05.06.2006 – Kategorie: Fertigung & Prototyping, Hardware & IT, Management

Rückblick: Anwendertreffen Rapid Prototyping

Bereits zum neunten Mal veranstaltete EOS im Mai sein jährliches International User Meeting (IUM). Hier trafen über 120 Teilnehmer aus 22 Ländern zusammen. Sie tauschten Erfahrungen über die Laser-Sinter-Technologie aus, informierten sich über aktuelle Markttrends, neue Anwendungen und Einsatzfelder sowie die neuesten Produktentwicklungen. EOS präsentierte den Teilnehmern ein neues Infoshop-Konzept, das mehrere parallele Vorträge bot und die Diskussion in kleineren, spezialisierteren Gruppen ermöglichte.

Die Veranstaltung bot Diskussionen und Präsentationen rund um die Themen Bionik, Konstruktionsvorteile der Schichtbauverfahren, Anwendungen in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt und im Sondermaschinenbau, aber auch neuartige Lösungen im Bereich der Mass Customization für Konsumgüter, wie etwa Fußballschuhe.

Ein Expertenforum diskutierte lebhaft die Zukunft für Dienstleistungsunternehmen der Laser-Sinter-Technologie und deren Bedarf an immer höherwertigeren Produkten.

Die technologiebezogenen Info-Shops informierten über aktuelle Werkstoffentwicklungen wie Kobalt-Chrom, Titan und Edelstahl, aber auch über die neuen flammgeschützten und karbonfasergefüllten Kunststoffmaterialien. Ein Highlight war zweifelsohne die Ankündigung der EOSINT P 7xx, einem neuen System zum Kunststoff-Laser-Sintern.

Die Anlage bietet eine um bis zu 35 Prozent gesteigerte Produktivität gegenüber dem bisherigen Zugpferd in Sachen Produktivität, der EOSINT P 700. In einem weiteren Info-Shop befassten sich die Teilnehmer mit der Vision und Realität des e Manufacturing. Verschiedene Wegbereiter-Anwendungen zeigten, wie e Manufacturing zu erfolgreichen Endprodukten verhilft.

Die Unternehmensberatung McKinsey erläuterte, wie Laser-Sintern auch in der Zukunft überzeugend attraktive Produkte bieten kann. Weiterhin diskutierten die Teilnehmer verschiedene zukünftige Optionen im technischen Support und für kundenindividuelle Werkstoffdienstleistungen. Diese Optionen könnte EOS seinen Anwendern anbieten, damit sie die Lücke zwischen Realität und Vision besser schließen können.


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