Simulation: Wie wird autonomes Fahren sicherer?

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MSC Software, Anbieter von Simulationssoftware und Dienstleistung, hat heute angekündigt, auf dem Autonomous Vehicle Software Symposium 2018 zim Rahmen der Autonomous Vehicle Technology World Expo zu präsentieren. Das Thema: „KI-Fahrer-Entwicklung mit verstärkter Sicherheit".

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MSC Software, Anbieter von Simulationssoftware und Dienstleistung, hat heute angekündigt, auf dem Autonomous Vehicle Software Symposium 2018 im Rahmen der Autonomous Vehicle Technology World Expo zu präsentieren. Das Thema: „KI-Fahrer-Entwicklung mit verstärkter Sicherheit“.

MSC hat einen Stand auf der Autonomous Vehicle Technology World Expo 2018. Dort stellt die Firma, zusammen mit Concurrent Real Time und der MSC-Tochter VIRES Simulationstechnologie GmbH, ihre Lösung für das autonome Fahren am Stand C2 10004 vor. Die Lösung simuliert genaue Echtzeitfahrzeugmodelle und realitätsnahe Sensormodelle in einer fotorealistischen Umgebung. Damit kann die Steuerlogik für eine breite Palette von Szenarien trainiert und validiert werden. Zum Angebot gehören die Mehrkörpersimulationssoftware Adams und Virtual Test Drive (VTD) von VIRES. Von Concurrent Real Time, dem Lösungspartner von MSC Software, kommen die Echtzeitplattform für den Fahrsimulator, und die Hardware-in-the-loop (HIL) und Software-in-the-loop (SIL) Funktionalitäten.

Die Präsentation wird am Dienstag, dem 5. Juni um 17.00 vom leitenden Wissenschaftler Dr. Edward Schwalb gehalten. Bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge muss das Hauptaugenmerk auf der Sicherheit liegen. Heute ereignet sich bei menschlichen Fahrern etwa alle 170 Millionen km ein tödlicher Unfall. Somit lässt sich der Sicherheitsnachweis für eine bestimmte Version eines KI-Fahrers kaum auf echten Straßen und Teststrecken durchführen; weder die Untersuchungen zum Tesla-Crash noch die Waymo-Fahraufzeichnungen lieferten schlüssige Ergebnisse. Ansätze mit maschinellem Lernen nach dem heutigen Stand der Technik, z.B. Messungen des F1-Scores, sind nicht geeignet, um Fehlerraten von wenigen Fehlern in einer Milliarde zu messen; ein F1-Score von 99.999 Prozent wird nicht als aussagekräftig betrachtet. MSC erklärt, wie man unter Verwendung unzuverlässiger KI-Komponenten einen Entwicklungsprozess für hochzuverlässige und sichere Systeme erarbeiten kann.

Das Autonomous Vehicle Software Symposium ist die erste Konferenz der Welt, die sich speziell den Herausforderungen und Chancen der Entwicklung von künstlicher Intelligenz und Softwareplattformen für autonome und selbstfahrende Fahrzeuge widmet. Die Konferenz findet auf der Autonomous Vehicle Technology World Expo vom 5.-7. Juni in Stuttgart statt.

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