Mechatronik

Die Mechatronik beschäftigt sich interdisziplinär mit mechanischen, informationstechnischen und elektronischen Elementen und Modulen in mechatronischen Systemen. Der Begriff Mechatronik wurde 1969 vom japanischen Unternehmen Yaskawa Electric Corporation, einem der weltweit größten Hersteller von Industrierobotern, geprägt und stammt ursprünglich aus der Feinmechanik. Später kam dann die Informatik als neue Kerndisziplin hinzu.

Mechatronik – ein zusammengesetztes Wort

Mittlerweile hat sich der Begriff Mechatronik technisch weltweit eingebürgert. Am nähesten ist sie der Mikrosystemtechnik, der Elektromechanik, der Feinwerktechnik,  und der Adaptronik. Das Wort setzt sich so zusammen: Mechanik, Elektronik und Informatik.

Mobile und flexible Produktionshelfer ziehen in die Fabriken ein. Sie ermöglichen kurze Reaktionszeiten. Und genau darauf kommt es an, wenn es darum geht, Individualität und Schnelligkeit in die Produktion zu bringen. Mit wegweisenden Technologien zeigt Stäubli, Anbieter von Mechatronik-Lösungen, auf der Hannover Messe 2019, wie flexible Produktionssysteme schon heute Realität werden können (Halle 17, C13).

Digitalisierung, und nun? Wie muss sich die Arbeitswelt der Ingenieure an die digitale Evolution anpassen um am Puls der Zeit zu bleiben? Auf dem 1. VDI Executive Networking Event #nwing, am 7. und 8. November 2018 in der ehemaligen Schraubenfabrik Boui Boui Bilk in Düsseldorf, dreht sich alles rund ums Thema New Work.

Im Zuge der Digitalisierung werden immer mehr Prozesse miteinander vernetzt – vom Einkauf über die Produktion bin hin zum Vertrieb. Ziel ist die maximale Betriebseffizienz durch eine möglichst umfassende Automatisierung. Wer dazu zwar die Daten fließen lässt, aber in der Fertigung seine Schmiermedien und -techniken vernachlässigt, kann trotzdem leicht ins Stocken geraten. Damit das nicht passiert, bietet beispielsweise SKF eine professionelle Beratung in Sachen Schmierungsmanagement an.

Laut dem Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, stellt der Fachkräftemangel inzwischen für jede zweite Firma ein Geschäftsrisiko dar. Insbesondere der fehlende Nachwuchs für naturwissenschaftliche und technische Berufe gefährde die hiesige Wirtschaft. Da Unternehmen beim Kampf um die besten Köpfe also gar nicht früh genug anfangen können, hat SKF im letzten Jahr ein „Formel 1 in der Schule“-Team unterstützt.

Ob in der Medizintechnik, der Optik oder dem Fahrzeugbau – Ultrapräzisions- und Mikrotechnologien kommen immer öfter zum Einsatz: Dank ihnen ist es etwa möglich, Werkstoffe und Oberflächen von Bauteilen im Mikrobereich herzustellen, sie zu untersuchen und mit neuen Eigenschaften auszustatten. Um diese Forschung voranzubringen, entsteht an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) bis 2023 ein neues Forschungsgebäude. Der Bund und das Land Rheinland-Pfalz stellen dazu über 52 Millionen Euro bereit. 

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