Positionsmessung: Sensorlösungen einfach integrieren

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Positionsmessung: Sensorlösungen einfach integrieren

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In Rundtischapplikationen zählt höchste Präzision bei der Werkstückpositionierung. Dabei hat die exakte Zahnradmontage insbesondere bei geringen Zahnraddurchmessern hohen Einfluss auf die erreichbare Positioniergenauigkeit. Dank eines neuen Systems von Lenord + Bauer lässt sich diese nun deutlich steigern.
i³SAAC-Precision-Box

Quelle: Lenord+Bauer

Für die exakte Positionsmessung einer Achse müssen Maßverkörperungen sehr genau montiert werden. Unterstützende Sensorlösungen waren bisher aufwendig zu integrieren und häufig sehr teuer. Das einfach zu montierende i³SAAC-Precision-System löst diese Problematik. Es besteht aus zwei bewährten Standard-Minicodern und der i³SAAC-Precision-Box zur direkten Spindelmontage.

Positionsmessung: Einzellösung oder Doppelkopfvariante möglich

Ein Vorteil für den Anwender: In der Motorspindel können identische Einbaugeber von Lenord + Bauer als Einzellösung zur Drehzahlmessung sowie als Doppelkopfvariante für hochgenaue Positionieranwendungen eingesetzt werden. Das reduziert die Variantenvielfalt und die eventuell bereits vorhandenen Minicoder-High Speed-Lösungen bleiben erhalten.

Die i³SAAC-Precision-Box wird mittels einer kompakten Steckerlösung mit zwei um 180° am Zahnrad versetzt montierten Einbaugebern verbunden, deren Analogsignale in der Box verarbeitet und aufbereitet werden. Dadurch wird der Exzentrizitätsfehler – auch langwelliger Fehler genannt – selbst bei hohen Drehzahlen bis weit über 50.000 rpm dynamisch minimiert. Temperatursignale aus der Spindel können ebenfalls in der Box mit aufgelegt und in einem Kabel zur Weiterverarbeitung durchgeschliffen werden.

Quelle: Lenord+Bauer
Spindel mit i³SAAC-Precision-System.

Konstruktionsänderungen sind zumeist nicht erforderlich: Die Box ersetzt den an der Spindel vorhandenen M23-Stecker. Der Lagerflansch muss nur geringfügig um das um 180° versetzte, identische Bohr- und Fräsbild des Minicoders erweitert werden. Die Einbaugeber lassen sich mit Hilfe des Test- und Programmiergeräts GEL 211C konfigurieren. Im eingebauten Zustand werden die beiden Sensorsignale einmalig per Inbetriebnahme-Assistenten menügeführt feinabgeglichen.

Durch das Überprüfen der Montagepräzision und der Qualität des Messzahnrades lässt sich die erreichbare Genauigkeit bewerten. Somit können schadhafte Maßverkörperungen bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt erkannt sowie zu große Abweichungen von Rundlauf oder Minicoder-Montageposition korrigiert werden. Der Anwender profitiert von einer präzisen, flexiblen und gesamtheitlich kostenoptimierten Positionierlösung mit hoher Zuverlässigkeit.

Lesen Sie auch: Video: Vorausschauend Maschinenkosten senken

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