Nortec: Mittelstand 4.0 für die Produktion

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Knapp ein Jahr vor Messestart verkünden die Veranstalter der Nortec die programmatische Ausrichtung für die Ausgabe vom 21. bis 24. Januar 2020. Nachdem „4.0 – Praxis für den Mittelstand“ das Topthema im vergangenen Jahr war, baut die Fachmesse für Produktion das Thema weiter aus. Was das heißt – hier mehr.

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Knapp ein Jahr vor Messestart verkünden die Veranstalter der Nortec die programmatische Ausrichtung für die Ausgabe vom 21. bis 24. Januar 2020. Nachdem „4.0 – Praxis für den Mittelstand“ das Topthema im vergangenen Jahr war, baut die Fachmesse für Produktion das Thema weiter aus. Was das heißt – hier mehr.

„Die Bedürfnisse von klein- und mittelständischen Unternehmen in der industriellen Produktion liegen in der DNA der Nortec. Dank der langjährigen Erfahrung unserer Partner und die exzellente Vernetzung in Forschung, Politik und Industrie ist es uns 2018 gelungen, all das abzubilden, was KMU für die moderne Produktion und Fertigung brauchen“, kommentiert Anja Holinsky, Projektleiterin der Nortec. Es gehe schon mit großen Schritten Richtung 2020. „Wir wollen den Mittelstand fit machen für die Fertigung 4.0 und behalten dabei gleichzeitig die klassischen Produktionsprozesse fest im Blick“, betont Holinsky weiter.

Keine blinde Digitalisierungswut

Schießlich gehe es nicht darum, alles zu digitalisieren, was es im Betrieb gäbe, sondern darum, aufzuzeigen, an welchen Stellen die Digialisierung für den wirtschaftlichen Erfolg wirklich Sinn mache. Auf Augenhöhe mit Kollegen und Partnern sowie dem direktem Zugang zu Branchenexperten soll die Nortec 2020 demnach Fachbesuchern als Netzwerkplattform und Markplatz dienen, auf der digitale Lösungen sowie moderne Maschinen vom Fachpublikum genauer unter die Lupe genommen werden können.

Software, KI und Cybersicherheit

Im Fokus der Nortec, die vom 21. bis 24. Januar 2020 auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress stattfindet, stehen unter anderem Digitalisierungslösungen sowie IT-Bausteine für produzierende KMU. Weitere Schwerpunktthemen sind Cyber-Sicherheit, Automatisierung im Produktionsprozess, Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung durch Additive Fertigung, Robotik sowie Künstliche Intelligenz (KI). Ergänzt wird das Angebot in der Halle A3 durch verschiedene Sonderschauen und Workshops zum Thema 4.0 – Praxis für den Mittelstand.

Vertreten sein wird zudem erneut die solutions.hamburg-Lounge, die 2018 erfolgreich ihre Premiere auf der Nortec gefeiert hat. Patrick Postel, Veranstalter des Digitalisierungskongress, bringt den Sinn der Partnerschaft mit der NORTEC auf den Punkt: „Digitalisierung ist Mannschaftssport für Unternehmen. Lassen Sie uns die Hände reichen, Industrie und IT, und gemeinsam tolle Lösungen entwickeln – das wird eine aufregende Zeit!“

Hallenstrukturen und klassische Produktionsthemen

Die Digitalisierung in der Produktion spiegelt sich auch in den Messehallen wieder: Neben der Halle A3 präsentieren sich in den Hallen A1 und A4 namhafte Aussteller aus den Bereichen Metall- und Kunststoffbearbeitung, Maschinenbau, Industrieller Werkzeug- und Formenbau, Qualitätsmanagement und Messtechnik, Positioniersysteme, Antriebstechnik, Auftrags- und Lohnfertigung, Halbzeuge und Betriebsausrüstung. Darüber hinaus wird es erneut eine Start-up Area sowie einen Gemeinschaftsstand Elektronikfertigung geben.

VDMA-Workshop im „Zwischenjahr“

Wie groß das Interesse am Austausch von Vertretern der Produktionswelt mit solchen der digitalen Welt ist, weiß Jörg Mutschler, Geschäftsführer VDMA Nord: „Die Digitalisierung ermöglicht die Produktion von Einzel- und Kleinserien zu Kosten von herkömmlichen Großserienprodukten. Das ist die Chance für den Standort Deutschland“, so Mutschler am Rande eines VDMA Workshops zum Thema „Auf dem Wege zur Fertigung 4.0“, der heute in Hamburg stattfand.

Ein Jahr nach der erfolgreichen Veranstaltung auf der Nortec lud der Branchenverband produzierende Unternehmen dazu ein, Zwischenbilanz zu ziehen. Anhand von Beispielen aus der Praxis wurde über die neuesten Entwicklungen in Produktion und Fertigung diskutiert. Im Fokus standen dabei Automatisierungssysteme, Logistikketten sowie Maschinen und Anlagen, die durch digitale Elemente neue Möglichkeiten der Produktivitätssteigerung bieten.

Jedes Unternehmen müsse bei der Beschäftigung und Umsetzung dieser komplexen Themen seinen eigenen Weg finden und seine Strategie dazu entwickeln und konsequent verfolgen, so Mutschler. „Als VDMA Nord liefern wir Unternehmen das passende Vernetzungsformat, um sich im digitalen industriellen Umfeld zurechtzufinden und unterstützen sie Schritt für Schritt auf ihrem Weg zur Fertigung 4.0.“

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