Tebis-Hausmesse: 440 kamen zu 4.0 hoch 3

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Rund 440 Besucher und 130 Mitarbeiter von Partnern kamen zur Hausmesse des CAM- und Prozess-Spezialisten Tebis (16. und 17. Juni 2016) nach Planegg bei München. Mit dem Leitspruch „4.0 im Fokus“ spielte das Unternehmen nicht nur auf die wohlbekannte Industrie 4.0 an, sondern auch auf das eigene Tebis 4.0 und die neue Version Proleis 4.0 vom Partner ID.
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Rund 440 Besucher und 130 Mitarbeiter von Partnern kamen zur Hausmesse des CAM- und Prozess-Spezialisten Tebis  (16. und 17. Juni 2016) nach Planegg bei München. Mit dem Leitspruch „4.0 im Fokus“ spielte das Unternehmen nicht nur auf die wohlbekannte Industrie 4.0 an, sondern auch auf das eigene Tebis 4.0 und die neue Version Proleis 4.0 vom Partner ID.

Auf der Messe führten Experten von Tebis den Besuchern die funktionellen Highlights der Tebis-Version 4.0 vor: Dazu zählen das adaptive Schruppen zur Vollschnittvermeidung, die Erstellung von Leitkurven für ein optimales Bahnlayout, die 2,5D-Bearbeitung mit Regel- und Freiform-Features sowie die Flächenoptimierung auf Knopfdruck. Die Besucher konnten sich überzeugen, wie sich mit Tebis 4.0 bis zu 60 Prozent Bearbeitungszeit einsparen, glatter schlichten, automatisierter und schneller Geometrie aufbereiten lässt.

In einem Showroom veranschaulichte Tebis, was das Unternehmen unter Prozess versteht: Die Besucher konnten jede Prozessstation in einem Fertigungsablauf besuchen und sich vom Dateneingang über Bauteilaufbereitung und Programmierung bis hin zum Rüsten, Werkzeugzusammenbau und zur Bearbeitung auf der Maschine fortbewegen und Informationen abrufen. Eine Prozessstation zeigte zudem das Werkzeug- und Paletten-Handling per Roboter.

Proleis 4.0

Im Zusammenspiel mit der Software Proleis 4.0 der ID GmbH bietet Tebis umfangreiche Software zum Planen, Steuern und Verwalten von Daten in der Fertigung an. Auf der Tebis-Hausmesse waren die Besucher eingeladen, die Weltpremiere der neuen Proleis-Version 4.0 mitzuerleben. Sie hatten Gelegenheit, die neue Proleis-Funktionalität selbst auszuprobieren: Im Haus verteilte Infoterminals lieferten auf Basis der Proleis-Software ein elektronisches Leitsystem. Per Touchscreen informierten sich die Besucher über Ort und Inhalte der Themenstände, und Webcams lieferten Live-Bilder vom aktuellen Geschehen an den Ständen und aus den Vorträgen.

Industrie 4.0

Die Experten beider Firmen zeigten Nutzen und Chancen von Industrie 4.0 für den Werkzeug- und Formenbau auf: Diese bestünden unter anderem in der Vernetzung hausinterner Systeme und Technologien sowie in der industriellen Fertigung mit intelligenten Bauteilen. Tebis mache die Bauteile intelligent, denn die Software kennt die Fertigungsumgebung und die hinterlegten Fertigungsprozesse, so dass die Bauteile „wissen“, wie sie hergestellt werden. Gleichzeitig kennt Proleis sämtliche Planungsdaten und Kapazitäten, so dass in der Verknüpfung von Tebis und Proleis eine hochflexible, komplett digital gesteuerte Produktion mit transparentem Informationsfluss entsteht – alles Kennzeichen von Industrie 4.0.

Josef-Peter Gallenberger, Leiter Werkzeugbau München und Dingolfing BMW Group, berichtet in seinem Vortrag über den Themenkomplex Industrie-4.0-Fertigung aus der Praxis. Im Werkzeugbau der BMW Group – also einer klassischen Einzelteil-Fertigung – sind „intelligente Bauteile“ als Basis einer automatisierten Industrie-4.0-Fertigung keine Vision mehr, sondern bereits gelebter Alltag. Durch diesen Prozess, der aus Software-Komponenten von Tebis und ID Proleis aufgebaut wurde, werden hochautomatisiert an einer Fertigungszelle mittlerweile 10.000 Kleinteile wie Schnittmesser und Abkantbacken pro Jahr hergestellt.

Der Bezug zu Industrie 4.0: Im Laufe des Prozesses reichert sich das digitale Modell des Bauteils mit immer mehr Informationen zu seiner eigenen Fertigung an. Das reale Bauteil wird per Barcode-Aufdruck gekennzeichnet und online mit dem virtuellen Bauteil synchronisiert. Es verfügt damit über sämtliche Informationen aus der digitalen Planung und NC-Herstellung. Per Barcodescanner sind diese jederzeit abrufbar in der realen Fertigungswelt – für Menschen genauso wie für die miteinander vernetzten Systeme und Maschinen.

Vorträge, Vorträge, Vorträge

Der Vortrag von Marcel Voigt, Manager CNC Production & Programmierung von Toyota Motorsport Köln, zeigte den Zuhörern konkret auf, welche handfesten Vorteile die Prozessstrukturierung mit Tebis in seinem Unternehmen hat: Die gleiche Anzahl Mitarbeiter erledigt mehr Aufträge mit weniger Überstunden und der Maschinenstundensatz ist relevant gesunken. Und Kaspar Hürlimann, Geschäftsführer der schweizerischen Formbar AG, berichtete in seinem Vortrag von 40 Prozent Umsatzsteigerung und doppelten Maschinenlaufzeiten bei gleicher Mannschaft – dank dem Optimieren und Automatisieren der Prozesse mit Tebis.

Tobias Maresch, Projektingenieur im Bereich Robot Machining bei Kuka Industries in Augsburg, erläuterte in seinem Vortrag die Vorteile und Chancen der roboterbasierten Zerspanung und stellte sowohl Standardlösungen als auch spezifische Kundenlösungen vor. So lässt sich beispielsweise mit speziell ausgerüsteten Robotersystemen der Zerspanungsprozess mit dem Handlings- oder einem Qualitätssicherungsprozess kombinieren.

Weitere Tebis-Anwender berichteten in den sehr gut besuchten Vorträgen über die Vorteile, die ihnen Tebis bringe. Für Hans Brandner, Geschäftsführer BBG GmbH & Co. KG standen beispielsweise die guten Ergebnisse im Fokus, die durch die Tebis-Strukturierungsmaßnahmen erzielt wurden. Der innovative Wirkflächenprozess mit Tebis sorgt bei der Unternehmensgruppe FMF/WWF für deutlich weniger Nacharbeit an den Werkzeugen; davon überzeugte Jürgen Müller, Technischer Leiter der Unternehmensgruppe.

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