26.09.2013 – Kategorie: Hardware & IT, Sonstiges

science + computing – Lizenz-Monitoring senkt Catia-Kosten

Das Management von Softwarelizenzen ist wie eine Passage durch die Wüste Gobi in West-Ost-Richtung: Laut Insight Technology besitzen 90 Prozent aller deutschen Unternehmen zu viele und zu wenige Nutzungsrechte für die genutzte Software. Gerade im Engineering besteht durch Abkündigung des Catia-Supports für IBM LUM-Server nun zusätzlicher Handlungsbedarf.

Catia des französischen Konzerns Dassault ist insbesondere im Flugzeug- und Automobilbau aber auch vielen anderen Branchen verbreitet. Als Lizenzmechanismus des kostenintensiven Software-Invests setzten Unternehmen bisher häufig den LUM-Server („License Use Manager“) von IBM ein. Der Support für LUM-Server wurde nun von Dassault zum Jahresende abgekündigt, und viele Nutzer migrieren nun auf das unternehmenseigene Lizensierungssystem „Dassault Systèmes License Server“ (DSLS). „Allerdings kann diese Migration lediglich der erste Schritt einer sinnvollen Lizenzpolitik sein. Denn die von DSLS ausgegebenen Daten manuell auszuwerten verursacht einen immensen Pflegeaufwand“, erklärt Natsuko Arai, Senior IT-Beraterin bei science + computing.

Lizenz-Monitoring Marke s + c

Effektiver sollen Administratoren arbeiten, wenn sie den scVENUS License Tracker (scVLT) von science + computing einsetzen, eine Lizenz-Monitoring-Lösung, mit der Unternehmen auf einen Blick die tatsächliche Nutzung von Softwarelizenzen sichtbar machen können. Die mit der Monitoring-Software gewonnenen Informationen sollen dabei helfen, vorhandene Lizenzen besser auszulasten statt neue zu kaufen und deren Nutzung nach dem tatsächlichen Verbrauch abzurechnen. Auf Basis dieser Informationen können Administratoren fundierte Entscheidungen treffen, ob das Unternehmen unterlizenziert ist. Dadurch werden nicht mehr Lizenzen gekauft und gewartet als nötig und gleichzeitig vermeidet das Unternehmen, dass Wartezeiten auf Lizenzen unnötig lang sind. Auch lässt sich verhindern, dass zu viele Lizenzen auf Verdacht vorgehalten werden – ein typischer Fall von Überlizenzierung. Die abteilungsübergreifende Auslastung der Softwarelizenzen ist mit dem Tool wesentlich komfortabler zu realisieren, ebenso der Lizenzverbrauch nach Benutzergruppen oder Projekten. Neben Catia-Lizenzen lassen sich mit scVLT auch noch eine Vielzahl anderer Lizenzmechanismen wie FLEXlm oder LUM einheitlich und effizient verwalten.

„Dabei bekommt der Nutzer all diese Informationen übersichtlich in einem Dashboard angezeigt, beispielsweise die Übersicht über die aktuell genutzten Lizenzen, eine Verbrauchsdokumentation, also das Erfassen der Nutzungsdauer von Lizenzen nach Applikation, Lizenz-Feature und Projektgruppe, die Anzeige der demnächst auslaufenden Lizenzen und die Überwachung kritischer Systemressourcen auf den Lizenzservern“, betont Arai und weiter: „Auf diese Weise können Unternehmen den Bedarf an Softwarelizenzen besser abschätzen und so die Lizenzbeschaffung für die Zukunft besser und vor allem effektiv planen“.


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