VDMA fordert mehr Zusammenhalt in Europa

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Der Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) ruft Wirtschaft und Politik dazu auf, sich gemeinsam für eine starke EU einzusetzen. „Der Weg zurück hätte für alle Bürger Europas katastrophale Folgen. In Zeiten von Brexit, Populismus und wachsendem Nationalismus müssen wir Europa verteidigen“, sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA, anlässlich der Internationalen Industriekonferenz in Berlin.

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Der Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) ruft Wirtschaft und Politik dazu auf, sich gemeinsam für eine starke EU einzusetzen. „Der Weg zurück hätte für alle Bürger Europas katastrophale Folgen. In Zeiten von Brexit, Populismus und wachsendem Nationalismus müssen wir Europa verteidigen“, sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA, anlässlich der Internationalen Industriekonferenz in Berlin.

„Europa bietet seinen Bürgern eine sichere Zukunft und seinen Unternehmen einen Heimatmarkt mit mehr als 500 Millionen Menschen. Der Binnenmarkt, der Euro und eine gemeinsame Handelspolitik sind die Geschäftsgrundlage der europäischen Wirtschaft. Wer dies aufs Spiel setzt, setzt auch den Wohlstand der Menschen in Europa aufs Spiel“, betont Brodtmann.

Für den Maschinenbau sie das EU-Ausland der mit Abstand wichtigste Exportmarkt. Von Januar bis November 2016 exportierten Maschinenbauer aus Deutschland Güter im Wert von 66,8 Milliarden Euro Euro in andere EU-Staaten, was 47 Prozent aller Ausfuhren dieser Industrie entspricht. Mit Sorge sieht der VDMA, dass die EU sich in einer existenziellen Krise befindet. „Ein Zerfall der EU würde die europäische Union im internationalen Wettbewerb weit zurückwerfen. Kein Land in Europa ist groß genug, um im Wettstreit mit Ländern wie China oder den USA allein zu bestehen. Europa muss endlich aufwachen und geschlossen für seine Interessen eintreten“, fordert Brodtmann.

Dafür ist aus Sicht des VDMA eine Reform nötig, um die EU transparenter und effizienter zu machen. „Die Kompetenzen zwischen Brüssel und den Mitgliedstaaten müssen klarer geregelt sein“, sagt Brodtmann. „Wenn eine Aufgabe in europäischer Hand liegt, muss die EU dann aber auch alleinverantwortlich handeln dürfen“ – selbst dann, wenn keine Einigkeit unter allen Mitgliedstaaten bestehe.

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