Altair HyperWorks 2025 Simulationsplattform ermöglicht eine Welt ohne Prototypen

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Altair, Anbieter von Computational Intelligence, hat die Veröffentlichung von Altair HyperWorks 2025 bekanntgegeben, einer Simulationsplattform für die komplexesten technischen Herausforderungen.

Altair kündigt die neueste Version seiner Simulations- und Designplattform Altair HyperWorks 2025 an.(Bild:  Altair)
Altair kündigt die neueste Version seiner Simulations- und Designplattform Altair HyperWorks 2025 an.
(Bild: Altair)

Im Fokus der neuen Version der Simulationsplattform steht eine mutige Zukunftsvision für die Produktentwicklung: eine Welt ohne Prototypen, in der das Design virtuell perfektioniert wird, bevor es in die physische Welt gelangt. Durch die Kombination der Leistungsfähigkeit von künstlicher Intelligenz (KI), High-Performance Computing (HPC) und Multiphysik-Simulation mit Cloud-basierter Skalierbarkeit und digitaler Thread-Konnektivität ist es mehr als eine Simulationsplattform – es ist ein Innovationsbeschleuniger.

„HyperWorks 2025 baut auf vier Jahrzehnten Erfahrung von Altair in den Bereichen Simulation, Design und Optimierung auf“, sagte James R. Scapa, Gründer und Chief Executive Officer von Altair. „Durch die Integration fortschrittlicher Simulationstechnologien mit KI und maschinellem Lernen, Automatisierung, offener Architektur und einem vernetzten digitalen Thread beschleunigt die Plattform Designprozesse, fördert eine skalierbare Zusammenarbeit in der Cloud und ermöglicht es Teams, intelligentere, schnellere und nachhaltigere Lösungen zu erzielen. Dies ist ein weiterer Schritt in unserer Vision, Computational Intelligence zu demokratisieren.“

KI-gestützte Entwicklung und Optimierung mit Simulationsplattform

Altair setzt sich mit seinen zahlreichen Möglichkeiten in den Bereichen AI-Powered Engineering (KI-gestützte Entwicklung), maschinelles Lernen und Optimierung weiter vom Wettbewerb ab. Physikbasierte Vorhersagemodelle, die auf neuen Transformer-Architekturen basieren, ermöglichen genaue Simulationen – selbst bei begrenzten oder unvollständigen Daten. Modelle für maschinelles Lernen fungieren als Solver, verkürzen die Simulationszeiten deutlich und verbessern gleichzeitig die Zuverlässigkeit. KI-gestützte Modelle reduzierter Ordnung (ROMs) bieten schnellere und präzisere Simulationen nichtlinearer Systeme und liefern bereits in einem frühen Stadium des Designprozesses wichtige Erkenntnisse.

Cloud- und SaaS-basierte Lösungen

Mit dem Umstieg auf Cloud- und SaaS-basierte Lösungen demokratisiert Altair den Zugang zu fortschrittlichen technischen Simulationen mit flexibler Infrastruktur. Die neue DSim SaaS-Lösung ermöglicht es Entwicklern im Bereich Halbleiter, unbegrenzt viele Simulationen mit einem Pay-as-you-go-Modell durchzuführen, wodurch Vorabkosten entfallen, und die Freiheit besteht, bei Bedarf zu skalieren. Das One Cloud Innovation Gateway verbessert die Zusammenarbeit, indem es sofortigen Zugriff auf Simulationsanwendungen, Daten und HPC-Ressourcen bietet.

Automatisierung und Anpassung

Neue Automatisierungsfunktionen, einschließlich Python-APIs, eliminieren sich wiederholende Aufgaben, optimieren Datenabfragen und vereinfachen die Berichtserstellung. Bei Großprojekten reduzieren fortschrittliche Stapelverarbeitung und Aufgabenbibliotheken den Zeitaufwand für komplexe Arbeitsabläufe. Die Anpassungsoptionen der Plattform ermöglichen es Benutzern, Simulationen auf einzigartige Anwendungen zuzuschneiden, wie z. B. die Modellierung von Partikelwechselwirkungen in der pharmazeutischen Industrie oder in der Landwirtschaft.

Weitere Highlights der Simulationsplattform

Digital Engineering – ein vernetztes Ökosystem: Durch die Verknüpfung von Daten, Teams und Prozessen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg bietet der Hersteller einen stärker integrierten Ansatz für Design und Simulation. Verbesserte Technologien für digitale Zwillinge und digitale Threads sorgen für einen nahtlosen Datenfluss und gleichen virtuelle Modelle mit physischen Systemen ab. Um die Ziele im Bereich Nachhaltigkeit zu erreichen, bieten private Materialdatenbanken eine einzige zentrale Datenquelle (Single Source of Truth) für Materialentscheidungen, einschließlich der Tools für die Analyse der Auswirkungen von Kohlendioxid (CO2).

Solver-Effizienz: Der „One Model, One Solver“-Ansatz OptiStruct vereinfacht Struktursimulationen und ermöglicht reibungslose Übergänge zwischen impliziten und expliziten Analysen. Durch den Einsatz von PhysicsAI-Modellen als Solver können Benutzer herkömmliche numerische Solver durch KI-gestützte Alternativen ersetzen und so Simulationen beschleunigen, ohne an Genauigkeit einzubüßen.

Multiphysik-Simulation für Elektronik: Aktuelle Updates vereinfachen die Verwaltung thermischer, elektromagnetischer und energetischer Wechselwirkungen im Elektronikdesign. Verbesserungen bei der ECAD-Vernetzung beschleunigen die Kühlungs- und Lebensdaueranalyse, während eine verbesserte elektromagnetisch-thermische Kopplung bessere Vorhersagen zur Systemleistung ermöglicht. Aktualisierungen der Leistungselektroniksimulation optimieren die Modellierung von Motorantrieben und Wandlern für eine verbesserte Effizienz.

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CAE als Design-Tool: Altair Inspire macht CAE weiterhin unverzichtbar, indem es Designern benutzerfreundliches physikbasiertes Design für Struktur-, Strömungs- und Bewegungsanalysen ermöglicht – neben Workflows für Herstellbarkeit und Optimierung. CoPilot Beta – ein intelligenter KI-Assistent, der in Inspire integriert ist – bietet On-Demand-Anleitungen, Q&A und Workflow-Unterstützung, während neue Tools wie Bildebenen für das Skizzieren und erweiterte implizite Modellierung die Geometrieerstellung und -exploration optimieren.

Erweiterte Materialsimulation: Mit zunehmender Materialkomplexität, steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen und KI-gestützten Arbeitsabläufen bieten die Materiallösungen den Anwendern die Werkzeuge, die sie benötigen, um im Markt erfolgreich zu sein. Mit diesen Materiallösungen können Unternehmen hochpräzise Materialdaten für fortschrittliche Materialien wie Verbundwerkstoffe, Polymere und Werkstoffe für die additive Fertigung beschaffen, standardisieren und simulieren. Ingenieure können Entwürfe optimieren, Nachhaltigkeitsziele mit CO2-Analysen erreichen und die Kosten für physische Tests senken, indem sie KI zur Vervollständigung fehlender Daten einsetzen.

Partikelsimulation: Das Unternehmen setzt weiterhin den Industriestandard für die Diskrete-Elemente-Methode (DEM), indem es neue physikbasierte Modelle bereitstellt – ein Faserbindungsmodell, Flüssigkeitsbrückenmodell und aktualisiertes lineares elastisches Bindungsmodell (LEBM) mit polyedrischen Partikeln –, die Arbeitsabläufe verbessern und eine realistische Darstellung von Fasern und Partikeln für Anwendungen in der Landwirtschaft, in Batterien und in der Pharmaindustrie ermöglichen.