01.11.2009 – Kategorie: Hardware & IT, Management

Simulation und Berechnung: praxisnahes Weiterbildungsangebot

eFEM für Praktiker: Ein praxisnahes Weiterbildungsangebot für Techniker, Konstrukteure und Test-Ingenieure – produktunabhängige Simulationskompetenz durch e-Learning und Präsenzseminare.

Mit dem dreimonatigen berufsbegleitenden Kurs "eFEM für Praktiker" können Techniker, Konstrukteure oder Test-Ingenieure eine Wissenslücke schließen. Angeboten vom Simulationsspezialisten CADFEM, vermittelt der Kurs zusätzliches Wissen und Fähigkeiten in der Anwendung der FEM. Benötigt werden grundlegende Mechanikkenntnisse aus einer technischen Ausbildung, Erfahrung in der Handhabung einer CAD-Software sowie Sicherheit im Umgang mit gängiger Internetsoftware. Wer ohne Kenntnisse einer FEM-Software in den Kurs starten will, kann kostenlos das optionale e-Learning-Modul "Einführung in ANSYS DesignSpace" belegen.

Kursziel ist neben der kompetenten Handhabung einer geeigneten FE-Software insbesondere die ganzheitliche Betrachtung des Simulationsprozesses von der Festlegung der Ziele, dem Import von CAD-Daten und deren richtige Aufbereitung über die Durchführung geeigneter mechanischer Validierungsberechnungen bis zur Ergebnisauswertung und -dokumentation. Das im Kurs erworbene Wissen vertiefen die Teilnehmer in einer abschließenden Fallstudie. Anhand eines realen Bauteils führen sie eine umfassende FE-Simulation durch und absolvieren alle zur Qualitätssicherung der Ergebnisse notwendigen Schritte.

Kursstart am 4. März 2010

Der erste Kurs beginnt am 4. März 2010; seine Präsenzseminare finden in Stuttgart statt. CADFEM plant, die Präsenzseminare für weitere Kurse auch an anderen Orten Deutschlands anzubieten. Die Zertifizierung von eFEM für Praktiker durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht ist beantragt.

Schnell erreichte Produktsicherheit ist heute eine der wichtigsten Größen in Entwicklung und Herstellung. Die Finite-Element-Methode (FEM), ein numerisches Verfahren zur Simulation des Einflusses physikalischer Effekte auf ein Produkt, hat sich daher in vielen Unternehmen längst als fester Bestandteil der Entwicklungskette etabliert.

Mit FEM-Software ist der schnelle Vergleich von Konstruktionsvarianten ebenso möglich wie die effiziente Abschätzung des Materialverbrauchs oder der Stabilität auch einfacher Konstruktionen. Was in der klassischen Tragwerksberechnung, in der Crash-Simulationen von Fahrzeugen oder bei der Überprüfung elektromagnetischer Verträglichkeit von Elektrogeräten längst Standard ist, wird inzwischen auch für simplere Fragen wie die Steifigkeit und Festigkeit einer Antriebswelle oder eines Fensterrahmens genutzt.

Über CADFEM und esocaet

CADFEM verfügt über eine langjährige Expertise als Entwickler und Anbieter von FEM-bezogenen Seminaren. Der junge Unternehmensbereich esocaet steht für European School of Computer Aided Engineering Technology und hat sich die softwareunabhängige Weiterbildung auf dem Gebiet CAE zur Aufgabe gemacht.

Aus einem internationalen Leonardo-da-Vinci-Projekt hervorgegangen, hat esocaet gemeinsam mit den Hochschulen Landshut und Ingolstadt der berufsbegleitende Studiengang Applied Computational Mechanics (M.Eng.) konzipiert und entwickelt. Mit einem weiteren Leonardo-Projekt hat esocaet das Weiterbildungsangebot "eFEM für Praktiker" im Rahmen der EU-Initaitive "Programm für lebenslanges Lernen" aufgelegt.

Mehr unter www.esocaet.com/eFEM

 


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