Um den steigenden Anforderungen im E-Mobility-Markt gerecht zu werden, setzt Röchling Automotive auf digitale Entwicklungsmethoden: Mit Altair SimSolid beschleunigt das Unternehmen seine Simulationsprozesse deutlich.
Röchling Automotive konnte mit SimSolid die Simulationszeit um 60 Prozent reduzieren.
(Bild: Röchling Automotive)
Im Zuge des tiefgreifenden Wandels hin zur Elektromobilität steckt Röchling Automotive – ein weltweit führendes Unternehmen mit 6.000 Mitarbeitern in 17 Ländern – die Grenzen nachhaltiger Innovation neu. Im Einklang mit seiner Vision „We Drive Sustainable Mobility” integriert das Unternehmen Biokunststoffe und Rezyklate in seine hochleistungsfähige Kunststoffkomponenten, unter anderem im Bereich der Batterietechnologien für Elektrofahrzeuge (EVs).
Die Komplexität der neu entwickelten Kunststoffteile stellte das Entwicklungsteam von Röchling Automotive vor Herausforderungen.
(Bild: Röchling Automotive)
Um in diesem sich schnell entwickelnden Bereich wettbewerbsfähig zu bleiben, setzt das CAE-Team von Röchling fortschrittliche Technologien für Systemsimulation ein, darunter Struktur-, Strömungs-, Akustik-, Prozess- und Wärmeanalysen und sucht dabei ständig nach intelligenteren, schnelleren und genaueren Möglichkeiten zur Konstruktion und Bewertung von Komponenten. Das Ziel ist klar: Verkürzung der Entwicklungszyklen ohne Abstriche bei der Qualität – insbesondere bei Batteriesystemen, wo Präzision von größter Bedeutung ist.
Beschleunigung der Simulation für einen schnelllebigen Markt
Batteriesysteme für Elektrofahrzeuge erfordern ein ausgeklügeltes Wärmemanagement, um die Leistungsfähigkeit und strukturelle Integrität zu gewährleisten. Als Röchling Automotive mit der Entwicklung neuer Kunststoffteile für ein Batteriekühlsystem – darunter ein Wärmetauscher und ein komplexer Kühlmittelkanal – begann, wurde zunächst eine Strukturanalyse der neu entwickelten Kunststoffteile durchgeführt.
Altair SimSolid ermöglichte eine effiziente Strukturanalyse und eine sichere Leistungsbewertung der neuen Kunststoffteile.
(Bild: Röchling Automotive)
Der klassische dreistufige Finite-Elemente-Analyse-Workflow (FEA) – Geometrievereinfachung, Vernetzung, Lösung – erwies sich dabei für die komplexe Geometrie des schlangenförmigen Strömungskanals und des Zellenhaltersystems als zu zeitaufwändig und arbeitsintensiv. Die Komplexität der Teile, nichtlineare Materialien und hohe Spannungsgradienten machten die Netzgenerierung sehr aufwendig und erforderten eine bessere Methode, um schnell aussagekräftige Einblicke in das Design zu gewinnen.
Um den Strukturanalyseprozess effizienter zu gestalten und unter engen Zeitvorgaben mehr Designiterationen zu ermöglichen, suchte Röchling Automotive nach einer Lösung, die den manuellen Aufwand minimiert und gleichzeitig höchste Simulationsgenauigkeit gewährleistet.
Geschwindigkeit trifft Präzision
Im Gegensatz zu herkömmlichen FEA-Tools überspringt SimSolid die mühsamen Schritte der Geometriebereinigung und Vernetzung.
(Bild: Röchling Automotive)
Altair SimSolid war die Antwort auf diese Herausforderung. Im Gegensatz zu herkömmlichen FEA-Tools überspringt SimSolid die mühsamen Schritte der Geometriebereinigung und Vernetzung, sodass Ingenieure direkt voll funktionsfähige CAD-Modelle analysieren können. In einer einzigen Anwenderumgebung konnte das Team von Röchling Struktur- und Wärmeanalysen schneller und einfacher durchführen.
Die Stärke von SimSolid liegt insbesondere in seiner Fähigkeit, komplexe Baugruppen, nichtlineare Materialien und feine Details, auch auf Systemebene, zu verarbeiten, ohne dabei an Geschwindigkeit oder Genauigkeit einzubüßen. Vom Eigenmodeverhalten über die Frequenzantwort bis hin zur Gewichtslast-Verstärkung lieferte die Strukturanalyse-Software tiefe Einblicke in das Produktverhalten – ohne die üblichen Kompromisse.
Die Vorteile waren sofort spürbar, und Röchling Automotive konnte die Simulationszeit um 60 Prozent reduzieren, wodurch sich die Anzahl der Designvarianten, die innerhalb desselben Entwicklungszeitraums getestet werden konnten, verdreifachte. Diese Beschleunigung ermöglichte dem Unternehmen frühere Entscheidungen und sicherere Leistungsbewertungen sowie eine schnellere und bessere Angebotserstellung für ihre Kunden. Dank der Eliminierung der zeitaufwändigsten Aspekte der Simulation mit Altair SimSolid konnte Röchling Automotive die Entwicklungszeit drastisch verkürzen und gleichzeitig hochwertige Ergebnisse erzielen.
Schlüsseltechnologie Simulation im Automobilbau
Die Fahrzeugentwicklung erlebt durch den verstärkten Einsatz von Simulation, Optimierung und KI einen grundlegenden Wandel. Diese Technologien ermöglichen kürzere Entwicklungszyklen, reduzieren die Anzahl physischer Prototypen und schaffen Raum für innovative Fahrzeugkonzepte. Mit Trends wie „Virtual Validation 2025“ werden aufwändige Hardwaretests zunehmend durch Simulation ersetzt – was Kosten spart und die Variantenvielfalt erhöht. Die zunehmende Bedeutung von Software Defined Vehicles (SDV) zeigt, wie sich Automobile durch Software und modulare Hardware flexibel anpassen und aktualisieren lassen – auch hier spielen Simulationen eine zentrale Rolle. Künstliche Intelligenz sorgt darüber hinaus für Effizienzsteigerungen, indem sie Ingenieure bei wiederholbaren Aufgaben entlastet und so mehr Raum für kreative, forschungsgetriebene Innovation schafft. Insgesamt führen diese Entwicklungen zu schnelleren Markteinführungen, geringeren Kosten und neuen technologischen Möglichkeiten in der Automobilbranche.
Mehr Innovation mit Altair SimSolid
Altair SimSolid hat nicht nur die Simulationsfähigkeiten von Röchling Automotive verbessert, sondern auch den Entwicklungsprozess nachhaltig verändert. Das Tool ermöglicht durch schnellere Erkenntnisse und erweiterte Möglichkeiten zur Vorabuntersuchung eine zügigere und qualitativ bessere Produktentwicklung und trägt damit zur Gestaltung einer nachhaltigeren und elektrifizierten Zukunft bei.
Dr. Royston Jones ist CTO, Altair Product Design, und Sr. VP, Auto, bei Altair.
Stand: 16.12.2025
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