VDMA möchte Berufsschullehrer für Digitalisierung sensibilisieren

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Den Wissens- und Technologietransfer in die beruflichen Schulen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau weiter stärken, das ist das Ziel einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Nachwuchsstiftung Maschinenbau von VDMA und VDW und dem Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Was die Verträge bringen sollen.
Symbolbild Schulung, DigitalisierungQuelle: Monkey Business Images/Shutterstock

Industrie 4.0 verändert die Anforderungen an die Ausbildung – durch neue Technologien, unterschiedliche Organisationsformen und schlankere Arbeitsabläufe. Seit zehn Jahren ist die Nachwuchsstiftung Maschinenbau des VDMA und VDW dabei, ausbildende Unternehmen und berufsbildende Schulen für die Digitalisierung zu sensibilisieren. Im Rahmen der nun gestarteten Zusammenarbeit mit dem Ministerium bietet die Nachwuchsstiftung Maschinenbau über die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen nun auch gezielte Fortbildungen für Lehrkräfte an beruflichen Schulen an.

Praxisnah und zukunftsorientiert

Amtschef Herbert Püls aus dem Kultusministerium betont: „In enger Zusammenarbeit wollen Berufsschulen, Kammern und Unternehmen ihre Nachwuchskräfte auf die Arbeitswelt vorbereiten – praxisnah und zukunftsorientiert.“ Stiftungsleiter Peter Bole ergänzt: „Mit dem Abschluss der Kooperationsvereinbarung setzen wir einen wichtigen Schritt. Das ist allerdings nur der Anfang. Für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandortes ist es entscheidend, dass alle Akteure kontinuierlich daran arbeiten, jungen Menschen attraktive und innovative Berufsbilder aufzuzeigen“

Der Zusammenarbeit liegt der Gedanke zu Grunde, vor dem Hintergrund des rasanten technischen Wandels innovative und praxisgerechte Unterrichtskonzepte an den beruflichen Schulen zu stärken. „Die Digitalisierung schreitet in unserer Industrie mit großen Schritten voran, die berufliche Ausbildung darf hier den Anschluss nicht verpassen“, so Claudia Haimer, Vorsitzende des Vorstandes des VDMA Bayern und Geschäftsführende Gesellschafterin der Haimer GmbH.

Nachwuchsstiftung Maschinenbau

Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau gGmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Bielefeld und Tübingen wurde 2009 gegründet (in Trägerschaft des VDMA und VDW). Sie engagiert sich für die Gewinnung und -förderung von jungen Menschen im Maschinen- und Anlagenbau. Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind die Beratung, Weiterbildung und Qualifizierung von Ausbildern und Lehrkräften sowie die enge Verzahnung von Wirtschaft, Schule und Politik. Bisher arbeitet sie mit 675 Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau zusammen, verfügt über ein Netzwerk von 290 berufliche n Schulen und zählt über 7.150 Teilnehmer ihrer Weiterbildungsangebote. Auf den großen Branchenmessen, der Hannover Messe, der Metav in Düsseldorf, der Emo Hannover und der AMB in Stuttgart, wurden über 125.000 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Fachlehrer über Berufschancen und neueste Branchenentwicklungen informiert.

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