Stabile Energieversorgung mit „Energy Control Pack“

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Auf den diesjährigen Fachpressetagen in Karlsruhe stellte Mitsubishi Electric das „Energy Control Pack“ (ECP) als Lösung für eine stabile Energieversorgung in der Produktion vor. Mithilfe des ECP lassen sich zahlreiche energierelevante Informationen in den Automatisierungssystemen sammeln und visualisieren. Die Daten ermöglichen einen genauen Überblick über die Energieverbräuche einzelner Maschinen oder Antriebe. Basierend darauf werden Einheiten, die nicht dringend benötigt werden, abgeschaltet. Entsprechende Informationen fließen als Rückschluss in die Produktionsplanung ein. Dieser Vorgang stabilisiert die Energieversorgung – insbesondere in komplexen Anlangen, die über mehrere Standorte hinweg zusammengeführt werden.


Energiemanagement ist nicht nur für die diskrete Produktion relevant. Energieversorgungsengpässe an kritischen Punkten der Batchprozesse können einen Verlust des gesamten Batch verursachen. In einigen Fällen können sogar Produktionsanlagen beschädigt werden oder ganz ausfallen. Christoph Behler, Senior Business Development Manager bei Mitsubishi Electric Europe B.V., verdeutlicht: „Eine Störung der Energieversorgung im Brennprozess in einer Sintermetallfabrik beispielsweise könnte eine ganze Charge oder sogar die Anlage zerstören.


In der Nahrungsmittelverarbeitung müssten ganze Chargen vernichtet werden, wenn stromausfallbedingt Daten nicht aufgezeichnet werden. Ein integrierter, ganzheitlicher Energiemanagementansatz, wie ihn das ECP für bestehende oder neue Anlagen bietet, ist in der Prozessindustrie daher fundamental.“ Als Monitoring-Tool trägt das ECP zur Anlagen- und damit auch zur Produktionssicherheit bei. Ein klarer Wettbewerbsvorteil, denn ein Ausfall bedeutet geringere Stückzahlen, Abfall und höhere Energie- und Gesamtkosten.


Die Informationen, die das ECP am lokalen Bedienpanel bereitstellt, können in Datenbanken gespeichert und an übergeordnete Informationssysteme weitergegeben werden. So lassen sich unter anderem die Energiekosten pro Maschine oder Produktionseinheit ermitteln und kontrollieren und Lastspitzen vermeiden. Auch Anlagen der regenerativen Energieerzeugung oder anderer energierelevanter Medien wie Druckluft, Gas, Öl und Wasser können in das System eingebunden werden.


Das ECP schafft die Voraussetzung dafür, alle Werte sukzessive zu optimieren, die Produktionseffizienz zu steigern, Wartungs- und Instandhaltungsaufwand zu reduzieren und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhöhen. Mitsubishi Electric verfügt über umfassende Erfahrungen mit dem Einsatz des ECP in unterschiedlichen Industriebranchen.



„Häufig starten die Anwender mit einem Produktionsbereich und reinvestieren die eingesparten Kosten in die schrittweise Erweiterung des skalierbaren ECP. Somit genügt eine Art Anschubfinanzierung für die schrittweise energetische Produktionsoptimierung“, erklärt Behler.


Anwender konnten bisher eine Lastspitzenreduzierung um acht bis 30 Prozent und eine Senkung der Energiekosten um fünf bis 15 Prozent erzielen. Durchschnittlich wurde die Lastspitze um 13 Prozent gesenkt. Im Mittel liegt der Amortisationszeitraum des ECP bei zehn bis elf Monaten. Mitsubishi Electric und die Partner der e-F@ctory Alliance bieten mit dem ECP individuelle Lösungen und Konzepte für ein effizientes Energiemanagement an.


Drei unterschiedlich komplexe Grundversionen sind verfügbar: Bei der einfachsten Variante ECP COMPACT sind rund 80 Prozent der Funktionen festlegt, etwa 20 Prozent sind frei definierbar. Die zweite Version, ECP MODULAR, besteht aus einzelnen, individuell kombinierbaren Funktionsbausteinen. Das komplexeste System, ECP OPEN, wird von den Entwicklern maßgeschneidert und auf Basis einer Machbarkeitsstudie an den Anwendungsfall angepasst.


Bilder: Energiekosten lassen sich bei unterschiedlichen Anwendungen reduzieren, zum Beispiel bei Heizung, Kompressor und Klimaanlage (oben). Das Lastprofil zeigt, wie der Energieverbrauch über Zeit gemessen und vermindert werden kann. Lastspitzen lassen sich begrenzen und beherrschen. So können Kosten für zu hohen Energieverbrauch minimiert und höhere Sockelbeträge vermieden werden (unten).

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