Transtec: 7-Millionen-Auftrag für HPC-Cluster des KIT

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Das Karlsruher Institut für Technologie wird im Rahmen des Forschungshochleistungsrechners (ForHLR) bis Ende 2015 einen HPC-Cluster mit über 1.100 Rechenknoten aufbauen. Der HPC-Anbieter Transtec wurde vom KIT beauftragt, hierfür die Lösung zu liefern. Mit einem Gesamtvolumen von 6,9 Millionen Euro stellt dies den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte dar.
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Das Karlsruher Institut für Technologie wird im Rahmen des Forschungshochleistungsrechners (ForHLR) bis Ende 2015 einen HPC-Cluster mit über 1.100 Rechenknoten aufbauen. Der HPC-Anbieter Transtec wurde vom KIT beauftragt, hierfür die Lösung zu liefern. Mit einem Gesamtvolumen von 6,9 Millionen Euro stellt dies den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte dar.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Technische Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft. Das Institut betreibt unter anderem Grundlagen- und angewandte Forschung in Bereichen wie Materialwissenschaften, Umwelt, Energie oder Nanotechnologie. Aufgrund der zahlreichen rechenintensiven Datenanalysen und komplexen Simulationen, die in diesem Umfeld erforderlich sind, entschied sich das KIT zum Aufbau einer HPC-Cluster-Lösung im eigenen Rechenzentrum.

HPC-Cluster-Lösung mit hoher Performance und Energieeffizienz

Als Lösungs- und Integrationspartner hat das KIT die in Reutlingen ansässige transtec ausgewählt. Der Anbieter konnte sich in dem EU-weiten Ausschreibungsverfahren ForHLR Phase 2 (TED 2014/S 162-290100) gegen international agierende Wettbewerber behaupten. Laut Transtec war ausschlaggebend, dass der Lösungsanbieter mit seinem Technologiepartner Lenovo eine integrierte Gesamtlösung anbieten konnte, die neben der hohen Performance vor allem eine sehr hohe Energieeffizienz bietet. Damit lassen sich auf Dauer auch die Gesamtbetriebskosten für die Lösung niedrig halten.

Im Rahmen des bis Ende 2015 angelegten HPC-Projektes wird transtec das Hochleistungsrechnersystem ForHLR2 beim KIT implementieren und in Betrieb nehmen. Es basiert auf NeXtScale-Systemen von Lenovo und kombiniert neueste Technologie mit hoher Zuverlässigkeit und Energieeffizienz. In der Lösung werden NeXtScale-Systeme mit direkter Heißwasserkühlung zum Einsatz kommen, um alle Systembestandteile wie Prozessoren, Arbeitsspeicher oder I/O-Karten effizient kühlen zu können. Diese Systeme bieten eine um 40 Prozent höhere Energieeffizienz und rund 10 Prozent mehr Leistung als Lösungen, die auf Luftkühlung basieren. Weiterer Vorteil ist, dass ein Großteil der Abwärme auch für andere Aufgaben genutzt werden kann, zum Beispiel für die Beheizung von Gebäuden.

HPC-Projekt verbindet innovative Konzepte mit technischer Leistungsfähigkeit

“Mit einer Peak-Leistung im PetaFLOPS-Bereich, und das bei einem geringen Energieverbrauch von maximal 420 kW, wird unsere Lösung zu den schnellsten und energieeffizientesten HPC-Clustern weltweit gehören”, erklärt Robin Kienecker, Sales Manager Technical Computing bei der Transtec AG. Dr. Oliver Tennert, Director HPC Solutions bei der Transtec AG, fügt hinzu: “Es freut uns sehr, dieses große HPC-Projekt, das innovative Konzepte mit technischer Leistungsfähigkeit verbindet, an einem der renommiertesten Forschungsstandorte Europas durchführen zu dürfen.”

Hans-Jürgen Bahde, Vorstand der transtec AG, erklärt: “Mit einem Netto-Auftragsvolumen von rund sieben Millionen Euro ist es für transtec der größte Auftrag in seiner 35-jährigen Firmengeschichte und ein weiterer Beweis für unsere Kompetenz und unsere Leistungsfähigkeit im HPC-Markt. Auch sind wir damit unserem Ziel, der größte europäische konzernunabhängige HPC-Player zu werden, ein weiteres entscheidendes Stück näher gekommen.” (sg)

 

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