Maschinendatenerfassung (MDE)

Die Maschinendatenerfassung, auch MDE genannt, ist eine Weitergabe von fertigungsbezogenen Daten in maschinenverarbeitbarer Form an der Schnittstelle zwischen Produktionsmaschinen und Maschinen der Informationsverarbeitung. Diese Daten aus der MDE können direkt als Parameter in die Maschinenregelung einfließen sowie für weitere Zwecke der Betriebsdatenerfassung verwendet werden, wie etwa zur Planung und Steuerung von Produktionsaufträgen oder zur statistischen Prozessregelung (SPC).

Inwiefern ist die Digitalisierung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau angekommen? Inform, Anbieter entscheidungsintelligenter Softwaresysteme, und das FIR (Forschungsinstitut für Rationalisierung) e.V. an der RWTH Aachen, haben hierzu Ende 2017 Experten und Entscheider aus 47 verschiedenen Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus befragt. Sie sollten sich zum Entwicklungsstand und zur Bedeutung der Digitalisierung in und für ihre Branchen äußern. 

Coscom hat mit dem FactoryDirector VM eine Plattform vorgestellt, die eine durchgängige Transparenz aller Fertigungsdaten in der vernetzten, mechanischen Fertigung sicherstellen soll. Ziele sind, Produktivität zu verbessern, Effizienz zu steigern, unproduktive Neben- und Rüstzeiten zu minimieren, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen, schneller von der Idee/dem Modell bis zum fertigen Bauteil zu kommen und Wiederholteile effektiver zu fertigen.

Im Zuge von Industrie 4.0 wird die Transparenz im Shopfloor auch für kleine Unternehmen immer wichtiger. Speziell für Betriebe der Kunststoffverarbeitung mit kleinem Maschinenpark bietet KraussMaffei mit MaXecution zukünftig eine besondere Ausprägung des Manufacturing Execution System (MES) Hydra von MPDV an.

Wer steigende Variantenvielfalt und Produktindividualisierung wirtschaftlich organisieren will, muss IT-gestützt komplexe Produktionssysteme beherrschen. Wie das funktioniert, zeigen die Wissenschaftler des Fraunhofer IWU bei der EMO Hannover 2017 in Halle 12, Stand D 02: Mit der »Maschine 4.0« präsentieren die Chemnitzer einen ganzheitlichen Ansatz zur konsequenten Digitalisierung in der Produktion. Das Ziel: Konkreter Mehrwert bis zur 100-Prozent-Produktion.

Mit dem Joint Venture „ADAMOS“ (ADAptive Manufacturing Open Solutions) gründen DMG Mori, Dürr, Software AG und Zeiss sowie ASM PT eine strategische Allianz für die Zukunftsthemen Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things (IIoT). Die Allianz zielt darauf, Adamos als globalen Branchenstandard zu etablieren und weitere Maschinenbauer als Partner zu gewinnen.

Siemens hat die neue Software-Version 5.1 für das Motion-Control-System Simotion mit der Simulation des Anwenderprogramms ausgestattet. Mit der im Engineering integrierten Simulation Simosim testet der Anwender jetzt in einer virtuellen Umgebung seine Software -- ohne angeschlossene Hardware. So kann er frühzeitig in der Entwicklungsphase Programmteile optimieren und spätere Inbetriebnahmezeiten verkürzen. 

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