Renishaw und Formnext: Die generative Fertigungsprozesskette

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Das britische Engineering- und Technologieunternehmen Renishaw möchte vom 15. bis 18. November auf der Formnext 2016 in Frankfurt die Rolle der generativen Fertigung metallischer Werkstoffe in der Fertigungsprozesskette verdeutlichen. Highlights werden dabei das Moto-2-Motorrad und ein maßgefertigter Mountainbikerahmen sein.
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Das britische Engineering- und Technologieunternehmen Renishaw möchte vom 15. bis 18. November auf der Formnext 2016 in Frankfurt die Rolle der generativen Fertigung metallischer Werkstoffe in der Fertigungsprozesskette verdeutlichen. Highlights werden dabei das Moto-2-Motorrad und ein maßgefertigter Mountainbikerahmen sein.

Die Messe Formnext findet aus Sicht von Renishaw kurz nach der Eröffnung des ersten von mehreren Renishaw Solutions Centres statt, einem globalen Netzwerk an Einrichtungen mit dem Ziel, die generative Fertigung metallischer Werkstoffe für die Industrie zugänglicher zu machen. Das erste Solutions Centre wurde offiziell im indischen Pune eröffnet, dicht gefolgt vom Healthcare Centre of Excellence in der Nähe von Cardiff, Wales. Solutions Centres an anderen Standorten sind betriebsbereit und werden im Lauf der kommenden Monate eröffnet werden.

Über die Solutions Centres von Renishaw wird Unternehmen die gesamte Fertigungsprozesskette zugänglich gemacht, angefangen von der fertigungsgerechten Konstruktion bis hin zur Bauvorbereitung und dem tatsächlichen Bau sowie nachgelagerten Prozessen wie Prüfung und Bearbeitung. Dadurch sollen Unternehmen die wahren Vorteile der Technologie für ihre Produkte und Anwendungen erkennen können.

Der R160 von Robot Bike Co. ist ein kundenspezifisch anpassbarer Mountainbike-Rahmen mit Verbindungsrohren aus Titan, die mit laserbasierter Pulverbettschmelztechnologie auf Systemen von Renishaw gefertigt wurden. Renishaw unterstützte das Projekt vom Grundkonzept bis hin zur Bau- und Testphase durch Einbringung seines Know-hows in Bearbeitung, Messtechnik und generativer Fertigung.

Außerdem wird am Stand Renishaws neuestes generatives Fertigungssystem für metallische Werkstoffe, das RenAM 500M, zu sehen sein, das speziell für die industrialisierte generative Fertigung im Rahmen der Serienproduktion gedacht ist. Das leicht in andere Hardware- und Softwaresysteme integrierbare RenAM 500M verfügt über eine offene Architektur, die Flexibilität und Kompatibilität mit einer Reihe von Systemen und Anwendungen gewährleistet.

„Aufgrund seiner über 40-jährigen Erfahrung in der Unterstützung von Herstellern weltweit weiß Renishaw, wie sich die Fertigungsprozesskette zur Einbeziehung neuer Technologien verändert“, erklärt Clive Martell, Leiter der Produktlinie additive Fertigung bei Renishaw.

„Die generative Fertigung ist noch eine vergleichsweise spezialisierte Technologie mit einem begrenzten Erfahrungsschatz, was viele Unternehmen an der Einführung hindert. Renishaw baut diese Barrieren durch Entwicklungen in den betriebsintern konstruierten und hergestellten generativen Fertigungssystemen, sein Netzwerk an Solutions Centers und Industriekooperationen ab.“

Besucher am Stand werden auch die Gelegenheit haben, das TransFIORmers Moto 2 zu sehen, eine einzigartige Rennmaschine mit einem generativ gefertigten Querlenker aus Titan. Das Bauteil, das mithilfe eines hochentwickelten generativen Fertigungssystems von Renishaw speziell für metallische Werkstoffe hergestellt wurde, macht die durch die generative Fertigung erzielten Vorteile der Gewichtseinsparung und Bauteilkonsolidierung deutlich.

Ein weiterer Höhepunkt am Stand von Renishaw ist das Sprint System, ein hochgenaues, berührendes Hochgeschwindigkeits-Scan-System für CNC-Werkzeugmaschinen. Durch Erfassung eines konstanten Punktestromes über eine Werkstückoberfläche und die Datenauswertung in Echtzeit verbessert das Sprint System die automatische In-Prozess-Regelung.

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