Lenze erhält IEC 62443-4-1-Zertifizierung TÜV Rheinland bestätigt cybersicheren Entwicklungsprozess

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Lenze SE ist seit November 2025 vom TÜV Rheinland nach IEC 62443-4-1 zertifiziert – der Nachweis sicherer Entwicklungsprozesse für Automatisierungs- und Antriebsprodukte. Ein Meilenstein Richtung EU Cyber Resilience Act, der ab Dezember 2027 für Maschinenbauer und Zulieferer verbindlich wird.

Dr. Marc Wucherer (Lenze SE, Mitte) nimmt das IEC 62443-4-1-Zertifikat von Thomas Steffens und Sergei Biberdorf (TÜV Rheinland, 4. und 5. von links) entgegen. Mit dabei: Denis Göllner und Dr. Peter Hesse (Lenze SE, 1. und 2. von links). Die Übergabe fand am 25. November 2025 auf der SPS in Nürnberg statt. (Bild:  Lenze)
Dr. Marc Wucherer (Lenze SE, Mitte) nimmt das IEC 62443-4-1-Zertifikat von Thomas Steffens und Sergei Biberdorf (TÜV Rheinland, 4. und 5. von links) entgegen. Mit dabei: Denis Göllner und Dr. Peter Hesse (Lenze SE, 1. und 2. von links). Die Übergabe fand am 25. November 2025 auf der SPS in Nürnberg statt.
(Bild: Lenze)

Die offizielle Übergabe des Zertifikats durch den TÜV Rheinland fand am 25. November 2025 auf dem Lenze Messestand auf der SPS in Nürnberg statt. Dabei unterstrichen Vertreter von Lenze die Bedeutung der TÜV Rheinland Zertifizierung für den gesamten Maschinen- und Anlagenbau. 

Cybersicherheit als integraler Bestandteil der Produktentwicklung

Mit der IEC 62443-4-1-Zertifizierung weist Lenze nach, dass Security „by Design“ im gesamten Produktlebenszyklus – von der Konzeption über die Entwicklung bis zur Wartung – konsequent umgesetzt wird. „Die Anforderungen an Cybersicherheit steigen rasant. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass Lenze Produkte von Anfang an nach höchsten Sicherheitsstandards entwickelt werden“, betont Dr. Marc Wucherer, Vorstandsvorsitzender der Lenze SE. „Die Zertifizierung ist ein starkes Signal an den Markt und ein klarer Wettbewerbsvorteil für unsere Kunden.“

TÜV Rheinland: Strukturierte Prozesse für maximale Sicherheit 

Die Norm IEC 62443-4-1 stellt sicher, dass Bedrohungsanalysen, Schwachstellenmanagement und Patch-Strategien systematisch in den Entwicklungsprozess integriert sind. „Mit der Zertifizierung reduzieren wir das Risiko von Cyberangriffen und erhöhen die Betriebssicherheit für Maschinenbauer und Betreiber signifikant“, erklärt Denis Göllner, Cyber Security Experte bei Lenze. 

International anerkannter Standard als Türöffner

Die Zertifizierung nach IEC 62443-4-1 ist ein international anerkanntes Gütesiegel und Voraussetzung für den Zugang zu Projekten mit hohen Cybersicherheitsanforderungen. Viele Betreiber fordern heute, dass Hersteller in der Zulieferkette nachweislich zertifizierte Prozesse haben. Mit Lenze als Partner erfüllen Maschinenbauer diese Vorgaben und sichern sich den Zugang zu neuen Märkten“, so Denis Göllner abschließend. 

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