Maschinendatenerfassung (MDE)

Die Maschinendatenerfassung, auch MDE genannt, ist eine Weitergabe von fertigungsbezogenen Daten in maschinenverarbeitbarer Form an der Schnittstelle zwischen Produktionsmaschinen und Maschinen der Informationsverarbeitung. Diese Daten aus der MDE können direkt als Parameter in die Maschinenregelung einfließen sowie für weitere Zwecke der Betriebsdatenerfassung verwendet werden, wie etwa zur Planung und Steuerung von Produktionsaufträgen oder zur statistischen Prozessregelung (SPC).

Mit einem eigenen Cloud-Dienst will Murrelektronik eine weitere Tür auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0 öffnen. Als Schnittstelle in die Cloud dient dabei die kompakte Schaltschrankkomponente nexogate.

Die offene Motorfeedback-Schnittstelle SCS open link von Hengstler wurde vom TÜV Rheinland jetzt für den Einsatz in Anwendungen bis SIL3 (Safety Integrity Level) zertifiziert. Damit erfüllt die Einkabel-Lösung alle Anforderungen an die funktionale Sicherheit nach IEC 61508-2:2010 und IEC 61784-3:2017 (auszugsweise). 

Auch in Zeiten vom Industrial Internet of Things (IIoT) ist das Erfassen von Echtzeitdaten im Shopfloor ein wichtiges Thema. Bisher hat sich kein allgemeiner Standard zur Maschinenanbindung etabliert, auch wenn OPC-UA als „heißer Kandidat“ dafür gehandelt wird. Daher brauchen Manufacturing Execution Systeme (MES) wie Hydra von MPDV eine Vielfalt an Schnittstellen. Zum Jahreswechsel kamen weitere Protokolle hinzu.

Auf der Hannover Messe 2019 präsentiert mayr Antriebstechnik unter anderem neue Ausführungen des intelligenten Moduls ROBA-brake-checker, das Sicherheitsbremsen sensorlos überwachen und versorgen kann. Mit diesen Ausführungen eröffnen sich nun neue Möglichkeiten für das Bremsenmonitoring – gerade auch für Anwendungen in den Bereichen Robotik und Automation.  

Auf dem Marktplatz Industrie 4.0 stellt das Unternehmen IDAP mit PRM ein praxiserprobtes Tool vor, das alles enthält, um Prozessdaten automatisiert zu erfassen, zu verwerten und bedarfsorientiert zu visualisieren. Dazu gehören neben umfangreichen Analysetools auch die Protokollierung aller Prozessstörungen, ein Eskalationsmanagement bei Verletzungen von Grenzwerten und die Unterstützung der Werker bei der fertigungsbegleitenden Qualitätsprüfung.

Im Rahmen ihrer Kooperation haben SKF und KISSsoft eine neue Schnittstelle geschaffen, die den Entwicklungsprozess von Getrieben vereinfacht: Die Schnittstelle versetzt die Ingenieure in die Lage, die für die Maschinenkonstruktion geeigneten Lager auf Grundlage aktueller Lagertechnologien auszuwählen. 

Coscom Computer realisiert Datenvernetzungsstrategien vom ERP-System in den Shopfloor der zerspanenden Fertigungsindustrie. Datenprozesse lückenlos zu gestalten und Synergien zu nutzen sind wesentliche Bestandteile von Digitalisierungsvorhaben im Bereich der CNC-Werkzeugmaschinen. Coscom bietet nun mit seinem FactoryDirector eine Software, die wesentliche Bestandteile zwischen ERP und Shopfloor bereithält.

Mit der Océ ColorWave 3500 und 3700 stellt Canon zwei neue Großformatdrucker für alle Anwendungen in CAD und GIS sowie Grafikanwendungen vor. Die neuen Systeme erfüllen Druckanforderungen in Architektur, Konstruktion, Design und Fertigung sowie im Umfeld des POS und Werbedrucks. 

Das Institut für Psychologie der Universität Greifswald veröffentlichte eine Studie über den Einsatz von Datenbrillen am Arbeitsplatz. Ergebnisse zeigen, dass Kommunikation über die Datenbrillenlösung XpertEye ähnlich effektiv ist wie im persönlichen Gespräch.

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