Schweißprozesse besser simulieren

Simufact Engineering, ein Tochterunternehmen von MSC Software, bringt mit Simufact Welding 8 die nächste Version seiner Lösung für die Simulation von Schweißprozessen heraus. Der Hersteller verspricht Verbesserungen in Bezug auf Stabilität, Geschwindigkeit und Handhabung der Software.

Als wesentliches Highlight nennt der Hersteller die Simufact-Vernetzungstechnologie, die mit ihrer benutzerfreundlichen und intuitiven Handhabung überzeuge. Der neu integrierte MarcSolver 2018 von MSC Software soll zudem Geschwindigkeit, Stabilität und Genauigkeit von Simulationen positiv beeinflussen.

Vernetzungstechnologie

Simufact setzt bei Welding 8 auf eine eigens entwickelte Vernetzungstechnologie, die mit ihrer benutzerorientierten und intuitiven Handhabung überzeugen soll. Dabei erstellt der Anwender Basisgeometrien und vernetzt diese mit dem internen Vernetzer. Dieser unterstützt neben Hexaedern und Tetraedern auch Solid-Shell Elemente. Zudem profitieren Simufact-Anwender von der breiten MSC Software Produktpalette: Bei der Erstellung von großen und komplexen Schweißmodellen kommt auch Vernetzungstechnologie von MSC Software zum Tragen, sodass die Benutzer nicht auf Fremdprodukte angewiesen sind.

Verbesserte Kehlnahterzeugung

Mit dem überarbeiteten Kehlnahtgenerator lassen sich in Simufact Welding 8 vernetze Geometrien basierend auf viereckigen Querschnitten erzeugen. Solche Geometrien werden oft für Auftrag- sowie Mehrlagenschweißen benötigt. Ein weiteres Highlight stellt das Vorschaufenster da: Hier kann sich der Anwender den Vernetzungsquerschnitt anschauen und die Netzqualität prüfen. Diese führt zu einer besseren Netzqualität und steigert die Berechnungsstabilität sowie die Qualität der Ergebnisse.

Zeit sparen bei komplexen Baugruppen

Die Version 8 von Simufact Welding erlaubt eine realistischere Abbildung von Spannwerkzeugen. Während der Simulation lassen sich für einen bestimmten Zeitperiode mehrere Spannwerkzeuge aktivieren, deaktivieren oder fixieren. Die Übermittlung der Werkzeugeigenschaften wie die Aktivierungs- oder Fixierungszeit, Kräfte, Steifigkeit sowie der erweiterte Wizard reduzieren die Aufwände, die nötig sind, um eine Vielzahl an Werkzeugen mit ähnlichen Eigenschaften zu erzeugen und zu konfigurieren. Insbesondere bei komplexen Baugruppen mit einer Vielzahl an Werkzeugen verringert diese Funktion die Zeit für einen ordnungsgemäßen Modellaufbau.

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