Neues digitales Gründerzentrum am Zollhof in Nürnberg

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Großartige Ideen, Mut, Unternehmergeist, Austausch und Teamspirit: das alles soll künftig der der „Zollhof Tech Incubator“ unter einem Dach vereinen, der am 26. Oktober in Nürnberg eingeweiht wurde. Finanziell unterstützt von Unternehmen wie Schaeffler finden IT-Start-ups hier die Möglichkeit, ihre Ideen weiterzuentwickeln, umzusetzen, sich auszutauschen sowie ein Netzwerk zu Wissenschaft, Wirtschaft und Investoren aufzubauen.

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Großartige Ideen, Mut, Unternehmergeist, Austausch und Teamspirit: das alles soll künftig der der „Zollhof Tech Incubator“ unter einem Dach vereinen, der am 26. Oktober in Nürnberg eingeweiht wurde. Finanziell unterstützt von Unternehmen wie Schaeffler finden IT-Start-ups hier die Möglichkeit, ihre Ideen weiterzuentwickeln, umzusetzen, sich auszutauschen sowie ein Netzwerk zu Wissenschaft, Wirtschaft und Investoren aufzubauen.

Unter dem Namen „Zollhof Tech Incubator“ wurde am 26. Oktober das digitale Gründerzentrum Mittelfranken in Nürnberg  eingeweiht. Außerdem wurde der Spatenstich für das neue Domizil am Zollhof durch Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft vollzogen. Der Umzug von der jetzigen Interims-Unterbringung Kohlenhofstraße soll 2019 stattfinden. Ziel des Gründerzentrums ist die Förderung der Digitalisierung der Wirtschaft. Finanziert wird diese geballte Kompetenz unter einem Dach unter anderen durch Unternehmen wie Schaeffler aus Herzogenaurach.

Ob Staatsministerin Ilse Aigner, Staatsminister Dr. Markus Söder, FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger oder BDI-Präsident Prof. Kempf – sie alle betonten in verschiedenen Panel-Diskussionen die Notwendigkeit und die Möglichkeiten einer solchen Keimzelle für Innovationen im digitalen Zeitalter. Prof. Dr. Tim Hosenfeldt, Leiter Zentrale Innovation bei Schaeffler, führte aus, dass Unternehmen zunehmend partnerschaftliche Kooperationen eingehen, um  gemeinsam die vielfältigen Herausforderungen des derzeitigen Wandels stemmen zu können. Gerade bei Start-ups könne man ihre  Kompetenzen, die Geschwindigkeit, Kreativität und Flexibilität nutzen. „Denn zukünftig werden die Schnellen die Gewinner sein“, sagte er in der Panel-Diskussion.

Schaeffler im Forschungsnetzwerk

Schaeffler gehört zu den Gründungspartnern des „Zollhof Tech Incubator“.  Beide Partner profitieren nicht nur durch den aktiven und offenen Austausch in verschiedenen Veranstaltungsformaten wie Corporate Pitches, Hackathons, oder TechSpace Hackdays. Während Start-ups Bürofläche, Coaching, Zugang zu Investoren und Unternehmen zu schätzen wissen, kann Schaeffler Kompetenzen, Räumlichkeiten und Ressourcen nutzen und sich zudem auch als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. 

Für Schaeffler, in der Statistik des DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) mit mehr als 2.300 Patentanmeldungen auf Platz zwei der innovativsten Unternehmen, ist diese Kooperation ein weiterer Baustein in seinem weltweiten Netzwerk mit innovativen, externen Partnern. So arbeiten beispielsweise unter der Bezeichnung SHARE (Schaeffler Hub for Advanced REsearch) Studenten, Professoren und Schaeffler-Mitarbeiter an innovativen Elektroantrieben, neuartigen Energiespeichern, Digitalisierungsthemen und urbanen Mobilitätskonzepten. Solche SHAREs existieren derzeit an der FAU in Nürnberg, am KIT in Karlsruhe und an Universitäten in Singapur und China.

Mit dem Gründer-Campus Factory Berlin hat Schaeffler erst zu Beginn dieses Jahres eine Partnerschaft für ein sogenanntes „Innovation Hub“ unterzeichnet. Auch engagiert sich Schaeffler derzeit in rund 40 öffentlich geförderten Projekten mit unterschiedlichen Konsortialpartnern in Themenfeldern wie E-Mobilität, Produktionsprozesse, Industrie 4.0 und erneuerbare Energien.

Prof. Dr. Tim Hosenfeldt fasst die Ambitionen von Schaeffler zusammen: „Wir wollen die Mobilität für morgen gestalten und mit zukunftsfähigen, maßgeschneiderten Lösungen der bevorzugte Technologiepartner unserer Kunden sein. Unsere Kooperationen mit Gründerzentren, wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem Fraunhofer Institut und Konsortialpartnern sind dabei ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Gerade Start-ups bieten mit ihrer frischen, unkomplizierten und lösungsorientierten Herangehensweise oft bestechend einfache Lösungen.  Oft decken wir mit ihrer Unterstützung thematisch auch Nischen ab, die wir hier im Unternehmen nicht so bedienen können. Es ist ein gegenseitiges, partnerschaftliches  Geben und Nehmen.“

Der „Zollhof Tech Incubator“

Das Gründerzentrum geht auf eine Initiative der Staatsregierung zurück. Ziel ist die Förderung der Digitalisierung der Wirtschaft in den definierten Themenfeldern Information und Kommunikation, Medizintechnik, Neue Materialien, Elektronik und Sensorik sowie Automation und Produktionstechnik. Der „Zollhof Tech Incubator“ hilft momentan schon 24 Start-ups, ihre Ideen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Im Jahr 2019 ist der Umzug von der jetzigen Interims-Unterbringung am Kohlenhof an den Zollhof  vorgesehen. Dann haben die Entwickler viel  Platz auf 3.000 Quadratmetern auf vier Ebenen.

Spatenstich für das Gründerzentrum, in das die Startups 2019 einziehen werden. Schaeffler ist einer der Gründungspartner, hier vertreten durch Prof. Dr. Tim Hosenfeldt, Leiter Zentrale Innovation bei Schaeffler.

Vertreter der Gründungspartner (Siemens, Schaeffler, HUK-Coburg, NÜRNBERGER, N-ERGIE) diskutierten im Panel „Startup meets Corporate“. Links: Prof. Dr. Tim Hosenfeldt, Leiter Zentrale Innovation bei Schaeffler.

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