Standards für Edge-Computing: Contact Software tritt Partner-Netzwerk bei

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Eine zentrale Rolle an der Schnittstelle von IoT und Cloud spielt Edge-Computing. Contact Software unterstützt nun eine Initiative aus Japan, die Industriestandards für diese Technologie entwickelt.
Edge Computing

Quelle: Contact Software

  • Edgecross Consortium erarbeitet herstellerneutrale Edge-Computing-Lösungen
  • Derzeit mehr als 60 Mitglieder
  • Contact Software und Mitsubishi Electric nutzen die Edgecross Basic Software bereits in ihren gemeinsamen IoT-Projekten

Die Cloud ist Basis für das Internet der Dinge. Sie ist aber nur bedingt für IoT-Anwendungen geeignet, die Reaktionen in Echtzeit erfordern. Hier setzt das 2017 in Tokio gegründete Edgecross Consortium mit seinen Aktivitäten an. Die von Mitsubishi Electric, Omron, Advantech, NEC, IBM Japan und Oracle Japan ins Leben gerufene Initiative erarbeitet und zertifiziert herstellerneutrale Edge-Computing-Lösungen für Industrie 4.0.

Beim Edge-Computing werden Betriebsdaten am Rand („Edge“) eines Netzwerks, also nahe der Datenquelle oder direkt innerhalb einer Automatisierungslösung, erfasst und aufbereitet. IoT-Anwendungen können so einen Maschinenpark und die damit ausgeführten Produktionsprozesse kontinuierlich überwachen und optimieren.

Edge-Computing setzt Standards voraus

Edge-Computing setzt Standards bei Hardware, Software und Kommunikations-Protokollen voraus. Dazu tragen heute über 60 Mitglieder aus den Branchen IT, Fabrikautomation und industrielle Verbindungstechnik aus dem globalen Partner-Netzwerk des Edgecross Consortium bei. Ihre Zusammenarbeit macht es möglich, die Daten von Sensoren und Maschinensteuerungen unabhängig vom Anbieter zu erfassen und auf diversen Industrie-PCs verschiedener Hersteller auszuführen.

Contact Software und Mitsubishi Electric nutzen die Edgecross Basic Software bereits in ihren gemeinsamen IoT-Projekten. Dies führt zu digital vernetzten Werken, in denen Produktionslinien, Teilprozessanlagen und Komponenten mit der Enterprise IT kommunizieren – Bindeglied ist hierbei der digitale Zwilling. Dazu leitet die offene Software-Plattform sämtliche Informationen und Signale der Maschinen an einen Industrie-Rechner von Mitsubishi Electric weiter und wandelt sie in ein MQTT-Protokoll um.

Ganzheitliches Retro-Fit-Szenario mit Echtzeit-Monitoring

„Mit der Edgecross Basic Software integrieren wir individuelle Anlagen und ihre Komponenten in ein ganzheitliches Retro-Fit-Szenario mit Echtzeit-Monitoring“, sagt Sebastian Creischer, Account Manager IoT bei Contact Software. „Und über unsere Elements for IoT Plattform verknüpfen wir die operativen Datenanalysen mit der internen Unternehmens-IT zu durchgängig digitalen, ereignisgesteuerten Prozessketten.“

Je nach gewünschter Anwendung löst Contact Elements for IoT so zum Beispiel eine vorausschauende Wartung im Service, eine Ersatzteilbestellung im Einkauf, eine Optimierung der Fertigungsumgebung oder eine Produktänderung in der Entwicklung aus. „Als Partner können wir schlüssige Konzepte für die smarte Fabrik anbieten, die echte Industrie 4.0 Potenziale erschließen und die Evolution des Shopfloors weiter vorantreiben“, sagt Stefan Knauf, Division Manager bei Mitsubishi Electric. „Deshalb wollen wir noch enger mit Contact kooperieren.“

Contact Software bietet zum Thema industrielles Internet der Dinge ab Mitte November eine vierteilige Webcast-Serie an, die verschiedene IIoT-Szenarien behandelt. Weitere Informationen dazu finden hier.

Im Bild: Stefan Knauf (rechts) vertritt Mitsubishi Electric als Vorstandsmitglied im Edgecross Consortium und übergibt die Mitgliederurkunde an Helmut Auler von Contact Software. Quelle: Contact Software

Lesen Sie auch: Geometrische Ähnlichkeitssuche: Gleichteilestrategie schneller etablieren

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