Smarte Seilzugsensoren für mobile Maschinen

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Mit den Seilzugsensoren der Pure.Mobile-Familie von Siko können mehrere Messgrößen gleichzeitig erfasst und so Montageaufwand und Kosten reduziert werden. Die Funktionen der Seilzuggeber sind optional erweiterbar.

(Quelle:  Siko)
(Quelle: Siko)

Ob Hubarbeitsbühnen, Mobilkrane oder Autobetonpumpen – mobile Maschinen müssen reibungslos, präzise und effizient funktionieren. Unterschiedliche Sensoren sind notwendig, um alle geometrischen Positionen eines Auslegers/Hubmast in mobilen Maschinen oder Flurförderfahrzeugen zu erfassen. Neben den Seilzugsensoren zur Detektion der linearen Position kommen Drehgeber oder Neigungssensoren von Siko für die Erfassung von rotativen Bewegungen zum Einsatz.

Seilzugsensoren sorgen für einen sicheren Stand

All diese Sensoren sind essenziell für den sicheren Arbeitsablauf sowie die Standsicherheit der Maschine. Doch eine Vielzahl von Sensoren bedeutet auch eine steigende Komplexität durch mehr Verkabelungs- und Montageaufwand sowie höhere Produktkosten. Die integrierten Sensorvarianten der Pure.Mobile-Familie sind eine smarte Alternative, die Bauraum, Montageaufwand und Kosten spart.

Die zentralen Komponenten sind Seilzuggeber des Typs SG31 und SG61, die eine maximale Messlänge von 3 bis 6 Metern aufweisen. Durch die Integration der neuesten Generation von Neigungssensoren vereinen sie neben der Erfassung der Position und Geschwindigkeit auch die Messgröße Neigung. Ergänzt werden die beiden Seilzuggeber von den großen Varianten SG121 und SG150, die eine maximale Messlänge von 12 beziehungsweise 15 Metern bieten.

Einachsiger Neigungssensor ist optional erhältlich

Der integrierte einachsige Neigungssensor ist optional erhältlich und misst Neigungen im Bereich von ±180° mit einer Auflösung von bis zu 0,001° und einer Genauigkeit von ±0,2°. Damit erfasst der Sensor auch geringe Auslenkungen. Seine integrierte Temperaturkompensation hält die Werte über den gesamten Mess- und Temperaturbereich stabil. Die Sensordaten werden hierbei unabhängig vom Positionswert per Canopen, Canopen Safety oder SAE J1939 Schnittstelle an die Steuerung übertragen.

Durch den modularen Sensoraufbau kann die Neigungserfassung in jeden Seilzuggeber des Herstellers integriert werden, ohne dass sich die Bauform und Größe oder Anschlussart des Sensors ändern. Bei steigendem Funktionsumfang können so Bauraum, Montageaufwand und Produktkosten an den Maschinen reduziert werden.

Redundant oder nicht-redundant

Die Seilzuggeber SG31 und SG61 sind zudem in einer redundanten und in einer nicht-redundanten Ausführung für die Positions- und Neigungserfassung verfügbar. Damit können sie auch für sicherheitskritische Anwendungen bis Performance-Level d eingesetzt werden.

Alle Sensoren dieser Serie sind nach den Anforderungen an mobile Maschinen entwickelt worden und extrem robust konstruiert. Dazu gehört eine E1-Zulassung des Kraftfahrtbundesamtes sowie eine hohe EMV-, Schock- und Vibrationsfestigkeit. Die Sensoren sitzen in kompakten Gehäusen und liefern auch unter rauen Umgebungsbedingungen stets zuverlässige und präzise Werte.

Zu den wichtigsten Features gehören die robuste Bauweise, die einfache Montage und der flexible Seilauslass dank Wire-Flex-Technologie. In Kombination mit dem Drehgeber WV58MR ist die Serie auch als Safety-Ausführung erhältlich. Dank des frei wählbaren Drehgebers mit 58 Millimetern Standardflansch sind die Sensoren sehr flexibel. Außerdem sind verschiedene Seiltypen erhältlich.

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