Digital Engineering Magazin 02/2022

Greiftechnik von zentraler Rolle

Robuste Greifer für die Be- und Entladung per Roboter

Sherpa Robotics hat mit dem Sherpaloader eine kameragesteuerte Roboterzelle auf den Markt gebracht, mit der sich CNC-Maschinen automatisiert be- und entladen lassen. Bei der wichtigen Greiftechnik entschied man sich für robuste Komponenten.

PRODUKTE NEU DENKEN

Liebe Leserinnen und Leser,

seit gut zwei Jahren ist die additive Fertigung vielen Menschen auch außerhalb der technischen Branchen ein Begriff. Ich kann mich noch gut an Meldungen erinnern, die zu Beginn der Corona-Krise über die Vorteile des 3D-Drucks für eine flexible Produktion berichteten. Unterbrochene Lieferketten mit Lieferverzögerungen und -engpässen ließen sich damals teilweise mittels der additiven Fertigung minimieren.
Aber auch zwei Jahre danach erfreut sich der ­3D-Druck nach wie vor großer Beliebtheit. Das unter­mauert auch der Hersteller Formlabs mit seinem „3D Printing Applications Report 2022“. Die Umfrage zeigt, wie sich die Akzeptanz des ­3D-Drucks und die Anwendungsbereiche in den letzten zwei Jahren verändert und weiterentwickelt haben. Seit März 2020 ist die Akzeptanz des 3D-Drucks sprunghaft gestiegen. Vier von zehn Befragten haben den 3D-Druck neu in ihre Arbeitsabläufe integriert – nicht nur für das Prototyping, sondern auch für die Produktion. Drei von fünf neuen Anwendern nutzen den 3D-Druck, um Herausforderungen in der Lieferkette zu lösen und Kundenerwartungen zu erfüllen.
Die Umfrage zeigt darüber hinaus, dass sich der 3D-Druck von einem Werkzeug für die Entwicklung und das Prototyping zu einer nicht mehr wegzudenkenden Fertigungstechnologie gewandelt hat, die prädestiniert für Kleinserien, komplexe Formen und individualisierte Produkte ist.
Aber auch Konstrukteuren bietet die additive Fertigung eine erheblich größere Designflexibilität mit mehr struktureller Gestaltungsfreiheit. Was man dabei beachten sollte und wie Software-Tools die Aufbereitung der Konstruktionsdaten für den 3D-Druck unterstützen, erläutern Ihnen zehn ­3D-Druck-Experten auf den Seiten 22 bis 25.
Zudem lässt sich in den Entwicklungsprozessen oftmals noch etwas optimieren. Lesen Sie beispielsweise ab Seite 52, warum sich Knorr-Bremse für ein modulares Engineering-Software­system entschieden hat.

Viel Spaß beim Lesen!

Rainer Trummer
Chefredakteur

Digital Engineering Magazin 02/2022
Digital Engineering Magazin 02/2022

Themenhighlights

ADDITIVE FERTIGUNG
Mehr Design-Flexibilität für Konstrukteure

Model Based Definition
Basis für die digitale Durchgängigkeit

ANTRIEBE IN DER INTRALOGISTIK
DC-Kleinstmotoren in flexiblen Transportsystemen

Scroll to Top