Produktentwicklung: Dyson prämiert Lösungen für reale Probleme

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Die Aufgabe ist groß – die Chance ist es auch: Dyson sucht Entwicklungen junger Designer, Ingenieure und Querdenker, die das Potenzial besitzen, ein reales Problem der heutigen Zeit zu lösen. Prämiert werden Produktideen mit einem bedeutenden, praktischen Nutzen, die kommerziell erfolgsversprechend sind und bei welchen bereits im Entwicklungsprozess an Nachhaltigkeit gedacht wurde.
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Bis zum 2. Juli 2015 sind Querdenken und Erfindergeist junger Produktdesigner und Ingenieure gefragt — Gewinner auf internationaler Ebene erhält 37’500 Euro zur Weiterentwicklung des Projekts

Die Aufgabe ist groß – die Chance ist es auch: Dyson sucht Entwicklungen junger Designer, Ingenieure und Querdenker, die das Potenzial besitzen, ein reales Problem der heutigen Zeit zu lösen. Prämiert werden Produktideen mit einem bedeutenden, praktischen Nutzen, die kommerziell erfolgsversprechend sind und bei welchen bereits im Entwicklungsprozess an Nachhaltigkeit gedacht wurde. Am Ende erhält der internationale Gewinner ein Preisgeld von 37’500 Euro, um seine Erfindung weiter zu entwickeln. Weitere 6’250 Euro gehen an den Fachbereich des Preisträgers. Gleichzeitig bietet der Wettbewerb allen Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Ideen vor Experten aus der ganzen Welt vorzustellen – und den James Dyson Award als Sprungbrett für die eigene Karriere zu nutzen. Zusätzliche Preisgelder gehen an die nationalen Gewinner und die internationalen Finalisten.

James Dyson selbst hat das Ziel formuliert: „Junge Menschen können die Welt durch Technik ändern. Jedes Jahr werden beim James Dyson Award bemerkenswerte Ideen eingereicht. Dabei werden Probleme aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet. Kein Problem ist zu groß – und die einfachsten Lösungen sind oft die besten.“ So wie beim letztjährigen Preisträger, dem 23-jährigen Produktdesigner James Roberts. Seine Erfindung: ein günstiger, elektronisch gesteuerter, aufblasbarer Inkubator, mit dem die Zahl vorzeitiger Todesfälle bei Säuglingen in Entwicklungsländern bedeutend gesenkt werden kann.

Anmelden können sich alle, die an einer Universität oder Hochschule Produktdesign, Industriedesign oder Ingenieurwissenschaften studieren. Teilnahmeberechtigt sind außerdem Absolventen dieser Fachbereiche, die ihr Studium vor maximal 4 Jahren abgeschlossen haben. Auch Gruppeneinreichungen sind willkommen, wobei mindestens ein Gruppenmitglied die Kriterien erfüllen muss. Einsendeschluss ist der 2. Juli 2015.

Bewerber können Filme, Bilder oder Skizzen ihrer Einreichungen auf www.jamesdysonaward.org hochladen. Gefragt sind auch Angaben zum Entwicklungsprozess und den Beweggründen für ihr Projekt. Prototypen, die die Funktionsweise der Erfindung deutlich machen, werden ebenfalls gerne gesehen. Dabei sind die besten Einreichungen realistisch, nachhaltig, zeigen den Entwicklungsprozess Schritt für Schritt, lösen ein echtes Problem und erzählen eine Geschichte.

Alle eingereichten Projekte werden von Jurys auf nationaler Ebene und Dyson Ingenieuren eingehend geprüft. Die nationalen Gewinner werden ab dem 27. Juli 2015 bekannt gegeben. Am 10. November 2015 folgt die Prämierung des internationalen Preisträgers.

Prominent besetzt: die deutsche Jury

Die deutsche Experten-Jury besteht aus Stefan Eckstein, Präsident des Verbands Deutscher Industrie Designer, Professor Axel Kufus, Universität der Künste Berlin, Professor Peter Naumann, Hochschule München, Professor Tom Philipps, Hochschule Darmstadt, Regine Bönsch, VDI Nachrichten und Robert Thielicke, Chefredakteur der Technology Review. Partner des James Dyson Award in Deutschland sind der Verband Deutscher Industrie Designer (VDID), der Rat für Formgebung und der British Council.

Der James Dyson Award wird in 20 Ländern durchgeführt: Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Japan, Kanada, Malaysia, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Russland, Schweiz, Singapur, Spanien, Taiwan und USA.

Bis zur Bekanntgabe der Gewinner können sich Interessierte auf Facebook und auf Twitter auf dem Laufenden halten.

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