Altair hat seine Geschäftsbeziehung mit Oracle erweitert, um on-demand über die Oracle Cloud-Infrastruktur numerische Strömungsberechnungen (CFD) anzubieten. Dadurch lassen sich Simulationen der Außenaerodynamik sowie andere komplexe Strömungssimulationen beschleunigen. Mit diesem neuen, auf GPU-Technologie basierenden Angebot steht eine skalierbare Lösung zu tragbaren Kosten bereit.

„Wir freuen uns über die Erweiterung unserer Geschäftsbeziehungen mit Oracle“, sagte Sam Mahalingam, Chief Technical Officer für Unternehmenslösungen bei Altair. „Für unsere Kunden kann der Zugang zu GPU Rechenressourcen eine Herausforderung sein. Die Integration mit der Oracle-Plattform adressiert diese Herausforderung und bietet Kunden die Möglichkeit, für eine höhere Leistung GPU basierende Solver in der Cloud zu nutzen, ohne teure Hardware anschaffen zu müssen. Letztendlich führt dies zu einer verbesserten Produktivität, einer optimierten Ressourcenauslastung und einer schnelleren Markteinführungszeit.“ 

Es herrscht eine stetig steigende Nachfrage an Lösungen, die unter Berücksichtigung immer komplexerer Physik optimierungsgetriebene Strömungssimulationen ermöglichen, um Entscheidungen zu finden und Innovation voranzutreiben. Für derart große Rechenaufgaben eignen sich GPUs optimal. Die Oracle Cloud Infrastructure bietet schnelle und skalierbare Rechenressourcen einschließlich GPU-Instanzen und branchenführender Cloud-Speichermöglichkeiten, die es überflüssig machen, unnötig große Datenmengen zu bewegen.

CFD-Solver wie Altair ultraFluidX und Altair nanoFluidX sind für die Oracle Cloud optimiert, um auch für komplexe Fälle auf einem einzigen Server über Nacht Simulationsergebnisse zu liefern. UltraFluidX ermöglicht die schnelle Vorhersage der aerodynamischen Eigenschaften von PKWs und Schwerlastfahrzeugen, Gebäuden sowie anderen die Umwelt betreffenden Anwendungsfällen. NanoFluidX sagt Strömungen in komplexen Geometrien mit komplexer Bewegung vorher, wie zum Beispiel die Ölschmierung in Antriebssystemen mit rotierenden Achsen und Zahnrädern, indem es die Smoothed Particle Hydrodynamics (SPH) Methode nutzt. Beide Solver stehen nun über die Oracle Cloud Infrastructure zur Verfügung und können GPU-Instanzen effektiv nutzen, um die Leistungsfähigkeit von HPC für fortschrittliche CFD Simulation zu erschließen.

„Oracles HPC-Leistungsfähigkeit, wie unsere wegbereitende Bare Metal GPU Infrastruktur mit den erst neulich angekündigten GPUs, unser neues, branchenführendes RDMA Netzwerk mit niedriger Latenz sowie hochleistungsfähige Speichermöglichkeiten, kombiniert mit Altairs marktführenden CFD Solvern führt zu einer Zusammenarbeit, die gerade für große Unternehmen bei der Optimierung ihrer Produktentwicklung extrem überzeugend ist“, sagte Vinary Kumar, Vice President Product Management, Oracle Cloud Infrastructure. „Gemeinsam mit Altair arbeiten wir daran, zu definieren, was es wirklich bedeutet, HPC Workloads  in der Cloud laufen zu lassen und die heutige Verfügbarkeit von HyperWorks CFD Unlimited belegt dies.“

Bild: Schnelle Bearbeitungszeiten dank Lattice Boltzmann-Technologie auf GPU-Hardware.