EU-Effizienzrichtlinien meistern Simulation treibt Axialventilatoren zur Höchstform
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Ventilatoren verschlingen Energie – doch es geht effizienter. Eine Promotionsarbeit enthüllt, wie Strömungssimulationen Axialventilatoren zukunftssicher und EU-konform machen können.
Dr. Manuel Fritsche hat an der Hochschule Coburg Maschinenbau studiert, seinen Master gemacht und in Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) promoviert. Dabei ist er zum Experten für Strömungssimulationen geworden. Dieses Fachwissen prägt seine Doktorarbeit, die er im März 2024 mit „Magna cum Laude“ abgeschlossen hat. Ihr Kern ist eine Auslegungs- und Optimierungsstrategie, mit der Hersteller von Industrieventilatoren die verschärfte EU-Ökodesign-Richtlinie zum Mindestwirkungsgrad erfüllen können. Die EU-Verordnung mit der Nummer 327/2011 ist Teil der ErP-Richtlinie 2009/125/EG und verlangt eine signifikante Steigerung der Energieeffizienz der Anlagen.
„Dass der Mindestwirkungsgrad systematisch erhöht wird, ist für die Hersteller eine technische Herausforderung“, betont Dr. Manuel Fritsche. Dieser hat er sich in seiner Promotion angenommen. Betreut wurde sie an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg von Professor Dr. Philipp Epple, Leiter des Labors für Strömungsmechanik, sowie von Professor Dr. Antonio Delgado vom Lehrstuhl für Strömungsmechanik der FAU. Als Simulationswerkzeug für die Arbeit mit dem Titel „Simulationsgetriebene Auslegungs- und Optimierungsstrategie für den Anwendungsfall eines Axialventilators mit Leitapparat“ diente die Software Ansys CFX. Sie ist führend bei Turbomaschinen und wurde von Cadfem zur Verfügung gestellt, einem engen Vertriebs- und Technologiepartner von Ansys.
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