Verstärkte Beteiligung bei der Entwicklung der A380

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Verstärkte Beteiligung bei der Entwicklung der A380

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Die DELMIA GmbH kann die Beteiligung an der Entwicklung der neuen Airbus-Generation für das 21. Jahrhundert erheblich intensivieren: Für die Airbus-Endmontage im Hamburger Werk hat die Dassault Systèmes-Tochter zunächst Aufgaben wie die Materialfluss- und Ergonomiesimulation sowie Zusammenbauuntersuchungen übernommen. Wenn Teile des Flugzeugrumpfes in Deutschland und Frankreich, die Tragflächen in Großbritannien und das Heck in Spanien gebaut werden, dann ist dies eines der größten und ambitioniertesten Flugzeugentwicklungsprojekte in der Geschichte der Luftfahrt. Airbus hat viel Zeit und Energie in die Auswahl seiner strategischen Partner für die A380 investiert, um einen erfolgreichen Programmablauf sicherzustellen.

Die A380 ist das erste Airbus-Produkt, das komplett in 3-D entwickelt wird. Neben anderen Dassault-Systèmes-Produkten wie CATIA werden DELMIA-Tools für die Simulation und Visualisierung kritischer Arbeitsschritte eingesetzt, die sich vor allem aus dem Umstand ergeben, dass Bauteile aus den verschiedenen Standorten zusammengebaut werden.

Die virtuellen Fabrikmodelle müssen nicht nur außergewöhnliche Ansprüche an die Ergonomie der Arbeitsplätze sowie die Kinematik der Flugzeuge berücksichtigen. Weil neue Airbus-Generationen immer sparsamer und leiser, dabei aber leistungsfähiger, komfortabler und kostengünstiger als ihre Vorgänger sein sollen, müssen die neuen Engineering-Lösungen schon im Entwurfsstadium ansetzen und neben der Prozessplanung auch die Planung der Produktionsstätten umfassen. Um solchen Ansprüchen gerecht zu werden und sicherzustellen, dass alle Daten nur einmal erzeugt und von allen Projektbeteiligten im selben Format genutzt werden können, wurde das Airbus Concurrent Engineering (ACE) geschaffen: Als Schlüsselprojekt aller Airbus Partner schafft ACE einen einheitlichen Standard für Prozesse, Methoden und Software-Tools, so dass die Entwurfszeiten dramatisch verkürzt werden.

Nachdem in den erfolgreichen ACE-Pilotprojekten Simulationstools für die Vor-, Fein- und Serienplanung der A380 entwickelt, implementiert und getestet wurden, soll DELMIA nun die Prozessplanung für die A380 und die A400M konzipieren. Die A380 wird ab 2005 in Hamburg ausgestattet, der Rumpf der A400M ab 2007 in Bremen montiert und zur Endmontage nach Sevilla ausgeliefert werden. Dabei werden Integrationsszenarien für die Systemumgebung an deutschen Standorten entwickelt und die Übertragbarkeit des Konzepts an anderen Standorten untersucht. Im Zusammenhang mit dem Projektziel der „Gesamtkonzepterstellung Digitale Fabrik – Prozessplanung“ kommt der DELMIA Process Engineer zum Einsatz. Bisherige und neu zu entwickelnde Softwareumgebungen werden damit schnellstmöglich in eine ganzheitliche Lösung für die „Digital Factory“ zusammengeführt. „Bei der Partnerschaft mit DELMIA bekommt Airbus rund um die V5-Kompetenz Dienstleistung, Know-how und Software aus einer Hand“, sagt der für die Airbus-Projekte verantwortliche DELMIA-Account Manager Johannes Agrebi. Da man sich bei der A380 inzwischen in der Feinplanung befinde, kämen die bisherigen Erfahrungen bereits den neuen Projekten zugute.

Bisher sind es die deutschen Standorte, die im Bereich der Digitalen Fabrik entschieden auf diese Partnerschaft bauen. Eine Airbus-weite Entscheidung für DELMIA ist insofern naheliegend, als der Einsatz von CATIA V5 als CAD-System bei Airbus längst Standard ist. Auf dieser Ebene ist eine grundsätzliche Entscheidung für die Zusammenarbeit mit Dassault Systèmes also gefallen. „Der Wille von Airbus, den Anspruch auf die Technologieführerschaft in der Branche zu untermauern, wird durch die Entscheidung für die Weiterführung der Projekte zur Digitalen Fabrik unterstrichen“, sagt DELMIA-Geschäftsführer Dr. Raimund Menges. (rar)

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.delmia.de

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