Digitale Transformation SPS: Eplan und Rittal zeigen Effizienztreiber für mehr Wertschöpfung

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Auf der SPS zeigen Rittal und Eplan Effizienztreiber für den Steuerungs-, Schaltanlagen- und Maschinenbau – von der Datenbasis über das Engineering und die Fertigung bis in den Betrieb der Anlagen.

Ausstellungs-Highlight auf der SPS ist RiLineX, eine offene Plattform für 60-Millimeter-Sammelschienensysteme; bis zu 30 Prozent schneller im Engineering und bis zu 50 Prozent schneller in der Montage.(Bild:  Rittal)
Ausstellungs-Highlight auf der SPS ist RiLineX, eine offene Plattform für 60-Millimeter-Sammelschienensysteme; bis zu 30 Prozent schneller im Engineering und bis zu 50 Prozent schneller in der Montage.
(Bild: Rittal)

Die aktuellen wirtschaftlichen Aussichten erhöhen den Druck auf die Industrie zu mehr Effizienz und Kostendisziplin erheblich. Gerade jetzt muss die digitale Transformation gelingen, denn die Optimierung ganzer Wertschöpfungsprozesse mit kombinierter Software, System- und Automatisierungstechnik bleibt der Schlüssel. Auf der SPS gehen Rittal und Eplan mit den Besuchern in den Dialog, um an konkreten Beispielen neue Effizienztreiber für den Steuerungs-, Schaltanlagen- und Maschinenbau vorzustellen – von der Datenbasis über das Engineering und die Fertigung bis in den Betrieb der Anlagen. Ausstellungs-Highlight ist die Premiere der neuen Stromverteilungsplattform RiLineX.

Der Steuerungs-, Schaltanlagen- und Maschinenbau zeichnet sich durch eine große Bandbreite an Betrieben verschiedener Größe mit unterschiedlichem Digitalisierungsgrad aus. «Die drängendste Frage ist: Welcher Schritt und welche Lösung bringt im individuellen Prozess den größten Nutzen? Gefragt sind passgenaue Antworten, denn gerade in Zeiten hoher Kosten braucht es für jede Investition besonders handfeste Nutzenperspektiven – immer mehr durch Software, Hardware und Automatisierung aus einer Hand», sagt Uwe Scharf, Geschäftsführer Vertrieb Deutschland bei Rittal. Sebastian Seitz, CEO Eplan, ergänzt: «Wir haben gemeinsame Lösungen für mehr Datendurchgängigkeit und Prozesseffizienz, die neben der Automatisierung auch in anderen Branchen wie Energy den Unterschied machen.»

SPS: Wertschöpfungsprozesse zum Anfassen

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Eplan und Rittal zeigen an konkreten Beispielen neue Effizienztreiber für den Steuerungs-, Schaltanlagen- und Maschinenbau – von der Datenbasis über das Engineering und die Fertigung bis in den Betrieb der Anlagen.
(Bild: Rittal)

Auf ihrem Messestand werden die beiden Unternehmen konkret: Am Beispiel des digitalen Zwillings einer Anlage mit einem Rittal Blue e+ Filterlüfter wird der gesamte Weg vom ersten Datensatz bis in den Betrieb aufgezeigt. Die Besucher können nachvollziehen, welche Vorteile die hohe Datenqualität (Artikeldaten und Engineering-Vorlagen) bringt und wie mit der Eplan Plattform erst ein Schaltplan und dann ein dreidimensionaler digitaler Zwilling der Anlage entsteht – mit realem Gegenstück aus standardisierter Systemtechnik von Rittal. Auf dieser Datenbasis im Auftragsmanagement setzen die Maschinen von Rittal Automation Systems dann beispielsweise gleich die richtigen Ausbrüche im Schaltschrank. Die hohe Datenqualität und Durchgängigkeit beschleunigen nicht nur den Prozess, sondern unterstützen mit der digitalen Dokumentation in der Cloud und der IoT-Anbindung der Lüfter auch smarte Konzepte für Betrieb und Service. Um für die Kunden die Daten aus einer Hand nutzbar zu machen, werden die Kompetenzen der Unternehmen schon bei der Entwicklung abgestimmter Lösungen für die verschiedenen Prozessschritte eingesetzt.

SPS: Von der Schiene zur Power-Plattform

Ausstellungs-Highlight ist die Premiere eines neuen Tempomachers in der Stromverteilungstechnik. Rittal zeigt, wie ein neuer Industriestandard die Stromverteilung in Schaltschränken sicherer, schneller und einfacher macht: RiLineX, ein offenes Plattformsystem für die effizientere Planung und den Aufbau von 60-Millimeter-Sammelschienensystemen. Der Vorteil für den Anlagenbauer: Er ist bis zu 30 Prozent schneller im Engineering und bis zu 50 Prozent schneller in der Montage. Das gesamte System ist auf Kurzschlussfestigkeit bis 52,5 Kiloampere vorgeprüft.

Die neue Plattform ist nicht nur als schnell einsetzbares Komplettboard für Schaltschränke im Rittal-System erhältlich. Eine hohe Flexibilität bietet zudem ein offener Modulbaukasten für den individuellen Systemaufbau bis 2,4 Meter – per Anreihverbindung auch darüber hinaus. Die Stromverteilungsplattform ist dafür auch als reiner Kunststoffsatz erhältlich, bei dem sich Standardschienen vor Ort einsetzen lassen. Der Hersteller verfolgt einen konsequenten Plattform-Ansatz: Hersteller von Geräten und Komponenten erhalten schon vor Verkaufsstart lizenzfrei die notwendigen Schnittstellen-Daten für die eigene Entwicklung passender Produkte.

Für die schnellere Konfiguration der Systemtechnik in Schaltanlagen sorgt die neue Software RiPower von Rittal – dank Eplan-Integration auch über den Konfigurationsprozess hinaus. Zu den Messe-Neuheiten zählen auch digital eingebundene Maschinen von Rittal Automation Systems zur Bearbeitung von Kupferschienen, Verdrahtungskanälen und Tragschienen sowie immer weiter differenzierte Systemtechnik.

Mehr Effizienz mit Eplan Software

Neben vielzähligen Neuerungen der Eplan Plattform 2025 sowie der Präsentation von Eplan Cable proD zum Thema Maschinenverkabelung dürfen Besucher neue Ansätze im Eplan-Lösungsportfolio erwarten. Auch im Schaltanlagenbau bietet der Hersteller mit Pro Panel, Smart Wiring und Smart Mounting durchgängige Lösungen, mit denen Anwender und ihre Zulieferer die Effizienz des Prozesses steigern können. Präsentiert werden diese auch deshalb auf der SPS, weil sie aktuell stark gefragt sind – nicht nur in den „klassischen“ Aufgabenfeldern, also im Anlagenbau, sondern auch in neuen Anwendungsgebieten. Im Fokus stehen hier die Gebäudetechnik und insbesondere Komponenten der Netzinfrastruktur wie Umspannwerke und Trafostationen.

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Eplan ist auch auf dem Stand der IDTA (Halle 5, Stand 348) vertreten und stellt dort gemeinsam mit Partnern Lösungsprototypen für durchgängige, firmenübergreifende Prozesse auf Basis der Verwaltungsschale vor. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Bereitstellung von Gerätedaten über das Engineering bis hin zur Betriebsphase von Maschinen und Anlagen auf Basis des digitalen Zwillings.