PTC stellt neue Lösung für Systems Engineering Solution vor

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Mit einer neuen Lösung für das Systems Engineering möchte PTC Systemanforderungen, -modellierung und -Validierung zusammenführen. Damit sollen sich Produktinnovationen vorantreiben und Risiken bei der Entwicklung in einer zunehmend vernetzten Welt reduzieren lassen, so der Hersteller. Dabei kombiniert PTC Teile des sogenannten PTC-Integrity-Portfolios für Application Lifecycle Management (ALM) mit den Produkten der kürzlich zugekauften Tochter Artega, einer Spezialistin für Architektur-Modellierung und modellbasiertes Systems Engineering (MBSE). Dadurch vereint die neue Lösung die Bereiche System Requirements, System Modeling und System Validation miteinander, was unter anderem schnellere Analysen und Konstruktionen erlaubt und eine schnellere Marktreife ermöglicht.

PTC rechnet in den kommenden Jahren mit einem rasanten Anstieg intelligenter vernetzter Produkte. Milliarden von Geräten – sowohl in den Firmen als auch bei den Konsumenten – sollen sich demnach miteinander vernetzen. Diese intelligenten vernetzten Produkte stellen die Zukunft der Industrie dar, sind aber auch eine enorme Herausforderung, da Entwicklung, Bau und Betrieb äußerst komplex sind.

Dieser Anforderung soll die neue Systems Engineering Solution gerecht werden. Bei der Lösung handelt es sich um eine umfassende Systems Engineering-Plattform, auf deren Basis Unternehmen vernetzte Produkte und Produktlinien entwickeln und darüber hinaus sicherstellen können, dass die Produkte sowohl funktional als auch qualitativ die Kunden- und Marktanforderungen erfüllen.

Die Lösung umfasst folgende Komponenten:

•             PTC-Integrity – Management von Systemanforderungen und deren Validierung,

•             Atego Asset Library – Management und Wiederverwendung von Ressourcen und Bausteinen,

•             Atego Modeler – Skalierbares, kollaborativ nutzbares Werkzeug für Architektur-Modellierung und modellbasiertes Engineering von Systemen und Produktlinien

•             Atego Process Director –Lösung für die Erstellung und Verwendung von Prozessen mit Out-of-the-Box-nutzbaren Best-Practice-Vorlagen aus dem Systems Engineering

Die neue Lösung beschleunigt die Marktdurchdringung des modellbasierten Systems Engineering-Ansatzes und bietet den Unternehmen die Auswahl zwischen textbasierten, modellbasierten und hybriden Engineering-Methoden. Untersuchungen zeigen, dass die zeitgerechte Fertigstellung von Projekten mit Einsatz von MBSE um 23 Prozent steigt, während gleichzeitig die Kosten um 62 Prozent sinken (Embedded Market Forecasters Report). MBSE soll zudem dafür sorgen, dass das Design mit Hilfe einer gemeinsamen, standardbasierten Sprache dokumentiert und ausgetauscht werden kann, so dass die Kommunikation und Akzeptanz aller Beteiligten steigt.

Beim Hersteller von Prüfsystemen für die Automobilindustrie, AVL, ist die modelbasierte Lösung bereits im Einsatz. Dirk Denger, Leiter des Bereichs Synergistic Methods kommentiert: „Die zunehmende Komplexität und Vernetzung unserer Produkte hat neue Ansätze im Systems Engineering erforderlich gemacht. Mit der PTC Systems Engineering Solution arbeiten sämtliche Teams bei uns mit dem gleichen modellbasierten Ansatz. Damit sind wir besser in der Lage, unseren Kunden hochqualitative und werthaltige Engineering-Services termin- und budgetgerecht zu liefern.“

Zum Leistungsumfang für die Entwicklung gehören:

•             Requirements Engineering – Erstellung und Management von Anforderungen, um der „Stimme des Kunden“ im gesamten Lebenszyklus Gehör zu verschaffen,

•             Systemdesign – Gemeinsame Entwicklung von Systemspezifikationen mit Hilfe von Standardsprachen (SysML und UML) für die effiziente Untersuchung von Alternativen,

•             Analyse von optionalen Designs – Durchführung von Abstimmungsanalysen, um fundierte Entscheidungen sowohl bei der Konzeption als auch bei der Zuordnung von Funktionalität zu den jeweiligen Bereichen (Hardware, Software, Elektronik etc.) zu treffen.

Wiederverwendung von Systemwerkzeugen ermöglicht das profitable Engineering von Produktvarianten. Zu den Funktionen gehören:

•             Wiederverwendung von Anforderungen, Modellen und Tests – Die Wiederverwendung von sämtlichen Bausteinen in verschiedenen Entwicklungsprojekten beschleunigt Markteinführungszeiten und reduziert Kosten,

•             Modulare Entwicklung – Eine auf Wiederverwendung ausgerichtete Systementwicklung und -architektur gewährleistet mehr Ausfallsicherheit und unternehmerische Flexibilität,

•             Modellierung von Produktlinien – Die Entwicklung von Familien von Subsystemen, inklusive Gemeinsamkeiten und Variationen, sorgt für profitablere Produktlinien.

Beim Validieren wird die Einhaltung der Anforderungen und Best-Practice-Prozesse überprüft. Zu den Funktionen zählen hier:

•             Modellverifikation – Automatisierung von Design-Reviews, um Probleme frühzeitig aufzudecken,

•             Test-Management – Erstellen und Administrieren von Testfällen, Testsitzungen und Testergebnissen, um die Qualität der ausgelieferten Produkte sicherzustellen,

•             Nachvollziehbarkeit – Umfassende Funktionen für das Nachverfolgen aller Entwicklungsbausteine , die mehr Agilität und Sicherheit bei Änderungen schaffen,

•             Governance – Einsatz von Out-of-the-Box Best Practices für die bessere Qualifizierung von Einzelnen und Teams.

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