Elektroplanung mit Exs CAE-Software-Umstieg bei der SFS Group

Von Roswitha Menke 3 min Lesedauer

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Grundsätzlich waren die Projektverantwortlichen für Anlagenplanung bei der SFS Group mit Ecscad als Lösung für die Elektroplanung sehr zufrieden. Doch dann überzeugte die Präsentation des Nachfolgeprodukts Exs - und der Umstieg war beschlossene Sache.

Der Bereich Automotive ist auch im österreichischen Korneuburg zu Hause. Im Zentrum stehen spezifische, wachstumsstarke Segmente des Automobilmarktes. Dazu gehören auch Sicherheitsgurte und Airbags, Sensoren, Sitze und Türen sowie Kunststoffteile für den Innenraum. (Bild: AdobeStock 59143907)
Der Bereich Automotive ist auch im österreichischen Korneuburg zu Hause. Im Zentrum stehen spezifische, wachstumsstarke Segmente des Automobilmarktes. Dazu gehören auch Sicherheitsgurte und Airbags, Sensoren, Sitze und Türen sowie Kunststoffteile für den Innenraum.
(Bild: AdobeStock 59143907)

Präzisionsteile in Autos, Smartphones, Flugzeugen und medizinischen Geräten stammen nicht selten von der SFS Group. Ihr Bereich „Engineered Components“ gliedert sich in die Divisionen Automotive, Electronics, Industrial und Medical. Der Bereich Automotive ist unter anderem im österreichischen Korneuburg zu Hause. Im Zentrum stehen spezifische, wachstumsstarke Segmente des Automobilmarktes. Dazu gehören insbesondere ABS/ESC und Bremsen, Motorkomponenten und Kraftstoffeinspritzung, Magnetventile, Sicherheitsgurte und Airbags, Sensoren, Sitze und Türen sowie Kunststoffteile für den Innenraum. Um diese Teile effizient und effektiv zu fertigen, gibt es einen eigenen Bereich Anlagentechnik und Automatisierung, der Produktionsmaschinen und Roboter entwickelt und konstruiert. Pro Jahr entstehen hier ein bis zwei Anlagen oder größere Umbauten und Modernisierungen. Zwei Mitarbeiter begleiten diese Projekte von der ersten Idee bis zum Endprodukt.

Exs: Einstieg statt Umstieg

Martin Steininger arbeitete noch nicht lange im Unternehmen, als der Umstieg vom bewährten Ecscad auf Exs beschlossen wurde. Aus diesem Grund war die dreitägige Schulung für Umsteiger für ihn eine echte Herausforderung. „Zum Glück hatte aber der Kursleiter Verständnis für meine Situation“, erinnert er sich. „Ich konnte auch nach dem Kurs auf seine Unterstützung rechnen. Das hat mir einen zügigen Einstieg ermöglicht.“ Neben der guten Zusammenarbeit mit dem Kursleiter überzeugte ihn auch die Software an sich. Es sei leicht gewesen, bei Exs die Funktionen zu finden, die man häufig brauche.

Der Eigenschaftenmanager macht es leicht, alle Bauteile, Verbindungslinien und Blattköpfe schnell und übersichtlich zu bearbeiten.(Bild: Mensch und Maschine)
Der Eigenschaftenmanager macht es leicht, alle Bauteile, Verbindungslinien und Blattköpfe schnell und übersichtlich zu bearbeiten.
(Bild: Mensch und Maschine)

Viele Klicks dank Exs eingespart

Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Menüstruktur in Exs sehr schlank ist. Als besonders praktisch erweist sich der Eigenschaftenmanager: Alles, was man zu einem Bauteil wissen muss, wird auf einer Seite angezeigt und lässt sich auch dort bearbeiten. Dadurch sparen Benutzer viele Klicks. Auch das Radialmenü ist ein echter Produktivitätsbooster. Eine Klemme lässt sich damit beispielsweise über alle relevanten Leitungen „ziehen“, und die Software erzeugt automatisch die nötige Anzahl weiterer Klemmen, natürlich korrekt nummeriert und beschriftet.

Auch für gelegentliche Nutzer geeignet

Derzeit arbeitet Steininger an einer umfangreichen Erweiterung einer bestehenden Anlage: Sie überprüft Metallbuchsen, die danach in eine Spritzgussform eingesetzt und „umgossen“ werden. Das fertige Teil wird an eine Entgratstation weitergereicht, entgratet und auf einem Förderband abgelegt, das es zur Verpackungsstation weiterleitet. Beim Umbau geht es nicht nur darum, die Kapazität der Anlage zu steigern. Auch die einzelnen Prozesse lassen sich mit neuer Technologie verbessern. Mit Exs erstellt Steininger sämtliche Steuerungen für Roboter und Maschinen. Das ist jedoch nur ein Teil aller Aufgaben, so dass er die Software nicht täglich nutzt. Dank der wenigen, klug aufgebauten Befehle ist das einfach: Exs eignet sich auch für gelegentliche Nutzer.

Bibliotheken mit Hersteller-Teilen

Seit kurzer Zeit ist bei SFS das erste Service-Release von Exs in Betrieb und Steininger ist höchst zufrieden: „Seit dem Service Release läuft das Programm wesentlich schneller und ist sehr zuverlässig.“ Einen großen Wunsch hat er noch: Für sein aktuelles Projekt musste er viele Bauteile neu zeichnen. Das hat Zeit gekostet. Er wünscht sich darum Bibliotheken mit Hersteller-Teilen – auch mit solchen, die nicht gängig sind. Klar ist, dass es Eclass-Bibliotheken geben wird. Das MuM-Team arbeitet bereits daran.

Roswitha Menke ist freie Autorin bei Mensch und Maschine.

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