Autonome Systeme | autonomes Fahren

Autonome Systeme gliedern sich in verschiedene Bereiche: etwa autonomes Fahren, Robotik und zukünftige Produktionssysteme. Beim autonomen Fahren kann der Fahrer die Fahrzeugführung komplett abgeben und wird so zum Passagier. Das Fahrzeug fährt so auch ohne Insassen und beherscht selbst kritische Fahrsituationen. Allerdings muss das Fahrzeug von einem Betreiber ständig überwacht werden, um rechtzeitig auf mögliche Störungen reagieren zu können. Auch ein Wechsel zwischen autonomen und manuellen Fahren ist so möglich.

Das durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „Smart Cities: Die Standardisierung der Stadt?“ unter der Leitung von Prof. Dr. Gernot Grabher und Dr. Joachim Thiel an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) untersucht in den kommenden drei Jahren den Prozess der globalen Ausbreitung von Smart City-Projekten.

In Kassel produziert Volkswagen Fahrzeugkomponenten und beliefert damit sieben Marken in 35 Ländern. Hergestellt werden Getriebe, Abgasanlagen und weitere Komponenten auf spezialisierten, räumlich getrennten Produktionslinien. Ebenso unterschiedlich sind die beiden fahrerlosen Transportsysteme von DS Automation, die dort den innerbetrieblichen Transport erledigen.

ZF stellt an der Consumer Electronics Show (CES) 2018 ein neues Lenkrad-Konzept vor, das autonome Fahrfunktionen nach Level 3 und darüber hinaus unterstützen soll. Das System ermöglicht durch ein LCD-Display Gestensteuerung, um die Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug zu verbessern und verfügt über fortgeschrittene Handerkennungstechnologie.

Forscher der University of California, Berkeley, haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Roboter in zukünftige Tätigkeiten besser hineinversetzen können. Roboter können damit Handlungen mit Objekten präfigurieren, die sie noch nie zuvor gesehen haben, allein aufbauend auf zuvor wahrgenommenen Interaktionsmustern.

Wie bringt man ein Fahrzeug dazu, selbstständig und autonom zu fahren? Man lässt es bei echten Fahrern zuschauen und lernen. Möglich macht das die offene Computing-Plattform Drive PX 2 von Nvidia. Das Besondere dieser Hardwareplattform ist die Verwendung von Graphics Processing Units (GPUs), die das Training und die Berechnung neuronaler Netze und Deep Learning-Anwendungen schneller macht als bei reiner Verwendung von Central Processing Units (CPUs). 

Deutsche Post DHL Group (DPDHL), der Post- und Logistikkonzern, wird ab 2018 eine Testflotte von autonomen und rein elektrischen Lieferfahrzeugen aufbauen. Die Fahrzeuge werden mit der Steuerbox ZF ProAI ausgestattet, die die ZF Friedrichshafen AG gemeinsam mit Nvidia entwickelt hat. Sie macht den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Automotive-Umfeld möglich und ist damit eine Voraussetzung für autonome Fahrzeuge.

Viele Arbeiten in der Fertigung erfordern die physische Präsenz zum Bedienen von Maschinen. Was wäre aber, wenn sich solche Arbeiten aus der Ferne erledigen ließen? Wissenschaftler des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) am MIT haben ein VR-System vorgestellt, das es ermöglicht, einen Roboter mithilfe eines Oculus-Rift-Headsets fernzusteuern.

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