Sandwik und Missler kooperieren: Werkzeugbibliothek bei CAM-Programmierung

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Bereits seit 15 Jahren arbeiten Sandwik Coromant und Missler Software zusammen. Nun haben die beiden Unternehmen eine strategische Partnerschaft geschlossen über die Integration der Werkzeugbibliothek Adveon.

Sandvik Coromant ist weltweit tätiger Hersteller von Werkzeugen, Werkzeuglösungen für die metallbearbeitenden Industrie. Als Software mit allen wichtigen Funktionen für die Verwaltung von Schneidteilen, Kollisionen und Steuerpunkten ermöglicht Adveon den Zugriff auf eine Bibliothek mit Werkzeugen beliebiger Lieferanten über das Internet. Die Produktivität bei der CAM-Programmierung wird durch die Bereitstellung eines Katalogs mit allen wichtigen Informationen (Geometrie und Schneidbedingungen) der Werkzeuge gesteigert.  Zielgruppen für diese Lösung sind Planungsabteilungen wie die Arbeitsvorbereitung in Firmen, die mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen ausgestattet sind.

Dominique Laffret, VP Partenariats bei Missler Software erklärt: „Missler Software kennt die Schwierigkeiten der Nutzer von CAM-Lösungen und CNC-Maschinen bei der Verwendung von Schneidwerkzeugen unter bestimmten Bedingungen und hat sich daher für eine Partnerschaft mit Sandvik Coromant ausgesprochen, als dieses Unternehmen die gemeinsame Erarbeitung eines neuen Software-Konzepts vorgeschlagen hat. Adveon ist eine innovierende Lösung für die Erstellung eigener Werkzeugbibliotheken unter Einhaltung der ISO-Norm 13399. Durch den direkten Zugriff auf die Datenbank mit Werkzeugen beliebiger Lieferanten kann der Anwender schnell und leicht einen Katalog mit den für seine Aufgaben erforderlichen Werkzeugen zusammenstellen und eine entsprechende Bestellung aufgeben. Die Gefahr, ein nicht existierendes Werkzeug zu generieren, ist somit gebannt und der Bediener findet die Werkzeuge in seiner eigenen TopSolid’Cam-Datenbank wieder. Auf der Benutzeroberfläche erscheinen sämtliche Werkzeugeigenschaften (Steuerpunkte, Schneidteile, Typ und Position des Anbaus, einschließlich der Vorstehlänge), so dass die Werkzeuge direkt in TopSolid’Cam genutzt werden können. Neben den Aktualisierungen werden selbstverständlich auch Kundenänderungen verwaltet. Es versteht sich von selbst, dass diese Art der Zusammenarbeit einen Zeitersparnis und höhere Sicherheit mit sich bringt. Eine CAD-/CAM-Lösung beschränkt sich schon seit langem nicht mehr auf das Generieren von Werkzeugbahnen und daher müssen wir die Akteure in der Fertigung bei der Verringerung des Fehlerpotenzials unterstützen und ihnen dazu einfache Werkzeuge zur Durchführung komplexer Vorgänge bereitstellen.‟

Die Bibliothek ermöglicht den schnellen Aufbau einer Werkzeugdatenbank und gewährleistet den automatischen Zugang zu 3D-CAD-Modellen für eine genaue Simulation und Visualisierung. Durch die Reduzierung manueller Eingaben ist die Kohärenz und Qualität der Daten gewährleistet. Außerdem erleichtert und beschleunigt Adveon die CAM-Programmierung unter Einhaltung der ISO-Norm 13399. So können Kunden ihre eigenen Bibliotheken aufbauen, Werkzeuge zusammenstellen und die Ergebnisse in 2D oder 3D anzeigen.

Klas Forsström, Präsident von Sandvik Coromant kommentiert: „Wir sehen uns dem Druck ausgesetzt, die Zeitspanne zwischen der Konzeption und der Fertigung immer weiter zu verkürzen, während die Komplexität der Maschinen gleichzeitig weiter zunimmt. In diesem Kontext ist der schnelle Zugang zu genauen Werkzeugdaten wichtiger denn je. Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, Daten manuell einzugeben, und den Bedienern muss eine einzige Werkzeugbibliothek zur Verfügung stehen, die Werkzeuge verschiedener Hersteller verwalten kann. Adveon wurde von Grund auf neu entwickelt, um diesen Herausforderung gerecht zu werden, und wir freuen uns über die Integration der Werkzeugbibliothek in die TopSolid-Lösung.‟

Die auf neuen Softwaretechnologien basierende TopSolid-Lösung erfüllt die zunehmend umfangreicheren allgemeinen Anforderungen verschiedener Branchen. Die neue Generation ist das Ergebnis von mehr als zehn Jahren intensivster Entwicklungsarbeit, die eine Integration brandaktueller Funktionen ermöglicht hat, wie z. B. die Parallelisierung (MultiCore), integriertes PDM, die Web-Kompatibilität oder auch das Rendering. Die ersten Kunden im Maschinenbau haben einen Produktivitätsgewinn von 20 bis 30 Prozent feststellen können.

Die offizielle Einführung erfolgt auf der IMTS, die vom 8. bis 13. September 2014 in Chicago stattfindet, und in der darauffolgenden Woche auf der Fachmesse AMB in Stuttgart.

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