Projekt Virtual Fort Knox erhält Industrie-4.0-Preis

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Die am IPA entwickelte IT-Plattform »Virtual Fort Knox (VFK)« wurde am 4. Mai im Neuen Schloss beim Wettbewerb »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg« ausgezeichnet. Der Wettbewerb, den die »Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg« im November 2015 ins Leben gerufen hat, prämiert Konzepte und Anwendungen zur intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen. Das Besondere an der Lösung ist, dass sie an zahlreiche Demonstratoren angebunden ist und Industrie 4.0 damit erlebbar machen soll.
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Die am IPA entwickelte IT-Plattform »Virtual Fort Knox (VFK)« wurde am 4. Mai im Neuen Schloss beim Wettbewerb »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg« ausgezeichnet. Der Wettbewerb, den die »Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg« im November 2015 ins Leben gerufen hat, prämiert Konzepte und Anwendungen zur intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen. Das Besondere an der Lösung ist, dass sie an zahlreiche Demonstratoren angebunden ist und Industrie 4.0 damit erlebbar machen soll.

Die Allianz Industrie 4.0 wurde im März 2015 vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft (MFW) gegründet. Ziel ist, den Unternehmen aus Baden-Württemberg, vor allem KMU, die Potenziale von Industrie 4.0 vorzuführen. Der Wettbewerb »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg« zeichnet dabei Lösungen aus, die bereits umgesetzt wurden und den Mehrwert von Digitalisierung und Vernetzung praktisch aufzeigen.

»Cloud-Technologien einzusetzen, um durch intelligente, vernetzte und sichere Datennutzung Ingenieurswelt und IT zusammenzubringen – das ist der Schlüssel zur smarten Fabrik in der Industrie 4.0. Das VFK am Fraunhofer IPA ist zweifellos ein Leuchtturmprojekt des Landes, das seine Strahlkraft weit über Baden-Württemberg hinaus entfaltet«, sagte Staatssekretär Peter Hofelich bei der Preisverleihung. 

Services aus der Cloud unmittelbar nutzbar

Als Cloud-Lösung ermöglicht die VFK-Plattform, Daten und Services aus der Produktion intelligent zu vernetzen und so die Produktion zu optimieren. Der Nutzer kann sich auf einem Online-Marktplatz die benötigte Lösung frei zusammenstellen und unmittelbar loslegen. Das gewährleistet nicht nur ein Höchstmaß an Flexibilität bei hoher Datensicherheit, die verschiedenen Angebote sind auch ohne aufwendige und kostspielige lokale IT-Infrastruktur verfügbar.

»Mit der VFK-Forschungsplattform lassen sich die Mehrwerte einer intelligenten Vernetzung von Services basiered auf Industrie-4.0-Konzepten gut aufzeigen, weil das System mit vielen realen Demonstratoren aus unserem Applikationszentrum verknüpft ist«, erklärt IPA-Abteilungsleiter Joachim Seidelmann. Das Augenmerk des IPA liegt dabei auf der einfachen Bereitstellung von Services über die Plattform. Damit soll insbesondere der Mittelstand in die Lage versetzt werden, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Dass dazu nicht immer die neuste Technik notwendig ist, zeigt das Beispiel einer alten Drehmaschine aus 1956, die mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet ist. An das VFK angebunden, können so Maschinendaten erhoben und an die Cloud übermittelt werden. Von hier aus greifen andere Anwendungen darauf zu. »Das Prinzip, eine Datenquelle für multiple Applikationen zu nutzen, wird hier leicht veranschaulicht. Der Betrachter versteht, dass er keine komplexe IT-Infrastruktur braucht, um von Industrie 4.0 zu profitieren«, informiert Seidelmann. Allein in 2015 haben über 1000 Besucher bei Rundgängen die Demonstratoren im Applikationszentrum besichtigt.

VFK erscheint nun auf der digitalen Landkarte der Allianz Industrie 4.0 und wird in den Kompetenzatlas Industrie 4.0 Baden-Württemberg aufgenommen. Die Anwendung ist von 21. bis 24. Juni auf der Automatica in München zu sehen, Halle A4, Stand 139.

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