Rapid Prototyping: Gamesman Ltd. setzt auf Firstcut

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firstcut_-_handhebel_beide_haelften_zusammen

Kunden von Gamesman Ltd. (West Sussex, UK), die neue Spielprodukte entwickeln, verlangen stets kurzfristig hochqualitative Prototypen. In der Vergangenheit bezog das Unternehmen diese Teile von Unterlieferanten aus China. Für ein spezielles Projekt hatte sich Konstruktionsleiter Richard Löffler jedoch entschieden, auf dem heimischen Markt nach geeigneten Lieferanten zu suchen – und er fand einen besseren, schnelleren und kostengünstigeren Weg, die Teile zu beschaffen.


Richard Löffler sah sich nach Möglichkeiten um, den Handhebel für ein Spielgerät ähnlich dem „einhändigen Banditen“, als Prototypen herzustellen. Dabei ist er auf die Website von Firstcut gestoßen. Die bisher von Gamesman beauftragten Hersteller fertigten nur Mindestmengen von 100 Stück. Die Kosten pro Teil waren zwar niedrig, aber die Gesamtkosten und die Transportzeit würden bei einem Versand des Designs nach China zu teuer und zu zeitaufwendig werden.


„Ich entdeckte die Firstcut Website und war überrascht zu sehen, das wir einen einzelnen Prototypen schon in wenigen Tagen haben können“, sagt Herr Löffler. „Die Stückkosten für das Einzelteil lagen nur geringfügig über dem eines in China gefertigten Teils. Die Tatsache, dass wir nur ein Teil haben können und das schon innerhalb von 2 bis 3 Tagen, war die perfekte Ausgangslage für dieses Projekt.“


Schnelles Feedback und Design-Optimierung


Löffler hat sein CAD-Modell auf die Website von Firstcut hochgeladen und innerhalb weniger Minuten bekam er einen detaillierten Bericht mit Änderungsvorschlägen, die eine schnellere und kostengünstigere CNC-Bearbeitung des Teils ermöglichten. „Der Handhebel wurde unter Verwendung von SolidWorks konstruiert und besteht aus zwei Hälften“, sagt er. „Die innere ausgerundete Form der beiden Hälften ist nicht kompliziert, aber auch nicht gerade einfach. Anstatt beide, die inneren und die äußeren Strukturen des Handhebels zu bearbeiten, empfahl Firstcut, nur die äußeren Details zu bearbeiten.“


An diesem Punkt des Konstruktionsprozesses wollte der Kunde nur die Form des Handhebels aus Aluminium sehen und die Handlichkeit fühlen. „Ein Prototyp mit allen Merkmalen eines vollfunktionsfähigen, endgültigen Produkts war nicht erforderlich. Wir haben die inneren Funktionalitäten ausgeklammert und konnten dadurch im Laufe des Entwicklungsprozesses beträchtliche Kosten einsparen. Diesen Vorteil hätten wir wahrscheinlich bei einer Fertigung in China nicht erzielt.“


Seitdem Löffler Firstcut entdeckt hat, haben viele seiner Kollegen im Hause Gamesman auch den weiteren von Proto Labs angebotenen Service mit der Bezeichnung Protomold genutzt. Mit Protomold werden aus Kunststoff spritzgegossene Bedientasten, Prototypen und Kleinserien für andere Spielgeräte gefertigt.


„Da wir mit der Leistungsfähigkeit von Protomold und Firstcut in der Praxis bisher sehr zufrieden waren, werden wir diese Dienstleistungen auch weiterhin in Anspruch nehmen“, sagt er abschließend.


 


Bild: Prototyps eines Handhebels für ein Spielgerät, beide Hälften zusammen.

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