01.12.2008 – Kategorie: Hardware & IT, Management, Marketing, Technik

PAM-STAMP2G Forum 2008 erfuhr großes Interesse

Am 12. und 13. November veranstaltete die ESI GmbH, deutsche Niederlassung der französischen ESI Group, in Bad Wildungen das PAM-STAMP2G Forum 2008 zum Thema Blech- und Innen- hochdruckumformung. Jede Menge Kunden und Interessenten aus Industrie und Forschung nahmen die Einladung wahr.

Mit einer Vielzahl an Beiträgen rund um das Thema Metallumformung war das Programm der zweitägigen Veranstaltung gut bestückt. Geboten wurde ein ausgeglichenes Verhältnis von Produktinformationen durch ESI und Erfahrungsberichten von Anwendern aus unterschiedlichsten Bereichen. Speziell die Vorträge über Neuerungen im aktuellen und zukünftigen PAM-STAMP2G sowie das neue flexible Lizenzierungssystem Flex-Token fanden reges Interesse – einige Beiträge befassten sich mit der automatischen Rückfederungs-kompensation.

Dass die Fertigungssimulation beim Virtual Prototyping und einem Simulation Based Design für Folgeprozesse von zentraler Bedeutung ist, wurde in einem Beitrag über die Kopplung von Umform- und Schweisssimulation verdeutlicht. Und auch die Systemseite kam nicht zu kurz. So präsentierte Sponsor Microsoft mit dem HPC Server 2008 seine Lösung für High Performance Computing (HPC), und Intel stellte neue HPC-Technologien vor.

Gelebtes Virtual Manufacturing

Das große Interesse zeigte deutlich, dass die Fertigungssimulation in den Entwicklungsprogrammen produzierender Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Sie hilft, Fertigungsrisiken zu minimieren und die Durchlaufzeiten kritischer Prozessschritte zu verkürzen, wie beispielsweise die Herstellung großer Tiefziehwerkzeuge oder den Zusammenbau und das Fügen komplexer Großstrukturen.

PAM-STAMP 2G bietet dafür eine durchgängige, integrierte und skalierbare Simulationslösung für den gesamten Fertigungsprozess, von der Angebotsphase über die Werkzeugkonstruktion bis hin zur abschließenden Validierung und Qualitätskontrolle. Die durchgängige Nutzung von Materialdaten und Modellen ermöglicht es den Anwendern, sich auf umformspezifische Aufgabenstellungen zu konzentrieren, anstatt unnötig Zeit und Energie in die Bedienung unterschiedlicher, autarker Software-Lösungen zu investieren.

PAM-STAMP 2G kann separat oder als integraler Bestandteil der neuen Virtual Manufacturing Solution (VM) genutzt werden. Bei der ESI Group sind alle für die Fertigungssimulation benötigten Werkzeuge unter einer einheitlichen Oberfläche (Virtual Manufacturing Solution) und auf der Basis eines gemeinsamen Datenmodells verfügbar. Die darin enthaltenen Produkte sind über ein flexibles Lizenzierungssystem auf Token-Basis individuell abrufbar (FlexToken-System) und können beliebig miteinander kombiniert und ergänzt werden. Kunden können so kostenoptimiert eine Vielzahl an Produkten gleichzeitig nutzen.

Einmal mehr hat sich gezeigt, dass Information und Dialog unverzichtbare Bestandteile einer gelebten CAE-Nutzung sind. Andreas Renner, Sales & Marketing Director bei der ESI GmbH: "Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig der enge Dialog mit der Praxis ist. Aus den Gesprächen erhalten wir wertvolle Hinweise über die Kundenanforderungen, die wir in unsere Produktentwicklung einfließen lassen. Es wird deshalb im nächsten Jahr mit Sicherheit eine Fortsetzung geben."

Weitere Informationen zu ESI Group unter: www.esi-group.com

 

 


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