikleistung im Vergleich zur Vorgängergeneration der Nvidia-GPU-Architektur;
  • Grafik- und Berechnungslasten werden zusammengefasst. Beschleunigter  Grafik- und Berechnungsworkflow (CUDA und OpenCL) strafft Design und CAD-Simulation
  • verbesserte Performance für Linux-Anwender. Nvidia Nvenc entlastet die CPU von der H.264-Videokodierung, einer rechenintensiven Aufgabe. 
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