TechniaTranscat: Was bringt 3DExperience?

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Dassault Systèmes hat Ende der neunziger Jahr den Begriff Produkt Lifecycle Management (PLM) mitgeprägt. Seit einiger Zeit versucht das Unternehmen mit dem Begriff 3DExperience zu punkten. Doch was verbirgt sich hinter diesem Schlagwort – die Sicht des Dassault-Partners TechniaTranscat.
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Dassault Systèmes hat Ende der neunziger Jahr den Begriff Produkt Lifecycle Management (PLM) mitgeprägt. Seit einiger Zeit versucht das Unternehmen, mit dem neuen Begriff 3DExperience zu punkten. Doch was verbirgt sich hinter diesem Schlagwort – die Sicht des Dassault-Partners TechniaTranscat.

Achim Simon ist Senior Consultant beim Dassault-Partner TechniaTranscat. Aus seiner Sicht eröffnet 3DExperience neue Möglichkeiten für eine effizientere Zusammenarbeit im Entwicklungsprozess, was im Ergebnis zu enormen zeitlichen Einsparungen führe und damit zu einem deutlich schnelleren Time-to-Market. Im Endeffekt sollen damit Produktinnovationen vorangetrieben werden.

Weiterentwicklung von PLM

3DExperience ist demnach eine Weiterentwicklung des PLM-Gedankens zu einer Plattform, auf der sämtliche entwicklungsrelevanten Daten zusammenfließen. So wie aus PDM, mit Dokumenten- und CAD-Management, das umfassendere PLM entstand, das zusätzliche Bereiche enthält wie Stücklisten- und Änderungs-Management sowie Anforderungs- und Projektmanagement umfasst, sei nun die nächste Stufe erreicht: Ein Model-Based- und Data-Driven-PLM quasi. Das Prinzip steht für eine zentrale Plattform auf der alle Daten, auch aus anderen Systemen, konsolidiert werden können.

Data-Driven statt einzelne Dateien

Dahinter stecke mehr als die reine Zusammenführung des mittlerweile sehr umfassenden Dassault-Lösungsportfolios. Vielmehr gehe es um die Nutzung der neuen technologischen Möglichkeiten. Ein Merkmal ist die Abkehr von der Verwaltung auf Basis einzelner Dateien hin zu einem durchgängig datenbank-basierten System. Neudeutsch nennt man das „data-driven“ – also datengetrieben. Dadurch wird rein technisch via Streaming auf die Daten zugegriffen, sodass dafür keine speziellen proprietären Geräte oder Applikationen mehr notwendig sind. „Entscheidender ist aber nicht die Technik selbst, sondern die damit verbundene Prozessoptimierung für Produktentwicklung und Design. Denn mit dem Plattform-Prinzip können alle Beteiligten stets auf die aktuellsten Daten zugreifen“, erklärt Simon. Die Check-in-/Check-out-Mechanismen herkömmlicher PLM-Systeme, bei denen durch Öffnen von Dokumenten Duplikate erstellt werden, entfallen. Es entsteht eine kollaborative, interaktive Umgebung.

Auch Daten zum Produktverhalten einbinden

Wenn so alle Produktdaten zusammengeführt sind, ist es auch möglich Daten zur Analyse des Produktverhaltens zu berücksichtigen. „Die Plattform ermöglicht den Anwendern intuitiven Zugriff auf alle Applikationen von Dassault Systèmes mit einem ergonomisch-benutzerfreundlichen Interface, das auch moderne Touch-Elemente enthält. So kann im Sinne von Concurrent Design von mehreren Teams unabhängig vom Standort, zur gleichen Zeit, im selben Kontext gearbeitet werden“, erläutert Simon. Das soll effizienter gehen als bisher, denn die Vernetzung und die einheitliche Datengrundlage lassen bei jeder Änderung in Echtzeit Rückschlüsse auf interdisziplinäre Abhängigkeiten und das dynamische Verhalten des Gesamtsystems zu. Die breit gefächerten Möglichkeiten und die Zugänglichkeit der vollständigen Daten soll darüber hinaus mehr Raum für eigene Ideen lassen, um Innovationen und Weiterentwicklungen über die Kundenanforderungen hinaus umzusetzen.

Unterstützt die Arbeit im interdisziplinären Team

Dazu ist allerdings auch eine durchdachte Zusammenstellung der Teams von entscheidender Bedeutung, mit Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen zur wirklich interdisziplinären Zusammenarbeit. Auf der Plattform lassen sich dazu interne wie externe Arbeitsgruppen zusammenstellen. Den Team-Mitgliedern können wiederum personalisierte Dashboards eingerichtet werden, die per Klick den einfachen Wechsel in die 3DExperience-Umgebung und die Übersicht sowie den Zugriff auf verschiedene Baugruppen ermöglichen. Darüber hinaus haben Teams die Möglichkeit, sich in Communities informell auszutauschen und gemeinsam Ideen weiterzuentwickeln.

Die Plattform mit allen Informationen und Lösungen soll damit eine teamorientierte Umgebung für mehr Wertschöpfung im Konstruktionsprozess schaffen. „3DExperience lässt uns die Produktentwicklung der Gegenwart besser verstehen, um somit Produkte für die Zukunft zu entwickeln“, kommentiert Simon.

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