Vom 9. bis 11. Juni öffnet die Sensor+Test in Nürnberg ihre Pforten. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage behauptet sich die Fachmesse als zentrale Plattform der Branche.
Die Kombination aus Fachausstellung und Kongressen macht die Sensor+Test zum zentralen Treffpunkt der Branche.
(Bild: AMA Service GmbH)
Auch wenn die Standflächen teilweise kleiner ausfallen, bleiben die Aussteller der Messe treu.
Elena Schultz: "Unsere Messe ist stark gefragt, weil wir den Ausstellern eine Plattform bieten, auf der sie nicht nur gesehen, sondern auch wertgeschätzt werden."
(Bild: AMA Service GmbH)
„Die Standgröße ist nicht entscheidend, sondern die Qualität der Technologie und der fachliche Austausch“, betont Elena Schultz, Geschäftsführerin der AMA Service GmbH. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten bietet die Messe einen zentralen Ort für den Innovationsdialog, an dem Hersteller, Anwender und Wissenschaftler zusammenkommen, um gemeinsam Lösungen voranzubringen und Trends zu setzen. Die Sensor+Test zeigt damit, dass die Branche trotz aller Herausforderungen investiert, vernetzt und den Weg in die Zukunft aktiv gestaltet. Erstmals findet dabei die parallel stattfindende ETTC European Test and Telemetry Conference (https://telemetry-europe.org) in den Kongressräumen im NCC Mitte statt und die Ausstellung in Halle 1,
Fokussierte Sichtbarkeit für Sensorik und Messtechnik
In einer Zeit, in der große, breit aufgestellte Messen kleinere Anbieter oft überlagern, setzt die Sensor+Test gezielt auf Spezialisierung. Sensorik, Mess- und Prüftechnik stehen im Mittelpunkt, Besucher finden gebündelt alle relevanten Innovationen – von Automotive und Maschinenbau über Rail bis hin zur Luft- und Raumfahrt. „Unsere Messe ist stark gefragt, weil wir den Ausstellern eine Plattform bieten, auf der sie nicht nur gesehen, sondern auch wertgeschätzt werden“, so Schultz. Fachbesucher können effizient und gezielt die für sie relevanten Technologien entdecken.
Gemeinschaftsstände und kosteneffiziente Präsentation
Die Messe bietet insbesondere kleineren und jungen Unternehmen die Möglichkeit, sich mit begrenztem Budget effektiv zu präsentieren. Thematisch gebündelte Gemeinschaftsstände erlauben eine große Reichweite bei gleichzeitig reduzierten Kosten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt die Teilnahme junger Unternehmen: Bis zu 60 % der Standkosten am Gemeinschaftsstand „Young Innovators“ werden übernommen. Zusätzlich gibt es spezialisierte Bereiche wie die Calibration Area und die Condition Monitoring Area. Die Sensor+Test bietet individuell zugeschnittene Teilnahmepakete, wie z.B. die Technologieboxen, die kleinen Unternehmen, Start-ups und Forschungsteams eine unkomplizierte und kostengünstige Messepräsenz ermöglichen. „Mit unseren Technologieboxen vermeiden Sie Kostenrisiken und Vormessestress – Sie kommen an, packen Ihre Geräte aus, fertig!“, erklärt Elena Schultz das Konzept.
Sensorik, Messtechnik und KI als Schlüsseltechnologien
Sensorik und Messtechnik bilden die Grundlage für die Künstliche Intelligenz in der Industrie, denn ohne präzise Messdaten funktioniert keine intelligente Automatisierung. Auf der Sensor+Test wird dies in vielfältigen Anwendungen sichtbar: Unternehmen zeigen, wie ihre Sensoren, Messsysteme und Prüftechnologien als „Datenlieferanten“ für industrielle KI-Lösungen fungieren und Prozesse effizienter, sicherer und wirtschaftlicher gestalten.
KI in der Industrie bedeutet weit mehr als große Sprachmodelle. Es geht um industrietaugliche Systeme, die in der Praxis wirken, etwa in selbstlernenden Robotern, in der vorausschauenden Wartung, bei der simulationsgestützten Entwicklung oder in der intelligenten Produktionssteuerung. Die sogenannte „Industrial AI“ ermöglicht nicht nur die Optimierung von Abläufen und Ressourceneinsatz, sondern öffnet auch neue datenbasierte Geschäftsmodelle und stärkt die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschung und Technologieanbietern.
„Auf der Sensor+Test 2026 wird die wichtige Rolle unserer Branche greifbar: Die Aussteller präsentieren praxisrelevante Lösungen, innovative Systeme und konkrete Anwendungsbeispiele, die zeigen, wie Sensorik und Messtechnik die KI der Zukunft antreiben“, so Elena Schultz. Besucher können erleben, wie die intelligente Verbindung von Messdaten und KI die nächste Stufe der Automatisierung möglich macht.
Zwei parallele Konferenzen: Wissenstransfer auf höchstem Niveau
Parallel zur Messe finden zwei renommierte Kongresse statt:
Die 23. ITG/GMA-Fachtagung Sensoren und Messsysteme behandelt aktuelle Entwicklungen in Sensorik, Messtechnik und Multi-Sensorik. Die Tagung richtet sich an Entwickler, Ingenieure und Wissenschaftler und beleuchtet neue Anwendungsfelder sowie die Analyse komplexer Messsysteme.
Die ETTC European Test and Telemetry Conference, erstmals im Convention Center Mitte, bietet eine internationale Plattform für Telemetrie, Testinstrumentierung und Datenverarbeitung. Teilnehmer erfahren, welche Rolle moderne Telemetrie-Technologien für Luft- und Raumfahrt, Automotive, Biomedizin oder Industrie 4.0 spielen – insbesondere im Zusammenspiel mit IoT, Big Data, Wireless-Technologien und Drohnen (UAV).
„Durch die Kongress-Räumlichkeiten in NCC Mitte verbessern sich die Rahmenbedingungen für alle Teilnehmer deutlich, die Veranstaltung gewinnt an Übersichtlichkeit und Komfort“, so Elena Schultz.
Stand: 16.12.2025
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Sensor+Test: Weitere Highlights mit Praxisbezug
Weitere Highlights sind die Calibration Area und die Condition Monitoring Area, die praxisnah modernste Kalibrierverfahren, digitale Lösungen und Systeme zur Predictive Maintenance präsentieren. „Condition Monitoring ist kein Zukunftsthema mehr, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor“, betont Elena Schultz. Die Kombination aus Fachausstellung und Kongressen macht die Sensor+Test zum zentralen Treffpunkt der Branche. Nürnberg überzeugt durch hervorragende Infrastruktur und fränkische Gastfreundschaft. Elena Schultz: „Durch die Fokussierung auf Sensorik und Mess- und Prüftechnik bieten wir Ausstellern und Besuchern einen einzigartigen Mehrwert. Wir freuen uns, auch 2026 wieder zahlreiche Fachbesucher aus dem In- und Ausland willkommen zu heißen.“