So kann der Mittelstand bei der Künstlichen Intelligenz mitziehen

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Gerade im Mittelstand ist Know-how-Aufbau zur Künstlichen Intelligenz ein Knackpunkt. Diese Plattform-Initiative möchte unterstützen.
So kann der Mittelstand bei der Künstlichen Intelligenz mitziehen

Quelle: Alexander Supertramp/Shutterstock

  • Service-Meister plant Fortbildungen für Mittelständler zu Digitalisierung und zur Künstlichen Intelligenz
  • Schulungsangebote in Zusammenarbeit mit Handwerkskammern

Mit einem auf der Künstlichen Intelligenz (KI) basierenden, digitalen Service-Ökosystem will das Forschungsprojekt Service-Meister dem Fachkräftemangel im Mittelstand entgegenwirken. In vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlen Fachkräfte mit digitalem Know-how, um Maschinen und Anlagen zu warten oder entsprechende Arbeiten im Kundenauftrag auszuführen.

„Das nötige Service-Wissen zu industriellen Anlagen übersteigt oftmals das Wissen einzelner Servicetechniker und Unternehmen. Einhergehend mit dem Fachkräftemangel steht der deutsche Mittelstand in den nächsten Jahren vor der enormen Herausforderung, seinen internationalen Vorsprung bei Dienstleistungen zu sichern“, sagt Andreas Weiss, Geschäftsbereichsleiter Digitale Geschäftsmodelle im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.

So hilft eine Serviceplattform ab 2022 mit Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung dem gesamten Mittelstand

„Gerade für Predictive Maintenance, sprich vorausschauende Wartung, müssen zahllose Daten intelligent ausgewertet werden“, sagt Dr. Fred Jopp, Big Data Analyst und Head of Industrial Projectmanagement von der USU Software AG. Das könnten menschliche Wartungs-Techniker nicht ohne technische Hilfe leisten. „Unser Ziel bei Service-Meister ist daher die Entwicklung von Sprunginnovationen mittels künstlicher Intelligenz, die wir 2021 zu Templates generalisieren. Diese stehen dann ab 2022 als Serviceökosysteme für KI-Dienstleistungen allen KMU zur Verfügung.“ Etwa mittels smarter Chatbots, Augmented Reality oder KI-Apps greifen Service-Techniker dann überall auf alle für den jeweiligen Servicefall nötigen Informationen zu. Gespeichert und analysiert werden die in einem gemeinsamen Data-Room.

Open Source-Curriculum sammelt Schulungsinhalte

Den richtigen Umgang mit der neuen Plattform könnten die örtlichen Handwerkskammern vermitteln. Gespräche laufen, um entsprechende Pain Points der Berufsgruppen, mögliche Schulungen und Weiterbildungsangebote für die Mitarbeiter kleiner und mittelständischer Unternehmen zu identifizieren – vom Heizungsbauer oder Elektriker bis zum Anlagenbauer. Die zu vermittelnden Inhalte melden die Partner aus Mittelstand, Handwerk und Industrie zurzeit an den eco Verband zurück. Das Ziel ist hier die Entwicklung eines Open Source-Curriculums. Vom Forschungsinstitut über den Baukonzern bis hin zum E-Learning-Spezialisten bringen Unternehmen vieler Branchen Netzwerke und Expertise in das Projekt ein.

Im Forschungsprojekt Service-Meister arbeiten Unternehmen wie KEB, Atlas Copco, Würth, Krohne und Trumpf mit den Implementierungspartnern USU, Inovex und Grandcentrix zusammen. Die Tandems entwickeln zurzeit in sechs sogenannten Schnellbooten individuelle Use Cases, in denen auch der Wissens- und Fortbildungsstand der jeweiligen MitarbeiterInnen ein wichtiges Thema darstellt.

Service-Meister und der Künstliche-Intelligenz-Wettbewerb

Service-Meister hatte sich im KI-Innovationswettbewerb der Bundesregierung erfolgreich durchgesetzt. Tandems aus Industrieunternehmen und Implementierungspartnern werden nun konkrete Service-Probleme mithilfe künstlich intelligenter Werkzeuge und Verfahren lösen. In den folgenden drei Jahren wollten die assoziierten Partner auf der Basis künstlicher Intelligenz Lösungen entwickeln, mittels derer mittelständische Unternehmen überall und jederzeit auf das benötigte Wissen und die benötigte Technologie zugreifen können.

Ein wichtiges Teilziel ist es dabei, geringer ausgebildete Fachkräfte mit Hilfe von digitalen Ratgebern, wie KI-basierten ServiceBots und Smart Services, auch zu komplexen Dienstleistungen zu befähigen. Zweites Teilziel ist eine Plattform für digitalisiertes Service-Wissen, um eine unternehmensübergreifende Skalierbarkeit von Services zu ermöglichen. Dadurch entsteht ein Serviceökosystem, das dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenwirkt und den deutschen Mittelstand langfristig wettbewerbsfähig macht.

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