Schlaues Luftfedersystem macht Baumaschinen effizienter

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Continental hat ein neues Luftfedersystem mit integrierter Sensorik entwickelt, das permanent Auskunft über den Betriebszustand in Echtzeit liefert. Das Tagesgeschäft der Bau- und Bergbauindustrie gewinnt durch die intelligente Luftfeder an Effizienz.

Die kontinuierliche Zustandsüberwachung bietet Betreibern von Baumaschinen wertvolle Unterstützung für einen störungsfreien und effizienten Ablauf. Damit liefert Continental einen essentiellen Beitrag zur Digitalisierung von Luftfederanwendungen.

Baumaschinen und -geräte vollbringen tagtäglich Höchstleistungen – und das in anspruchsvoller Umgebung. Staub, Matsch und Dreck bleiben auf nahezu keiner Baustelle aus. Davon werden auch die Komponenten der Maschinen nicht verschont. Das Problem: Bislang hat der Nutzer bei einer herkömmlichen Luftfeder so gut wie keine Hinweise über den Zustand erhalten, einzig der Blick von außen oder das subjektive Empfinden mussten ausreichen. Dies zu ändern, war ein Ziel der Continental-Ingenieure bei ihrer Arbeit an der Luftfeder mit integrierter Sensorik. „Diese Entwicklung ist ein Meilenstein in der Luftfedertechnologie. Wir läuten damit den nächsten Schritt der Digitalisierung ein. Die Luftfeder wird intelligent und kommuniziert mit dem Nutzer“, sagt Herwig Peters, bei Continental zuständig für den Bereich Industrieanwendungen von Luftfedersystemen.

Präzise Zustandsangaben

Das Tagesgeschäft der industriellen Anwendungen gewinnt durch die intelligente Luftfeder an Effizienz. Die Luftfeder kann nun präzise und verlässliche Aussagen über ihren Zustand wie beispielsweise Druck, Temperatur und Höhenlage bereitstellen. Die Betriebshöhe der Luftfeder kann exakt und zuverlässig angezeigt werden. „Es geht bei dem sensorintegrierten Luftfedersystem darum, für die Kunden ein weltweit etabliertes Produkt wie die Luftfeder noch sicherer, einfacher und effizienter zu machen – und damit auch die gesamten Abläufe und Arbeitsprozesse, die damit einhergehen, gerade im Bereich der Steuerung und Kontrolle“, sagt Carsten Klages, Verkaufsleiter für industrielle Anwendungen im Bereich Luftfedersysteme.

Robuste Luftfeder, filigrane Elektronik

Doch wie bringt man eine robuste Luftfeder, wie sie in Baumaschinen eingesetzt wird, mit der filigranen Elektronik zusammen? „Hier lag in der Tat die größte Herausforderung bei der Sensorintegration: die filigranen Verkabelungen der Elektronik mussten so in das Produkt integriert werden, dass die Eigenschaften der Luftfeder nicht verändert und die Elektronik nicht beschädigt wird“, berichtet Klages. Diese anspruchsvolle Aufgabe haben die Continental-Experten mit einem eigenen Adapter gelöst. Dieser stellt sicher, dass eine verlässliche Verbindung von Luftfeder und Sensorik realisiert werden kann. „Wir haben jetzt zwei Leitungen: eine für den Anschluss für die Luftfederregelung, eine andere für den Datenanschluss“, erklärt Klages. Der Sensor misst den mechanischen Zustand der Luftfeder nun ganz automatisch. „Diese Informationen fließen dann in die Maschinensteuerung. Das ist die Vorstufe zur vorausschauenden Wartung oder Sicherheit. Wie auch schon in der Vergangenheit werden wir gemeinsam mit unseren Kunden individuell und direkt auf dessen Bedürfnisse abgestimmt die Entwicklung vorantreiben“, so Klages.

Bild: Luftfedern von Continental reduzieren wirkungsvoll Vibrationen. Zukünftig gibt die Luftfeder dank integrierter Sensortechnologie Auskunft über Druck, Temperatur und Positionierung. © Continental AG

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