SPS IPC Drives: Integrierte Antriebe und grüne Fabriken

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Auf der SPS IPC Drives 2016 (22. bis 24. November) hat der Antriebstechniker Bonfiglioli den iBMD vorgestellt, einen integrierten Antrieb, der in vier Baugrößen mit Drehmomenten zwischen 2,7 und 36 Newtonmetern und Versorgungsspannungen von 560 VDC erhältlich ist. Zudem plant das Unternehmen eine neue Fabrik auf der grünen Wiese.
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Auf der SPS IPC Drives 2016 (22. bis 24. November) hat der Antriebstechniker Bonfiglioli den iBMD vorgestellt, einen integrierten Antrieb, der in vier Baugrößen mit Drehmomenten zwischen 2,7 und 36 Newtonmetern und Versorgungsspannungen von 560 VDC erhältlich ist. Zudem plant das Unternehmen eine neue Fabrik auf der grünen Wiese.

Die neue Servomotorenreihe iBMD in Schutzart IP65 bringt alle Eigenschaften eines hochdynamischen Servomotors wie auch die eines modernen Drive Controllers mit und ist bis zu satten 35 Prozent kleiner, als herkömmliche Komplettantriebe. Der iBMD kann als Stand-Alone-Antrieb oder unter einer Steuerung eingesetzt werden. Motion Control-Funktionen wie Positionierung, Cam Profil, elektronisches Getriebe und interpolierender Modus sind genauso Bestandteile wie die offene Kommunikation über CANopen, EtherCAT (CoE) und Modbus RS232. Dazu kommen noch eine breite Palette digitaler und analoger Ein- und Ausgänge, 14 insgesamt. Die Sicherheitsfunktion „Safe Torque Off (STO)“ und SIL3 sind als Standard integriert.

Neue Fabrik frei nach Industrie 4.0

Bonfiglioli Riduttori S.p.A. ist seit sechzig Jahren erfolgreich in der industriellen Antriebstechnik aktiv und zählt mit einem Gesamtumsatz von 730 Millionen Euro (Stand 2015) zu den größten Antriebstechnikunternehmen der Welt. Mit solch einer Marktstärke kann man auch investieren und so stellte Bonfiglioli jüngst das EVO-Projekt vor. Der Neubau der Firmenzentrale wird der größte Standort der Bonfiglioli-Gruppe werden. Sie wird im Norden Bolognas auf dem „Clementino Bonfiglioli-Gelände“ gebaut, das eine Fläche von insgesamt 148.700 Quadratmetern aufweist. Gleichzeitig wird bis 2018 ein neues Fertigungswerk mit einer Fläche von 58.500 m² entstehen sowie Grünflächen und Plätze mit weiteren 56.000 Quatratmetern.

Nach Fertigstellung werden dort 600 Mitarbeiter, die bislang auf drei Standorte (Calderara di Reno, Sala Bolognese und Vignola) verteilt sind arbeiten und dann pro Jahr rund 800.000 Einheiten fertigen. Bonfiglioli möchte in das EVO-Projekt insgesamt rund 60 Millionen Euro investieren. Davon gehen jeweils die Hälfte in den Ausbau der Gebäudeinfrastruktur sowie in moderne Produktionslinien nach Industrie 4.0 Standard. Das EVO-Werk soll nach eigenen Angaben der nächste große Evolutionsschritt des italienischen Antriebsspezialisten sein.

Der Vorteil der integrierten Motorentechnik

Integriert in einem Gehäuse sorgt er für deutliche Platzersparnis im Schaltschrank und Kostenersparnis bei der Verkabelung. Zudem kann der Antrieb auch mit den spielarmen Planetengetrieben von Bonfiglioli kombiniert werden. Die funktionalen Antriebseigenschaften in Verbindung mit der sehr kompakten Bauform werden besonders in der Verpackungstechnik, bei Druck- und Etikettiermaschinen und in der Automatisierung von Handlingaufgaben geschätzt. In Abfüllanlagen und auch in Maschinen der Elektronikfertigung kommen die dynamischen und hoch präzisen Antriebe ebenfalls sehr gut an. Die konsequente Entwicklung im Bereich Mechatronic Drive & Solutions (MDS) zeigt im Antrieb iBMD ein zukunftsweisendes Ergebnis.

Der neue Komplettantrieb iBMD eignet sich zudem hervorragend in Kombination mit dem bewährten Präzisions-Flanschplanetengetriebe der Baureihe TQF, ebenfalls aus dem Hause Bonfiglioli. Das einzigartige Gehäusedesign und der optimierte Monoblock-Planetenträger verleihen der TQF-Baureihe signifikant höhere Steifigkeitswerte – perfekt für Anwendungen mit hohen dynamischen Anforderungen sowie zahlreichen Start/Stopp-Zyklen und Richtungswechseln. Optimierte vollständig ausgerüstete Nadellager erlauben ein hohes Ausgangsdrehmoment, erhöhte Steifigkeit und verringern Verschleiß und Winkelspiel.

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