Prozessautomation: Dima soll Standard werden

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Die Interessengemeinschaft von Anwendern von Automatisierungstechnik in der Prozessindustrie, Namur, und der ZVEI haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen zur Weiterentwicklung des Dima-Konzeptes von Wago verständigt. Wago hatte Dima zur 77. Hauptsitzung der Namur im November 2014 als Lösung für die dezentrale, modulare Automatisierung von Prozessanlagen vorgestellt.
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Die Interessengemeinschaft von Anwendern von Automatisierungstechnik in der Prozessindustrie, Namur, und der ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen zur Weiterentwicklung des Dima-Konzeptes von Wago verständigt. Wago hatte Dima zur 77. Hauptsitzung der Namur im November 2014 als Lösung für die dezentrale, modulare Automatisierung von Prozessanlagen vorgestellt.

Nach der Hauptsitzung hatte sich die Namur im Frühjahr 2015 dazu entschieden, auf Basis des Dima-Ansatzes eine standardisierte Integrationslösung zu entwickeln. Der Anstrengungen Ziel ist es, den prototypischen Ansatz in den Bereichen Prozedursteuerung/Batch, Visualisierung und Diagnose auszuspezifizieren, sodass Produktentwicklungen zum Ende 2015 gestartet werden können. Zur nächsten Hauptsitzung der Namur im November 2015 planen Namur und ZVEI ihre Projektergebnisse gemeinsam zu präsentieren.

Zu Dima

Die Dima-Methodik wurde für den modularen, verfahrenstechnischen Anlagenbau entwickelt. Der große Vorteil von Dima liegt darin, dezentrale verfahrenstechnische Module, wie auch Package-Units, ohne Programmieraufwand in eine überlagerte Leitebene integrieren zu können. Die Integration erfolgt über eine in Dima definierte Semantik, die auf einer Dienstarchitektur zur Kommunikation basiert. Das einzelne Modul muss nicht mehr aufwendig im überlagerten Leitsystem für seine abzuarbeitenden Funktionen programmiert werden, sondern wird lediglich über seine Dienste und zugehörigen Parameter angesprochen. Damit diese Dienste dem Leitsystem bekannt gemacht werden, bedient sich Dima einer digitalen Beschreibungsmethodik für das verfahrenstechnische Modul. Diese wird als MTP – „Module Type Package“ − bezeichnet. Das MTP ist die digitale Visitenkarte jedes einzelnen Modules und gibt somit dem Leitsystem bekannt, welcher Typ des Moduls zu integrieren ist, welche Dienste es zur Verfügung stellt und welche Visualisierung es in der Leitebene benötigt. Die Leitebene übernimmt die Prozessüberwachung und Prozedursteuerung, während die einzelnen prozesstechnischen Module ihre Aufgaben autark abarbeiten. Der Engineeringaufwand für den schnellen Tausch oder Ergänzung von Modulen ist somit in der Leitebene auf ein Minimum reduziert.

Zusammen mit der Technischen Universität Dresden und der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg hatte Wago die Dima-Methodik im Rahmen der Namur-Hauptsitzung exemplarisch an einem Leitstand präsentiert und damit den Beweis angetreten, dass Dima grundsätzlich praktikabel ist. Damit die Lösung breite Anwendung findet und auch in Form eines Standards genutzt wird, hatte sich Wago dazu entschieden, Dima zur Nutzung und Weiterentwicklung einem definierten Anwenderkreis zur Verfügung zu stellen.

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