Digitale Fabrik

Gesamtheit aller Mitarbeiter, Softwarewerkzeuge und -prozesse, die zur Erstellung der virtuellen und realen Produktion notwendig sind. Ziele der digitalen Fabrik sind eine verbesserte Wirtschaftlichkeit und Planungsqualität, eine verkürzte Produkteinführung, transparente Kommunikation, standardisierte Planungsprozesse und kompetentes Wissensmanagement. Nutzeneffekte sind eine kürzere Time to Market, eine verminderte Anzahl an Korrekturschleifen und Fehlern in der Planung. Ein weiterer Effekt der digitalen Fabrik ist die Speicherung von erfahrungsbedingtem Expertenwissen, das nicht mehr mit dem Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.

Das Maschinenbau-Unternehmen Voith hat 2016 einen eigenen Konzernbereich für die Digitalisierung gegründet. Voith Digital Ventures bündelt das IT- und Automatisierungs-Know-how im Konzern und treibt die digitale Transformation der Industrie voran. Wie die Ziele und Herausforderungen für Digital Ventures aussehen, erläuterte uns Matthew Watts, Chief Sales Officer (CSO) von Voith Digital Ventures.
Die Digitalisierung der Produktionsprozesse bietet neben ökonomischen Vorteilen ein hohes Potenzial für Material- und Energieeffizienz. Das VDI ZRE hat einen neuen Ressourcencheck entwickelt, der Unternehmen dabei unterstützt, den Grad der Digitalisierung ihrer Produktion zu überprüfen. Anhand einer Visualisierung können Nutzer außerdem ihr Digitalisierungs-Know-how vertiefen.

Sensoren sind die Sinnesorgane der Fabrik der Zukunft. Mit den erhobenen Daten lassen sich Prozesse optimieren, Stillstandzeiten reduzieren und der Ausschuss wird verringert. Wie aber lässt sich der erste Schritt in Richtung Industrie 4.0 möglichst kosteneffizient realisieren? Bosch liefert mit dem Sensor Device „SCD - Sense Connect Detect“ (SCD) eine Antwort.

Als sich der Gartengerätehersteller Stihl Tirol nach einem neuen MES-System umschaute, waren wichtige Anforderungen klar: maximale Flexibilität, Releasesicherheit und transparente Kosten. Welches System das Rennen gemacht hat und wie Stihl vom neuen MES profitiert. von Markus Maier

IBM und fortiss, das Forschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme und Services, haben gemeinsam ein Zentrum zur Erforschung von künstlicher Intelligenz gegründet. Die beiden Partner wollen dort künftig sichere KI-Technologien für den Einsatz in Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln. Das Zentrum befindet sich im IBM Watson IoT Center in München.

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