Rapid Prototyping

Rapid Prototyping nutzt verschiedene Verfahren zur schnellen Herstellung von prototypischen Bauteilen, wobei CAD-Daten möglichst direkt in Werkstücke transformiert werden.

In allen Branchen werden ständig Innovationen verlangt und neue Produkte müssen immer höhere Leistungsstandards erfüllen, ohne dass sich dadurch die Zeit bis zur Markteinführung verlängern darf. Am deutlichsten zeigt sich das wahrscheinlich in der Automobilindustrie, wo verschiedene Technologien nahtlos ineinander fließen müssen, wenn ein Produkt Erfolg haben soll. 

Die Entwicklung von Prototypen und Modellen ist für Autohersteller mit immensen Kosten verbunden. Eine Möglichkeit, Prozesse schlanker, kostengünstiger und zeiteffizienter zu gestalten, bietet Virtual Reality. Statt dabei wie bisher die Entwicklerperspektive in den Fokus zu rücken, stellt die internationale Designfirma Goodpatch mit dem eigens in Berlin entwickelten VR-Tool Athena das Anwendererlebnis in den Mittelpunkt.

RS Components (RS), ein globaler Multi-Channel Distributor, hat einen einfach zu bedienenden "Desktop-Vacuum Former" ins Sortiment aufgenommen. Hersteller ist das in London ansässige Start-up Mayku. Die Mayku FormBox arbeitet mit jedem Haushaltsstaubsauger, um Formen und andere Objekte in wenigen Minuten herzustellen, ohne dass Software oder digitale Modellbearbeitung erforderlich wären.

Cree Inc., einer der weltgrößten Hersteller von LED-Lampen, hat einen Weg gefunden, den Prototypenbau schneller und kostengünstiger zu machen. Das Unternehmen für LED-Technologie lässt Feinguss-Modelle mit dem 3D-Drucksystem VX1000 von voxeljet anfertigen – den Guss übernimmt die Feingießerei Aristo Cast.

Beim zweiten Makeathon München vom 21. bis zum 22. Juni 2018 entwickelten fünf junge Talente von Optima, eines Anbieters von Verpackungsmaschinen und Abfüllanlagen, in nur 30 Stunden einen Prototypen. Das Team, das aus Studierenden, Auszubildenden und Mitarbeitern von Optima bestand, konstruierte einen Produktvereinzeler mit Zuführsystem. 

Die encee CAD/CAM-Systeme GmbH und die Gierl DCP GmbH haben am 22. März 2018 das 3D-Druckzentrum Encee Benchmark & Applications Center (EBMAC) im niederbayerischen Arnstorf eröffnet. Der Anbieter von 3D-Druckern der Hersteller Stratasys und Desktop Metal will in dem Kompetenzzentrum aktuelle Technologien mit dem Praxiswissen des 3D-Druck-Dienstleisters Gierl verbinden. Die Eröffnung diente sogleich als erstes encee-Anwendertreffen "Additive Fertigung".

Auf der diesjährigen Hannover Messe (23. – 27. April) zeigt Stratasys, Anbieter additiver Fertigungstechnologien, seine FDM- und PolyJet-Technologien gemeinsam mit seinem deutschen Großhändler Alphacam und seinem strategischen Partner Siemens. Neuerung gibt es bei den Multimaterial-Druckern und der Voxel-Technologie, mit der sich Materialeigenschaften punktuell anpassen lassen. Informationen erhalten Interessierte bei Vertretern von Stratasys am Stand von Alphacam (Halle 6, Stand L16).

Das Team der Emm! solutions GmbH hat in nur vier Monaten ein eigenes Auto entwickelt und den Prototypen des „ILO 1“ auf die Räder gestellt. Über eine webbasierte Software wurde die Produktion und Entwicklung der Teile für das Konzeptleichtbaufahrzeug gesteuert, und Konstruktionsaufgaben wurden in einem Netzwerk aus Lieferanten verteilt. Mit einheitlicher digitaler Kommunikation entlang der gesamten Prozesskette ließen sich viele Teile gleichzeitig entwickeln und beispielsweise im Gewicht optimieren.

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