Schaltschränke belüften auf kleinstem Raum

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Der Automationsspezialist Lütze, Weinstadt, ergänzt mit dem AirBlower Compact sein Lüfterportfolio für das energieeffiziente AirStream-Verdrahtungssystem nun auch für kleine Schaltschränke und Schaltkästen.

(Quelle:  Lütze)
(Quelle: Lütze)

Neuestes Mitglied in der Lütze AirStream-Produktfamilie ist der AirBlower Compact, mit dem sich die guten Strömungs- und Entwärmungseigenschaften des Verdrahtungssystems auch in kleinen Schaltschränken und Schaltkästen voll ausschöpfen lässt. Mit dem neuen Modell können potenzielle Hotspots bedarfsgerecht und gezielt belüftet werden. Die Abwärme wird ökonomisch abgeführt, die Luftzirkulation positiv beeinflusst und das Schaltschranklima homogenisiert. Neben dem neuen Gerät bietet der Hersteller weiterhin die AirBlower-Lüfterbank und die AirBlades zur gezielten Führung der Luftströme im Schaltschrank an. Mit dem System kann so in den meisten Fällen die Leistung der verwendeten Klimageräte bedarfsgerecht und nachhaltig angepasst werden.

Die einbaufertigen Lüfter können ihr volles Potential beim Einsatz in Kompaktgehäusen und Schaltkästen auf dem AirStream-Compact-Rahmen mit seinen geringeren Einbautiefen ausspielen.

Neuer Lüfter lässt sich auch nachträglich in Schaltschränke einbauen

Die industrietauglichen Compact-Lüfter lassen sich bei der Erstmontage oder nachträglich in bestehende Schaltschrankkonfigurationen einbauen. Die Montage der 50 Millimeter breiten Lüfter ist dank einer patentierten Lösung mit wenigen Handgriffen erledigt: Zunächst wird ein 50 Millimeter großes Standard-Kammsegment entfernt und in die Aussparung dann der neue Lüfter eingerastet.

Die neuen Geräte sind UL und CE zertifiziert und haben eine Leistungsaufnahme von 6,9 Watt bei 24 Volt. Sie haben eine Klemme für das Anlegen der Eingangsspannung und eine weitere für das Weiterbrücken zum nächsten Lüfter. So können bis zu fünf Lüfter hintereinandergeschaltet werden. Die Spannungsversorgung läuft direkt über die Platine. Von Vorteil ist, dass die Klemmen von vorn frei zugänglich sind.

Zwei bis maximal fünf Lüfter werden über die Regeleinheit LCOS-AB-I in Verbindung mit bis zu 3 PT 100 Temperaturfühlern gesteuert. Die Programmierung erfolgt über die Standard-Schnittstelle I/O Link via FDT/DTM. Alle Parameter sind frei definierbar – von der Temperatursteuerung bis hin zum Taktbetrieb. Ein Betriebsstundenzähler erfasst alle Arbeitsparameter. Alle Geräte haben umfangreiche Tests in Klimakammern bestanden. Die Standzeit im Dauerbetrieb (365 Tage bei 40 Grad Celsius) beträgt mindestens sieben Jahre.

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