Computer Aided Planning & Engineering 3D-Anlagenplanung bei TGW Logistics im Roll-out

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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TGW Logistics rollt weltweit die 3D-Anlagenplanung P´X Industry Solution von Perspectix aus. Dank der schnellen, fehlerfreien Layoutierung werden Effizienzsteigerungen von 25 bis 30 Prozent erreicht.

Umfassende Projekte wie dieses hochautomatisierte Intralogistik-System werden mit der P´X-Industry Solution in 3D geplant.(Bild:  Perspectix)
Umfassende Projekte wie dieses hochautomatisierte Intralogistik-System werden mit der P´X-Industry Solution in 3D geplant.
(Bild: Perspectix)

TGW Logistics mit Sitz in Marchtrenk (Österreich) plant, implementiert und betreibt hochautomatisierte Fulfillment Center in Wirtschaftsbereichen wie Bekleidung, Lebensmittel, Industrie und Konsumgüter. Das Stiftungsunternehmen entwickelt dazu alle Komponenten im eigenen Haus – von der Software über die Robotik bis zu mechatronischen Modulen. „Die räumliche Komplexität dieser Anlagen können selbst Fachleute anhand von Zeichnungen kaum überblicken“, sagt Wolfgang Oberhumer, Projektleiter TGW Layouter. „Deshalb haben wir ab 2020 nach einer 3D-Lösung für die Sales- und Realisierungsphase gesucht.“ In einem Vorprojekt kristallisierte sich die Anlagenplanung P´X Industry Solution von Perspectix in Zürich als passende Lösung heraus. Sie erlaubt das Computer Aided Planning & Engineering (CAP&E) von komplexen Anlagen in hallenfüllenden Dimensionen. Bei der Anlagenkonfiguration werden leichtgewichtige 3D-Modelle aus Katalogen im Hallenlayout platziert.

Produktlogik, Parametrik und technische Berechnungen zur Auslegung ermöglichen eine schnelle und fehlerfreie Layoutierung. „Wir haben uns vor allem deshalb für Perspectix entschieden, weil der mittelständische Anbieter sehr flexibel auf unsere Anforderungen und Anpassungswünsche reagieren kann“, rekapituliert Wolfgang Oberhumer.

Anlagenplanung mit neuem Berechtigungskonzept

Perspectix hat ein neues Berechtigungskonzept, bereichsweise Sperrfunktionen und eine Visualisierung der bearbeiteten Elemente in Echtzeit entwickelt. So können mehrere Teams gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Der Import von Kundendaten, etwa von Gebäuden, wird über Building Information Modeling (BIM) abgewickelt. Bis zu acht Gigabyte Gebäudetaten und bis zu 70.000 Elemente können nun in verschiedenen Formaten wie DWG und IFC eingelesen, bearbeitet und exportiert werden. „Wir gehen gerne auf Kundenwünsche ein, wenn wir die Ergebnisse in unsere Standardsoftware übernehmen können“, erklärt André Kälin, Geschäftsführer von Perspectix. „Darin sehen wir eine Win-Win-Situation für uns und unsere Kunden.“ Seit Juni 2025 wird die Software nun im Bereich Zentraleuropa ausgerollt.

Später folgen Nordamerika und Asien, sodass im Juni 2026 die geplanten 600 User erreicht sind – mit dem Ziel, diese Zahl in Zukunft noch zu verdoppeln. Inzwischen sind bereits 200 Nutzer registriert. Während dieser Ramp-up-Phase wurden alle bereits gestarteten Projekte mit den bisherigen Werkzeugen fertiggestellt. Bis zum Jahresende sollen 90 Prozent der Neu-Projekte von der neuen Lösung profitieren. Der Produktivitätsvergleich mit der früheren Vorgehensweise fällt eindeutig aus: „Über alle Prozesse hinweg verzeichnen wir Zeitersparnisse von 25 bis 30 Prozent“, erklärt Wolfgang Oberhumer.

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