Robotik, Assistenzrobotik

Unter Robotik versteht man einen Bereich der Mechatronik, der sich mit der Konstruktion und dem Einsatz von Robotern befasst. Roboter sind sensomotorische, programmgesteuerte Maschinen, die sich selbständig bewegen und diverse Tätigkeiten übernehmen können. Sie entlasten den Menschen von körperlich anstrengenden, einseitigen, aber auch gefährlichen Aufgaben (man denke an das Entschärfen von Bomben) und kommen bei Arbeiten zum Einsatz, bei denen besondere Präzision gefragt ist.Der Gedanke, körperliche Arbeit vom Menschen auf Maschinen zu verlagern, ist alt. Bereits in der Antike entwickelten die Griechen eine mechanische Vorrichtung, mit der sich Tempeltore automatisch öffnen ließen. Und im Mittelalter entstand in Bagdad ein Buch, das mehr als hundert Automaten zum Gegenstand hatte.Der Begriff Roboter ist dagegen eine vergleichsweise junge Wortschöpfung, die sich von dem tschechischen „robota“ ableitet, was soviel wie „Fronarbeit“ bedeutet, seit den 1920er Jahren vor allem über Literatur und Film transportiert wurde und in vielen Sprachen Verbreitung fand.In die industrielle Wirklichkeit stießen reale Roboter aber erst in den 1960er Jahren vor, wo sie unter anderem an den Fließbändern des Autoherstellers General Motors für monotone und gefährliche Arbeiten eingesetzt wurden. 20 Jahre später gehörten Roboter in der Automobilproduktion zum Standard.Heute sind Roboter aus vielen weiteren Bereichen nicht mehr wegzudenken, sei es in der Medizintechnik, der Raumfahrt oder der Erforschung der Ozeane.  Aber auch im Haushalt spielen sie als mobile Helfer zunehmend eine Rolle. (ak)

Am 2. und 3. Mai 2020 findet der zweite Cybathlon statt. Erneut werden dort Menschen mit körperlichen Behinderungen in spannenden Rennen gegeneinander antreten – unterstützt durch neueste technische Assistenzsysteme. Für die Teilnehmer und Ingenieure gibt es in allen Disziplinen neue Herausforderungen. Maxon ist mit am Start.

Heute sind Schweißroboter in vielen metallbearbeitender Betrieben zu finden. In den 1980er-Jahren hingegen nutzte die Technik noch kaum ein Unternehmen. Einen dieser Schweißroboter installierte der japanische Roboterhersteller Yaskawa 1986 beim Rollstuhlspezialisten Meyra. Wie es kommt, dass der Roboter-Opi immer noch fit ist. von Markus Kern

Maschinen und Roboter erledigen viele Aufgaben oft schneller und genauer als Menschen, zudem entscheiden Software und Algorithmen schon heute oft über den Rest. Selbst Skeptiker müssen zugeben, dass sich diese Entwicklung immer weiter beschleunigt und viele Experten sprechen bereits von der "Vierten Industriellen Revolution".

Die diffizile Montage von Überdruckventilen für die Kurbelgehäuseentlüftung von PKW-Motoren hat es in sich: Drei Millionen Stück jährlich, Toleranzen im hundertstel Millimeterbereich und maximale Qualitätsanforderungen verlangen nach einer entsprechenden Automatisierungslösung. Wie die Langer Group diese Anforderungen angegangen ist. Von Ralf Högel

Smarte Fabriken setzen verstärkt auf künstliche Intelligenz. So erfüllen Roboter bestimmte Aufgaben eigenständig und geben ihr Wissen an andere Maschinen weiter. Und KI-Systeme geben Technikern Anleitungen bei Reparaturen. Laut einer Umfrage des Bitkom nutzen heute bereits zwölf Prozent der deutschen Industrieunternehmen KI im Kontext von Industrie 4.0.

 

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