02/2015

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STAR-CCM+ in der Luft- und Raumfahrt

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Digital Engineering Magazin 02/2015

Alles rosig in der Autobranche?

Liebe Leser,
die deutschen Automobilhersteller können mit dem vergangenen Jahr zufrieden sein. So hat der Volkswagen-Konzern 2014 zum ersten Mal die Marke von zehn Millionen verkauften Fahrzeugen geknackt. Insbesondere die Hausmarke Volkswagen hat mit 6,12 Millionen Autos dem Konzern zum historischen Rekord verholfen. Auch die Premium-Tochter Audi (1,74 Millionen) und die tschechische Marke Skoda (1,04 Millionen) lagen im siebenstelligen Bereich. Ursprünglich hatte der Konzern die zehn Millionen erst für 2018 angepeilt. Aber auch der Münchener Premium-Autobauer BMW stellte einen neuen Rekord auf: Der Konzern knackte mit seinen Marken BMW, Mini und Rolls-Royce die Marke von zwei Millionen verkauften Autos.
Zufriedenheit dürften auch in Stuttgart herrschen: Mercedes-Benz hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie nie zuvor. Die Marke mit dem Stern lieferte 1,65 Millionen Fahrzeuge an Kunden aus (+12,9 ­Prozent) und erreichte damit das vierte ­Rekordjahr in Folge.
Aber nicht nur die Absatzzahlen steigen, auch bei der Modellvielfalt geht es stetig nach oben. Immer mehr Varianten warten auf ihre Käufer und sorgen für eine kaum noch zu überblickende Modellpalette. Mit diversen Baukasten- und Plattformstrategien ist das Angebot an unterschiedlichen Fahrzeuge so groß wie nie zuvor. Dies dürfte auch in den nächsten Jahren so weitergehen.
Was bedeutet das für die Konstrukteure? Die steigende Produktvielfalt und ­-tiefe erfordert Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen auf höchstem Niveau. Gute Aussichten also für die Ingenieure bei den OEMs, Zulieferern und den Engineering- & Entwicklungsdienstleistern. Die zunehmenden Planungskapazitäten seitens der Automobil-Hersteller sollten insbesondere den Dienstleistern rosige Aussichten bescheren. Doch das Inhousing einiger OEM irritiert so manchen in der Branche. Und der Wunsch der Auftraggeber nach einer möglichst kleinen Zahl an Tier-1-Partnern zwingt mehr und mehr zu Kooperationen.
Wie es derzeit bei den Engineering- & ­Entwicklungsdienstleistern in der Automotive-Branche wirklich aussieht und wie sie sich für die Zukunft aufstellen, zeigt ein Expertengespräch in dieser Ausgabe. Sie finden die Zusammenfassung dieser interessanten ­Gesprächsrunde auf Seite 31 bis 33.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihr
Rainer Trummer, Chefredakteur

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